Donnerstag, 21. April 2016

Ja isss ja gut...

... nachdem hier per Mail, via Facebook und Whatsapp Mahnungen eintreffen, dass ich seit Herbst nix mehr geschrieben hab...
Es geht mir gut. Sehr gut sogar.
Im März war Gesundheitscheck bei "meinem" Doc im HPA Alvor. Ergbenis: Alles bestens!
"Dona Cristina é tres chic e trés fit" (und das übersetz ich jetzt nicht...).
Ultraschall ergab: Herz und Gefäße haben sich wieder auf "Normalmaß" zurückgebildet. Wobei die eine Herzkammer immer etwas größer sein wird, weil eben Herzrhythmusstörungen... Kann man aber gut leben mit, und das tu ich auch.
Medikation leicht geändert, alle halbes Jahr sollt ich mal vorbeischauen.

Winter und Frühling in Portugal
(selbst wenn wirs derzeit arg kühl und regnerisch haben)
Die Kamelien fangen schon Ende Januar zu blühen an... 
 
 Es ist Ende März und die Glyzinie blüht endlich!
Die Gärtnerjungs haben Ende März den Pool sauber gemacht 
(Nein ich geh noch nicht rein.... brrrrrrr)
 Und die Tulpen hier haben Ostern richtig schon geblüht - nun ist die Pracht aber vorbei.
Wollt sie euch aber trotzdem nicht vorenthalten.
 Und die beiden gibbet natürlich auch noch:
Bela...
 ... und Jenny.

Dienstag, 28. Juli 2015

Heute vor einem Jahr...

... war der Entschluss gefallen: Neuer Zweithund muss her.
Heute vor einem Jahr war ich unten in Portimão im Canil und hab das erste Mal Bela "besichtigt". Gemeinsam mit Jenny, die Hundedamens müssen sich ja verstehen.
Und das ist aus dem schüchternen Mädel geworden:




 Schön, dass sie bei uns ist. Möcht sie nimmer missen!

Freitag, 24. Juli 2015

'ne Menge passiert.

Lange nichts mehr geschrieben. Aber es ist eine Menge passiert in den vergangenen Monaten.

Mal im Zeitraffer:
Familienbesuch (2 Wochen) im September.
Ab Oktober ständig Husten - Schnupfen - scheinbar gesund. Und dann ging's wieder von vorne los. Ist ja für die Jahreszeit nicht sooo ungewöhnlich..

Ein paar Tage vor Weihnachten: dicke Augen. Ohne vorherigen Alhoholgenuss oder andere Sünden. Ich konnte morgens nach dem Aufstehen kaum was sehen. Alles dick geschwollen. Auch an meinem Geburtstag – ganz toll.
Vermutung schon seit November: irgendeine Allergie. Hoffentlich nicht auf den neuen Hund – das wär echt schlimm.

Kurz nach Weihnachten: Besuch beim Homöopathen meines Vertrauens. Globuli und Tropfen mitbekommen. Nach ein paar Tagen: eindeutige Besserung.
Ab Mitte Januar geht das Spielchen von Neuem los: Husten - Schnupfen - scheinbar gesund.

Familienbesuch (2 Wochen) Anfang Februar.
Am 13. Februar jagt mich mein Mütterlein zum "richtigen" Arzt.
Und der sagt: „Das ist keine Allergie, das kommt vom Herzen.“
Ich fall aus allen Wolken.
Er sagt: "Wenn Sie jetzt in meiner Praxis im HPA Alvor wären, wären Sie schon auf dem Weg zum EKG und anderen kardiologischen Untersuchungen." Und: "Ich verschreib Ihnen jetzt was, und wenn es dann nicht besser ist - sofort zum Kardiologen! Sofort – und nicht erst in ein paar Wochen. Sie spielen mit Ihrem Leben!“

Seit 1. März ist dann Muttern wieder im Haus wg. Wartezeit auf Platz im betreuten Wohnen. Ende des Besuchs ist offen, weil wir nicht wissen, wann was frei wird. Dass so ein Dauerbesuch, auch wenn es die liebsten Leutz von der Welt sind, Stress bedeutet, brauch ich wohl niemandem zu erzählen.

Gesundheitlich geht es mir ein bisschen besser. Ich hatte aber trotzdem Termin in der Kardiologie gemacht. Der Doc hat mir Angst eingejagt.
Termin bei Kardiologin im HPA Alvor: 4. März 2015.
Diagnose: Herzrhythmusstörungen und davon ausgelöst: Nierenprobleme, Magen-Verdauungsprobleme, Atmungsprobleme. Überhaupt Probleme. Größtes Risiko für einen Schlaganfall. Panik bei mir.
Nach etlichen Untersuchungen: Elektro-Kardioversion (das ist eine Art Elektroschock, bei der man sozusagen auf "reset" drückt) und Echokardiografie – diesmal im HAP Faro/Gambelas, weil Echo machen sie nicht in Alvor.
Ergebnis: Herz vergrößert und die entsprechenden Gefäße ebenfalls. Aber arbeiten tut alles bestens.
Zwei Tage lang ging's mir glänzend.
Erneuter Check bei Kardiologin in Alvor: Herzrhythmusstörungen sind immer noch da.

Und dann ging das Ganze wieder los: ständig müde und abgeschlagen, Heiserkeit, Hüsteln, diesmal dazu noch heftige Atemnot.
Hin und her, immer wieder Untersuchungen, Medikamentenwechsel.
Ich weiß nicht mehr weiter.

Am 30. März bricht Muttern sich das rechte Handgelenk. Deshalb Besuch in Notaufnahme HPA Alvor.
1. April (leider kein Aprilscherz!): Notaufnahme für mich wegen der Herzrhythmusstörungen. Da kennen sie mich dann schon.
Eine Nacht im Krankenhaus. Wieder Elektro-Kardioversion - insgesamt 5x (!).
Keine Besserung der Herzrhythmusstörungen.
Wieder neues Medikament. Gegen einige der bisher verschriebenen Medikamente bin ich nämlich allergisch.
Und die Kardiologin macht dringlichen Termin beim Lungenfacharzt wegen der schweren Atemprobleme.

Termin dort am 7.4. - und in der Nacht vorher denk ich wirklich, dass es mit mir zu Ende geht: Ich kann nicht mehr schnaufen, ich brauch nach einem Meter gehen Pause und ringe nach Luft. Meinen Puls kann ich gar nicht mehr fühlen. Der flattert nur noch. Jede Bewegung ruft Atemnot hervor, zum Anziehen brauch ich eine halbe Stunde und dabei keuche ich wie eine Lokomotive.
Glücklicherweise muss ich nicht selber runterfahren, eine gute Freundin bringt mich. Dort wanke ich in die Notaufnahme, treffe den Arzt von der Vorwoche und bitte um einen Rollstuhl samt helfender Hand. Ich kann keinen Meter mehr gehen, und der Lungenarzt ist im zweiten Stock.

Der untersucht mich dann gar nicht erst lang. Fühlt nur den Puls (185!), greift sofort zum Telefon und ruft den diensthabenden Kardiologen in die Notaufnahme.
Der hängt mich erst mal an die Sauerstoffflasche: eine Erleichterung, endlich kann ich wieder atmen.
Ich will wieder heim. Gegen den Rat des Notfallteams. Aber: Wie kommt Muttern daheim mit den Hunden klar? Mit der gebrochenen rechten Hand? Ich habe Glück im Unglück: Freunde helfen aus. Meine Perle Fátima sagt zu, täglich zu kommen; sie hilft Muttern im Haushalt, beim Waschen, beim Hundefüttern und sie kocht auch für sie. 
Also bleibe ich in der Klinik.

Vier Nächte und fast fünf Tage: Untersuchungen, Labor, Tests. Am zweiten Tag um Mitternacht beispielsweise mal eben TAC (portugiesisch: Computertomografie). Da wird einem dann schon anders, wenn sie dich nachts in die Röhre schieben...
Ergebnis: Flüssigkeit in der Lunge.
Die Medikation wird an die neue Situation angepasst.
Nach 2 Tagen endlich schlagen die Medikamente an.

Entlassung am 11.4.
Aber: Ich soll ein paar Wochen später nochmals zum Nierencheck vorbeikommen und vor allem zu einer Myokardszintigrafie (da kriegt man ein radioaktives Kontrastmittel gespritzt), um festzustellen, ob am und rund ums Herz irgendwelche Gefäße "verstopft" oder sonst wie verändert sind.
Ergebnis am 5.5. 2015: Alles okay, Nierenwerte bestens und die Szintigrafie ergab nichts Negatives. Die Vergrößerung des Herzens und der entsprechenden Gefäße kann - so meint der Kardiologe beim Abschlussgespräch - sich wieder normalisieren. Das hing unter Umständen mit den Herzrhythmusstörungen und vor allem dem rasenden Puls und der Atemnot zusammen. Alle 3 bis 4 Monate soll ich zum Check kommen.

Mutter ist am 8.5. abgereist und wohnt in einer schönen neuen Umgebung. Lebt sich dort auch schnell ein. Also war dieser mentale Stress auch weg.

Ich habe 22 Kilo abgenommen (okay, natürlich ist das vor allem Flüssigkeit. Aber trotzdem!), fühle mich nicht nur leicht, mir fällt auch alles leichter. Da muss sich seit vielen Jahren was aufgebaut haben, meint "mein" Doc, dem ich - wie dem gesamten Notfall- und Pflegeteam im HPA Alvor - sowas von dankbar bin. Ohne den... ich weiß nicht, wo ich da heut wäre...

Ich hab mit Sport angefangen. Mir als kleine Belohnung einen Fitnesstracker gekauft (PolarLoop), der mich seit Mitte Mai motiviert und aktiviert, dass ich täglich meine Übungen mache: jetzt im Sommer im Pool, ab Herbst wieder richtig mit den Hunden raus. Das ging ja seit November nicht mehr. Außerdem mach ich ein Yoga-Pilates-Programm.
Meine Medikamentenliste: 6 Pillen/Tag. Aber mir geht es gut.
Ich genieße diesen Sommer. Lebe bewusst. Freue mich am Leben, den Hunden, meinen Freunden.
Ich hab den Warnschuss kapiert.

Mittwoch, 19. November 2014

Regen Regen Regen... und entspannte Hunde

Wahres Sauwetter am Picota: Seit gestern Abend fielen 40 (!!) Liter Regen/qm.
Und es hört nicht auf...
Gestern war Gärtner wieder da - und genau nach Fertigstellung der Arbeiten fing's zu nieseln an. Und saute dann immer weiter und immer heftiger.
Hunde fühlen sich trotzdem ganz gut, allerdings - vor allem Bela - nicht so recht ausgelastet.

Gestern speiste man noch gemeinsam draußen.
In Erwartung:
Danach beim Speisen fein auf Abstand:
Lecker - und mit Tagliatelle:
 
 Und fein säuberlich alles auslecken...
 

Danach ging dann der Regen los. Bela hat nun entdeckt, dass man auf die Couch darf und hält sich für einen Schoßhund:
 

 
 Und nachdem es heute NUR am Regnen ist, entspannt man sich am besten TOTAL.
Geht am besten in Jennys (!) Korb. 
Madame nimmt's gelassen und liegt lieber in der Nähe vom Ofen bei Frauchen.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

"Feintuning" im Garten

Mittwoch morgens in Monchique: Zé Branco und auch die neuen Gärtner sind da, um die Palmenreste zu entsorgen bzw. das "Feintuning" im Garten zu machen, auf dass alles wieder schön werde. Das Resultat kann sich sehen lassen...

Hier lagen gestern und vorgestern die ganzen Palmwedels und der Palmenstamm.
 Ein bisschen kahl sieht es jetzt noch aus.
Wobei ich zugeben muss: Ein/e besonders tolle/r Rasen bzw. Wiese war hier
im vergangenen Jahr auch nicht. Denn hier lagerte das Material für die Dachdecker.
Gärtner meint: abwarten, was über den Winter wächst, dann eventuell neu aussäen.
 Das Bett unterhalb vom Parkplatz - gejätet.
Die Johannisbeeren wurden vergangene Woche bereits umgepflanzt.
Und die Aloe Veras sind eine freundliche Spende aus der Schweiz. Märzi.
 Blick auf den Parkplatz von unten.
Der Kieshaufen wird nach dem nächsten Gärtnerbesuch weg sein.
Der Parkplatz oben: Hier wird der Kies ordentlich verteilt werden.
 Und weil das Gras in der Einfahrt wucherte und vor dem Tor schon fast kniehoch stand,
gingen die Gärtner da schnell mal mit der Motorsense drüber.
Der nächste Regen kommt bestimmt und es gibt Angenehmeres,
als durch nasses Gras zu stapfen, um das Tor auf- und zuzumachen.
Außerdem haben sie oberhalb der Mäuerchens gejätet sowie
den wuchernden Wein und die Olive beschnitten.
Die erste der unteren Terrassen: Man sieht, wie schnell es durch den Regen
der vergangenen Wochen bereits wieder grünt: Klee macht sich breit.
Sieht aber ganz hübsch aus und hat gelbe Blüten.
Der Granatapfelbaum vorne links wurde beschnitten und
hat viel mehr Licht, weil der Mandelbaum gefällt wurde.
Die Hortensien (rechts) werden - wenn's kühler und feuchter wird -
nach vorne umgepflanzt. Dahin, wo Madame und Bebê
momentan noch Grabungen veranstalten.
Die "Hochbeete" auf der zweiten unteren Terrasse im Garten:
von Unkraut und "Altlasten" gesäubert.
Frisch angepflanzt: diverse Lavendel. Wächst gut. Braucht im Sommer kaum Wasser.
Duftet aromatisch und ist vor allem Bienen-Schmetterlings-Weide.
Auch hier kommt noch Lavendel hin -
ich hatte die Gärtnerei gestern nur schon leergekauft.
 Das Beet am Haus rechts, neben/unter der Malve:
gejätet, Lavendel und "Knofigras" beschnitten.
 Das Beet am Haus links, neben/unter dem Lorbeer:
gejätet, Lavendel beschnitten.
Die Rosen haben wieder "Luft" und Licht sowieso.
Kiesbeet auf der oberen Wiese:
Hier haben sie eine Topfpalme hingepflanzt, die dumm vorm Haus rumstand und
sich vor der gelben Hauswand und
dem blauen Fisch-Bild nicht nur optisch bestens macht,
sondern sicher gut gedeihen wird.
 Das Lavendelbeet an der hinteren Mauer (die zum oberen Nachbarn):
alles gejätet, Laub vom Efeu entfernt und Lavendel beschnitten
Der kleine Orangenbaum direkt vorm Lavendelbeet:
alles gejätet, alte Blätter vom Boden entfernt.
Der Baum trägt nur alle 2 Jahre - aber dann riesige und süße und kernlose Früchte. 
Freu ich mich dieses Jahr schon drauf!!
 Der "Grabeplatz" von Bebê und Madame.
Hier steht rechts hinten noch eine Grapefruit. 
 
Im Beet direkt davor (= Haupt-Grabungsstätte)
wurde ein alter und total vertrockneter Strauch samt Wurzelwerk entfernt.

Nun hat die Forsythie wieder Luft und wird hoffentlich schön gelb blühen.
Hier sollen außerdem die Hortensien hin,
die momentan im Halbdunkel unter den Obstbäumen
auf der ersten Terrasse stehen.
Alles ist sooo schön geworden. 

Hab mich sogar schon dran gewöhnt, dass die Palme weg ist.
Und natürlich wie immer: Madame auf Inspektionstour:

Achja: Arbeitszeit Gärtner - 2 Mann 1/2 Tag.
Künftig dann quinzenal (=14-tägig) 1 Mann 1/2 Tag. Außer wenn mal was Größeres anliegt, beispielsweise das Beschneiden der Obstbaum im Frühsommer. Aber da ist's noch ne Zeit hin...

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Aufräumarbeiten

Wüst sah es gestern Morgen aus, nachdem am Montag die Palme gefällt worden war. Aber Zé Branco war fix und hatte bis zum Abend fast alles weggeräumt.

Morgens um 7: Die Welt noch in Urordnung.
 
 Der Reste der "Rinde" vom Palmenstamm
 Der Stamm wurde in kleinere Stücke zersägt
und dann im Schubkarren an den Weg transportiert.
 Hier ein Blick auf die immer noch großen Holzstücke.
Die hat Zé Branco dann mit seinem Pickup nach unten transportiert
 Reste vom anderen Blickwinkel aus
Am Nachmittag sah es schon fast ordentlich aus:
 Der Hisbiskus hat wieder Luft und vor allem Licht - hier stand mal die Palme.
Die Stumpf des Stammes sieht man noch.
 Gegen Abend: Vorne ist bereits alles "sauber":
 Findet Madame übrigens auch - bei ihrer abendlichen Inspektion: