Freitag, 1. Mai 2026

Senhor Sancho lernt dazu

Ich hab's ja gestern schon angedeutet: Senhor Sancho hatte in den vergangenen Tage zweimal ein Date mit unserer Monchiquenser Tierärztin, Dra Ana Silva

Diesmal nicht wegen irgendwelchen Allergieproblemen, sondern wegen seiner süßen Öhrchen. Die schienen nämlich ganz arg zu jucken, so sehr, dass Seine Hoheit nicht nur ständig den Kopf schütteln musste, sondern er kratzte sich auch heftig und so langanhaltend, dass er quiekte und sogar blutig war. 

Also: Donnerstagabend Termin in der Clínica veterinária von Monchique.

Im Sprechzimmer wurde Senhor Sancho zunächst dem üblichen Kurzcheck unterzogen. Als Dra Ana in seine Ohren blicken wollte, zeigte er sich jedoch äußerst unkooperativ: Er kreischte wie ein Ferkel, zappelte herum, aber es nützte ihm alles nichts. Sowohl Dra Ana wie ich waren heilfroh, dass draußen keine weiteren tierischen Patienten samt Frauchen/Herrchen warteten. Die hätten sicher die Flucht ergriffen!

Des Senhors Diagnose stand schnell fest: Mittelohrentzündung an beiden Hundeohren. Antibiotikum für 10 Tage, Antihistamin für 4 Tage. Erneute Untersuchung nach den vier Tagen, also montags.

Es war recht leer, als Senhor Sancho mit Frauchen das Etablissement am Montagmittag betrat. Allerdings erregte eine schwarze Katze seiner Hoheit Unwillen - er äußerte lautstark, dass er solches Getier nicht in seiner Gegenwart dulde. Die Katz' nahm es gelassen, blickte ihn hochmütig an, ging aber ihrer Wege.

Dra Ana war durchaus zufrieden, meinte aber, Ohrentropfen seien als Therapie angebracht. Zwei Möglichkeiten taten sich auf: entweder 1 Behandlung jetzt in der Praxis und dann nach 14 Tagen hoffentlich alles ok (Preis ca. 55€). Oder 7 Tage lang täglich 1x (für 23€) Tropfen ins Ohr.

Zunächst neigte ich der Einmal-Behandlung zu, dachte mir dann aber: Seine Hoheit MUSS lernen, Frauchen und Fachpersonal an seine Ohren zu lassen. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass er bereits ferkelartig zu kreischen und quieken beginnt, wenn man noch zehn Zentimeter von seinen Ohren entfernt ist. Dra Ana nennt sowas Angeber, ich sag "hysterischer Hypochonder" dazu.

Die erste Dosis war noch Dra Ana vorbehalten - mit der üblichen lautstarken Geräuschkulisse. 

Die heimische Behandlung zeigte nach und nach Verbesserungen. Heute - an Tag 4 - ließ Senhor Sancho seine Ohrenbehandlung daheim völlig geräuschlos mit gottergebenem Blick über sich ergehen. Wirklich brav!  

Ich bin immer wieder stolz auf Seine Hoheit, wie gut er sich allen möglichen Situationen anzupassen vermag. Dass er's anders versucht, ist ja im Grunde okay... Nach dem furchtbaren Stress pennt er gerne auf "seinem" Sessel. 



Mittwoch, 29. April 2026

Der gscheite Senhor Sancho

Senhor Sancho ist nicht nur - wie man zB hier nachlesen kann:  - ein tapferer Hund. Er ist intelligent. Sogar sehr "gscheit", wie wir in Bayern sagen würden. Und er lernt schnell. Sehr schnell.

Ich habe ja unten auf meiner zweiten Obstbaum-Terrasse, wo auch der wahrlich riesige und äußerst fruchtbare Avocadobaum steht, ein kleines Holz-Zaun-Törchen. Das war vor ein paar Wochen von den Gärtnern repariert worden. Weil das Leben eines Holzpfostens halt nicht ewiglich dauert und bei unseren sehr feuchten und im vergangenen Winter extrem nassen Wetterverhältnissen sowas nach ein paar Jahren gerne mal verrottet.
Gesichert hatte ich das Törchen mit einem Sperrhaken, damit man leicht rein- und rausgehen kann. 

Was ich leider nicht bedacht hatte, ist des Senhors Fähigkeit, sich schlangengleich durch einen relativ schmalen Spalt zu winden, um die Freiiiiiiheit in der weitläufigen Horta meiner Vermieter zu genießen. Mir fiel nur vor ein paar Tagen auf: Wenn ich Seine Hoheit rufe, dauert es denn doch relativ lang, bis das Tier freudig wedelnd vorm Haus steht. Am Sonntag gar begehrte der Senhor Einlass am "ordentlichen" Tulpentor. Wie war er nur dorthin gekommen? 

Ich befürchtete schon wildschweinische Angriffe auf meinen Gartenzaun... entdeckte aber schnell, dass Senhor Sancho kein Loch gefunden, sondern sich durch den Spalt unterhalb des Sperrhakens geschlängelt hatte.

Kein Problem - Sperrhaken sind in meiner Werkzeugkiste immer vorhanden. Brachte ich eben einen zweiten an, etwa 30 cm über dem Boden. Einen halben Tag war Ruhe. Mag einer gewissen Müdigkeit Seiner Hoheit geschuldet sein, denn er hatte am Donnerstag und Montag jeweils ein Date mit unserer Tierärztin (dazu schreib ich noch was!).

Gestern Morgen allerdings: Der Senhor war verschwunden, wieder mal. Nun weiß ich ja: Er kommt stets zurück, denn er hat viel zu viel Panik, dass ihm Essen und Bett und Streicheleinheiten nicht mehr zur Verfügung stehen könnten. Nach dem dritten Mal Pfeifen und Rufen sprang er fröhlich herbei. Aus Richtung der Obstbaumterrasse, die ihn sonst überhaupt nicht interessiert. 

Meine Recherche ergab: Das intelligente Tier hatte erkannt, dass man einen Sperrhaken, der zu tief und damit im Bereich hündischer Kopfhöhe angebracht ist, problemlos mit der Nase hochheben und danach das nachbarliche Gelände weiterhin erkunden kann. Jetzt kommt aber eine Kette dran. 

Seine Hoheit ging natürlich mit nach unten, als Frauchen sich mit Kette auf den Weg machte. Die baulichen Veränderungen interessierten ihn scheinbar nicht. Zumindest tat er völlig uninteressiert. Ich vermute allerdings, dass er den nächsten Ausbruch bereits plant. Bin gespannt, was er sich jetzt einfallen lässt...


Des Senhors überragende Intelligenz zeigt sich übrigens auch daran, dass er genau unterscheiden kann (das konnten - oder wollten? - weder Satansbraten Bela noch Madame Jenny), von wo aus ich rufe. 
Die beiden Damen wollten stets an demselben Tor eingelassen werden, durch das sie entwischt waren. Was bei Regen und rutschigen Boden eher ungut war für meine Gehbehinderung.

Senho Sancho dagegen? Schaut kurz unten am geschlossenen Ausbruchs-Törchen vorbei, ob's vielleicht noch offensteht. Wenn nicht, weil ich oben am Tulpentor stehend nach ihm rufe, dauert es 10 Sekunden, bis er ums Garteneck gerast kommt und königlich durchs Haupttor schreitet.

Update: Senhor Sancho hat's tatsächlich geschafft, sich am Boden entlang und durchs mit Kette verschlossene Törchen zu schlängeln.  Raus kam er, rein allerdings nimmer. Von außen war die Kette nämlich nicht mehr so leicht zu überwinden. 😃
Nachdem ich also eh runter musste, um Seine Hoheit wieder einzulassen, hab ich die Gelegenheit genutzt, um weitere Ausbruchsversuche zu unterbinden. Mittels Kette und Kabelbinder direkt am Boden und dann der Weiterführung der Kette nach oben und einem Karabinerhaken. 
Kuckt ihr:

Freitag, 24. April 2026

Senhor Sancho beweist seinen Mut

Ich habe einen sehr sehr tapferen kleinen Hund!

Eben war ich im Schwimmbecken und Senhor Sancho hat sich überwunden: Er schlängelte sich am Geländer vorbei und folgt mir jetzt wieder am Beckenrand, wenn ich meine Bahnen (naja eher Bähnchen 😉) ziehe.

Was ihn jetzt plötzlich dazu bewogen hat? Keine Ahnung. OK, er steht seit gestern Abend unter Drogen, weil Seine Hoheit beidseitig unter einer fiesen und juckenden Ohrentzündung leidet. Und im Drogenrausch wird man ja schon mal besonders tapfer oder übermütig. 

Oder ist es eher der pure Egoismus? Also die Befürchtung, dass ich absaufe und dann gibbet nix mehr zu fressen für den Senhor... 🙄

Aber ich finde es trotzdem toll, dass er jetzt über seinen Schatten gesprungen ist. Er kam allerdings erst zum Nachschauen und Kontrollieren, als ich geschwommen bin, also nur mein Kopf zu sehen war und daher klingt mein Rufen anders. 

Als ich vorher "einfach so" im Wasser war, also sozusagen zu Fuß mit dem Kescher, um Blätter rauszufischen, ließ er sich zu gar nichts bewegen. Senhor Sancho ging nicht mal zum Trinken an den Beckenrand. Selbst als der Pool noch wasserlos und staubtrocken war, konnte ich ihn an der Leine nicht in die Nähe des Geländers locken, geschweige denn, um das böse Metallteil herum auf den Beckenrand. Ist ja wirklich nicht viel Platz.

Ich bin jedenfalls sehr stolz auf den tapferen Senhor, dass er seine Angst aus welchen Gründen auch immer überwunden hat. Vielleicht will auch künftig wieder seinen heißgeliebten Ball aus dem Wasser fischen... 

 

Seine Drogen in Leberpastete hat er sich heute wirklich verdient. Und ich gönne mir ein schönes Glas tinto.

Freitag, 3. April 2026

Anbaden 2026

Okay. Ich habe eben die Badesaison 2026 eröffnet. Am Karfreitag. Man gönnt sich ja sonst nix.

Nach einem lecker Mittachesse: Senhor Sancho und Frauchen unter der Glyzinie bei der Siesta und beim Schmusen. Im Schatten. Direkt in der Sonne kann man's nämlich kaum aushalten...

... deshalb Beratung zwischen Hund und Mensch, ob man anbaden solle. Des Senhors Ansicht ist glasklar: "Auf keinen!!! Außerdem geh ich eh nimmer auf den Beckenrand wegen dem doofen neuen Geländer. Geschweige denn INS Wasser!!"


Wassertemperatur an der Oberfläche ca 16 Grad. Ich war gaaaanz kurz ganz drin, aber insgesamt schon so gut fünf Minuten, weil ich gleich noch ein paar Blätter rausgefischt hab. Aber danach: nix wie raus in die Sonne! Morgen wird's (hoffentlich!) schon leichter...

Mittwoch, 1. April 2026

Et läuft! KEIN Aprilscherz.

Große Dinge werfen ihre Schatten in der endlich endlich strahlenden Sonne voraus: Gerade eben war ich nämlich im noch leeren Pool, um die letzten Blätter rauszukehren. Gekärchert wurde das Becken ja schon. 

Mittags kommt nun Helge und bringt Kindlein Yonah vorbei, weil ich heute Betreuerin spielen darf. Bei der Gelegenheit macht er mir die Caixa auf, in der die Filter "versteckt" sind und dann heißt es: WASSER MARSCH. 

Das Wetter soll nämlich die nächsten Tage schön und warm und sonnig bleiben. Mööööglicherweise kann man also anbaden!



Update: Et läuft. Aber leider noch nicht kontinuierlich. Irgendwo klemmt was bzw. ist was verstopft 🙁
Aber das Allerwichtigste: Der Frühling ist nimmer aufzuhalten.
Die Glyzinie beweist es:

Donnerstag, 26. März 2026

Stiagnglandergschichtn, die zweite

Wer hier mitliest, weiß: Seit Dezember 2025 schwelge ich in Sachen "Sicherheit im und ums Haus". Mit anderen Worten: Geländer an Treppen und Stufen, welche frau als junge Hüpferin easy überwunden hat, für die man jedoch als alte Lady vielleicht besser mal vorsorgt. 

Im Dezember war Sultan an der Terrassentreppe zugange -> Stiagnglandergschichtn, die erste

Heute waren Eduardo und Roberto vor Ort, die "neuen" Gärtner (naja: seit September immerhin), über die ich mehr als happy bin! Kann mich nur immer wieder beglückwünschen, dass ich die beiden aufgetan habe. Nachbar Karim ist auch sehr zufrieden mit den beiden!

Neben den üblichen Gartenarbeiten stand auf dem Plan:
_ Geländer an der Treppe neben dem Pool nach oben auf die obere Wiese sowie
_ Geländer/Handlauf direkt am Schwimmbecken, das ich sowohl von "außen" (also beim Hochsteigen im Trockenen) wie auch "innen" (also beim Einsteigen ins momentan allerdings noch nicht vorhandene kühl-erfrischende Nass) nutzen kann.

Die Treppe nach oben ist leider etwas diffizil: unterschiedliche Stufenhöhen, außerdem eine Stufe wesentlich tiefer als die anderen, praktisch wie ein Treppenabsatz. Und dazu kommt noch, dass die Stufen nach unten hin breiter werden, das Geländer daher bei geradem Verlauf natürlich nicht den  gesamten Raum möglichst gut ausnutzen würde. Deshalb gibt es nun zwei Teil-Geländer, die der Treppenbiegung und den unterschiedlichen Stufenbreiten bzw. -höhen Rechnung tragen.


Und jetzt sieht das Ganze so aus:
 
Die beiden Geländer an der Treppe zur oberen Wiese. Das Mäuerchen rechts mit den blauen Mosaiksteinchen ist nämlich etwa in Kniehöhe und dient eher als Zierde denn als Stütze.
Der Handlauf direkt am/ins Schwimmbecken. Hab lange gesucht und wurde endlich fündig. Billig war's nicht, aber die Sicherheit ist's mir wert. Die Stufen ins Wasser sind naturgemäß rutschig.
Das Geländermäuerchen beim Abstieg ist wie schon geschrieben eher in Kniehöhe und von daher wenig hilfreich.
Der Ein- und Ausstieg wurde richtig fest verankert! Die Firma lieferte extra einen 12-Bohrer mit. Schrauben und Dübel natürlich sowieso. Und ein "Verhüterli", das man ums Gestänge machen kann, auf dass man sich an heißen Sommertagen nicht die Pfoten verbrennt.

Eduardo hat seinen Profi-Kärcher noch weiter schuften lassen: Die Treppenstufen sowohl nach oben auf die Wiese sowie direkt an der Terrasse und die gesamte Terrasse mit der Windrose sind hochdruckgereinigt. Und nicht mehr schwarzfleckig oder gar bemoost. Ist ja nicht nur optisch hässlich, sondern an nassen Tagen wegen Rutschgefahr wirklich gefährlich.

Künftig wird das wieder spätestens alle 2 Jahre gemacht (und nicht, wie jetzt, mehr als 3 Jahre vernachlässigt). Mir selber war's in den vergangenen Jahren einfach zu viel, zu anstrengend und führte zu schlimmem Rücken. Die vorher tätigen Gärtner taten da auch wenig, aber jetzt wird alles besser. 

Nächstes Mal geht's noch an den Rest der gefliesten Wege ums Haus und an die eine Wand an der Waschküche. Und dann darf Roberto den Malerpinsel schwingen bzw. die Farbrolle rollen: Alles wird im freundlichen Gelb erstrahlen. 🙂


Hach - heute strahlt die Sonne vom blitzblankblauen Himmel. Es soll noch ein paar Tage so bleiben. Ich eile jetzt in die Kuchel, die nächste Portion Spargel ins Wasser werfen. Und dann geht's raus auf die Terrasse in die Sonne für almoço und relaxen!

Mittwoch, 25. März 2026

Spargeleien

Zum ersten Mal hab ich von growit Bio-Spargel aus Portugal bestellt - und das war/ist eine sehr gute Entscheidung. Pro Kilo 1a-Ware mit praktisch null Verschnitt 14€ inkl Versand. Der einzige Haken: Mindestabnahme sind 5 Kilo. 
Geerntet am Montagmorgen, Dienstagmittag per CTT expresso geliefert. Erstmal unten im Ort an die BP-Tankstelle, weil zu mir auf den Berg zum Hexenhaus kommen die Herren und Damen Ausfahrer*innen ja nun kaum mehr. Lisa war dann so freundlich, mir am späteren Nachmittag nicht nur ein wirklich leckeres selbstgebackenes Sauerteigbrot vorbeizubringen, sondern eben davor auch noch schnell den Spargel einzusammeln...


Zum Schälen hatte ich allerdings abends keine Lust mehr und hab das Ganze deshalb über Nacht gut befeuchtet in den Kühlschrank getan. 

Mittwochmorgen war Fátima da und während sie im Hause wirkte, saß ich am Küchentisch und schälte vor mich hin. Aber ich bin gut und schnell: 1 Stunde 10 Minuten für 5 Kilo Spargel. Ich glaub, ich werde professionelle Spargelschälerin. 😉 Kuckt ihr!

Der Großteil ist schon in der TK, allerdings hab ich mir ca 800 Gramm für heute und die kommenden Tage schon mal aufgehoben - "nur" in ein feuchtes Tuch gewickelt im Kühlschrank. Und mittags gab's erst mal Spargel naturelle, pur mit einem (größeren) Flöckchen Salzbutter. Sooooo lecker!


Sonntag, 8. Februar 2026

Nach Ingrid...

... kam Joseph. Ihm folgten Kristin und Leonardo - und seit Freitag ist Marta um die Wege.

Die Lage im Land ist katastrophal. Zunächst bis 8. Februar, nun aber verlängert bis 15. Februar 2025, gilt in Teilen des Landes der Ausnahmezustand. Besonders hart betroffen war die Region um Leiria, oberhalb von Lissabon.  



An der Algarve sind vor allem Alcoutim und Castro Marim im Osten betroffen - hier stieg der Pegel des Rio Guidana an und überflutete ganze Ortsteile. Dazu kommt in ganz Portugal, dass die Talsperren so voll sind, dass sie abgelassen werden müssen. 
In und um Monchique sind atliche Straßen gesperrt. Auf der Südseite des Picota ist die "Haupstraße" zum Teil abgerutscht. Auf "meiner" Nordseite geht noch alles einigermaßen seinen Gang. Ich hab mich allerdings auch eingeigelt und war nur am Freitag kurz in einer Regenpause unten im Ort zum Vorräte auffüllen...
Ein paar Fotos des "Jornal de Monchique":

 
Covão do Ceiceiro - Picota Süd

Picota

Monchique - Pé da Cruz

Foz do Vale - Alferce

Fojo

Caldas de Monchique

Caldas de Monchique

an der N266


Freitag, 6. Februar 2026

Sturm- und Regenpause nutzen

Eben hab ich mich von der Casa Leone nach unten in Dörfli gewagt. Zum Intermarché, um die Vorräte (tinto und Hundefutter) aufzufüllen, bevor "Marta" hier ankommt. Vorboten schickt die stürmische Dame bereits, und das Wetter zeigt sich aprilig. 

Vom Einsteigen ins Auto bis zur Wiederankunft in der Casa Leone - etwa 30 Minuten - wurde mir angeboten:
Sonne
leicht bewölkt
Regen
Regenguss mit Graupel
bedeckter Himmel ohne Regen
Wolkenbruch. 

Möglicherweise gab's noch mehr, denn ich weiß nicht,  wie es in den ca 15 Minuten war, als ich IM Intermarché weilte. Aber jetzt ist alles dringend Benötigte (und noch viel mehr) wieder in Hause.

Auf der Rückfahrt zeigte die Natur sich sehr zuversichtlich, dass der Frühling trotz Marta und nachfolgend vielleicht Nils und Oriana und Pedro wirklich am Kommen ist. Denn: Die Akazien zeigen sich wundervoll blühend. Selbst wenn sie nach den Stürmen ein wenig arg schräg in der Gegend stehen...


PS: Der Senhor musste heut' wieder mal daheim bleiben. Dass ich wegging, interessierte scheinbar wenig. Meine Rückkehr dagegen verursachte große Freude. Bei Seiner Hoheit. Bei Frauchen weniger, als ich entdecken musste, dass Senhor Sancho wieder mal versucht hatte, diverse Fensterbretter zu erklimmen. Dabei fielen eine Eineinhalb-Liter-Flasche Rotwein um (glücklicherweise unversehrt geblieben) sowie die Büffelstick-Box Seiner Hoheit zu Boden. In der befanden sich auch drei oder vier Zahnputzsticks, die zu Sanchos bevorzugten Leckerlis gehören. Langer Rede kurzer Sinn: Heute gibt's keine Leckerlis mehr für das Untier.