Freitag, 18. Oktober 2013

Der Herbst steht vor der Tür

Die Kastanien sind reif - und fallen sammelfertig vom Baum.
Ich hab bereits Äpfel geerntet und eingelagert und meine erste (!) Feigenmarmelade eingekocht. Saulecker, was selbstverständlich nicht ausschließlich an der halben Flasche Portwein lag, die da drin ist.
Und Gärtner war zugange - die Glyzinie musste dringendst eingedämmt werden. Die wuchert und wuchert... hat den nebenstehenden Madarinenbaum komplett eingesponnen und den blühenden Baum auf der anderen Seite ebenfalls. Die ersticken regelrecht unter den Trieben. So schön Glyzinie ist - das war zuviel!

 Ganz am Anfang vor meinen Einzug in die Casa Leone, als noch alles unbelaubt war, sah es so aus:
Da ist jahrelang nix geschnitten worden, die im Winter kahlen Äste standen in einem Wust gut einen Meter hoch über dem Rankgitter.
 Dann, im Sommer, sah es dann so aus:
 Ist ja ganz nett, der Dschungellook, aber: Der Gärtner musste das echt alle zwei Monate nachschneiden, sonst wär ich wie Dornröschen irgendwann eingesponnen gewesen.
Nun war also die Zeit gekommen, das alles auszulichten bzw. so runterzustutzen, 
dass es Licht und Luft auf der Terrasse gibt.
Ganz links fing der Gärtner an und rückte der Wucherung brutalst zuleibe bzw. zublatte/zuaste:
Nach und nach arbeitete er sich über den Bogen nach rechts vor.


 
 Es stellte sich heraus: Direkt in Pflücknähe, bisher hinter Glyzinienwänden verborgen, in der grünen Hölle sozusagen: ein Orangenbaum, der bestens trägt sowie ein Kumquatbusch (-strauch?). Ebenfalls gut tragend. Die nächsten Marmeladen sind also gesichert.
 
Klar, dass Madame Jenny das Ganze überwachen musste:
Alle an Zweigen, Ästen, Laub wurde nach unten auf die übernächste Terrasse geschafft, wo Zé Branco demnächst mit einem Feuerchen die Überreste verbrennen wird. 
Etliche fast unterarmdicke Stücke hab ich mir aber zuschneiden lassen: Feuerholz für den Grundofen. Noch haben wir zwar gut 20 Grad plus, aber der Winter kommt bestimmt...

Donnerstag, 29. August 2013

Feuer...

... ganz nah bei meiner alten Heimat.
Biscaia ist kurz vor Azóia/Colares...

Montag, 26. August 2013

Das Kiesbeet

So wars vor dem Umbau der Casa Leone: duster, dunkel, alles wuchernd.
 
Danach entscheiden Gärtner und ich: erst mal alles wachsen lassen, mal schauen, was da so kommt.
Es kam: ein Dschungel.
 
 
Chica und Gärtner waren nicht happy. Dschungel wollten wir nicht, zumindest nicht da.
Deshalb wurde über- und dann angelegt.
Erst mal "ordentliche" Terrassen.
Danach dann Kiesbeete.
Zunächst der Grund ausgekoffert (Chica lernt neue Fachausdrücke), dann Folie aufs Erdereich.
 Gärtners Helferlein packte kräftig mit an - nochmals ein Extra-Dankeschön von mir an Pascal!
 
 
 
 Und weil noch immer Kies übrig war, wurde auch das obere Beet neu gestaltet.
Das fotografier ich aber erst noch...

edit: das habe ich fotografiert
 Kiesbeet auch um den Lorbeerbraum
 Jetzt sieht es unten fast zenmäßig-japanisch aus

Sonntag, 4. August 2013

Cortiça - die Korkschneider sind unterwegs

Leider hab ich sie nicht arbeiten gesehen, aber wie so eine Korkeiche gleich nach dem "Beschneiden" aussieht, ist ja auch interessant. Vor allem, wie sich die Farbe des geschälten Stammes verändert.
Ganz frisch sieht es so aus:
 
 
 Der LKW für den Abtransport
 So etwa sieht der Stamm ein halbes Jahr nach dem Schälen aus:
 
 Diese Aufnahmen entstand 2004 - ein Jahr nach der Korkernte:
 Und der Baum hier ist schon bald wieder "fällig"...
Alle neun Jahre wird Kork geerntet - und die Zahl, die ihr auf den frisch geschälten Stämmen seht, zeigt das Jahr der Ernte an. Neun Jahre später wird der Baum dann erneut geschält.

Wer noch mehr wissen will:

Freitag, 24. Mai 2013

Et läääuuuuuft....

...nämlich das Wasser in mein Plantschbecken.
Hier noch leer - aber immehin schon "innen" gemalert.
Und sooo schön ists geworden!
 
 
 
 Madame Jenny hat ebenfalls entdeckt, dass man in DIESES Becken 
viel leichter und bequemer reinkommt als in den "alten" Pool.





 Ebenfalls erst heute entdeckt (bzw. endlich fotografiert):
diese beiden Zaungäste... 
Echt typisch für meine Vermieter!
In und um beide Häuser (mein "altes und jetzt auch in das Casa Leone) 
finden sich unzählige solch kleine Details.

Dienstag, 30. April 2013

Umzug, die Sechzehnte. Seufz

Mittlerweile ists ein Erleichterungsseufzer, aber am Wochenende - oh mei. Verzweifelt-Seufzer, Genervt-Seufzer und "Oh-Mann-bin-ich-dod-Seufzer".
Aber mal von Anfang an:
Mitte Januar stellte sich heraus, dass die Nachbarn nach Deutschland zurück gingen, und die Vermieter baten mich, ob ich denn die Casa Leone im Forum und Internet und so mal vorstellen könnte. Tat ich, zumindest solange, bis ich das Haus mal von innen gesehen hatte. Dann war klar: Ne ne - das will Chica selber haben. Klarer Fall von Liebe auf den ersten Blick!
Die Miete war ebenfalls okay - vor allem, als sich herausstellte, dass die Casa Leone von Grund auf renoviert wird.

Hier mal ein paar Vorher-Nachher-Ansichten:


oder so:

und nachher:

 Hauseingang vorher


Der ehemalige Schuppen rechts vom Haus (siehe Foto links oben) wurde zum schickem Anbau:
Die Einfahrt - damit liebe Besucher und Gäste auch herfinden:
Innen wurde natürlich auch alles gemacht. 
Aber das zeig ich nur "realen" Menschen, ned hier im Internet. Sorry.
Nur eines noch - den stolzen Grundofen.
 
Und was darf bei einer Forumshex' nicht fehlen?
Genau! 
Ein Geschenk von lieben Freunden aus Deutschland.
Nochmals ein dickes obrigada an Otto & Andrea.

1000000 obrigadissimas an Helferin Doris und - wie immer! - an Jens und (in diesem Fall) Vitor von Transmovers, die den Umzug (immerhin, wie Doris per App feststellte: 160 m Hin- und Rückweg, aber über ne fiiiiiese Steigung den Hügel rauf und runter!) stemmten.