Sonntag, 20. September 2026

Winter könnte kommen...

... tut er aber hoffentlich noch lange nicht!

Sr Orlando hat vorgestern Kaminholz geliefert: 500 Kilo sobreiro (Korkeiche) und 500 Kilo Eukalyptus zum Anheizen. Damit sollte ich gut über den Winter kommen! 
Dazu kamen zwei große Säcke Holzspäne (im Foto links), dieSr Orlandos Mitarbeiter mir bei der Lieferung Anfang September 2025 empfohlen hatte, und die ich in dieser Wintersaison als Anzünder ausprobieren will. Statt der immer teurer werdenden pinhas. 

Den allerersten 4-Kilo-Sack mit Pinienzapfen, die zum Anfeuern wirklich spitze sind, hab ich vor 20 Jahren für unter 2 Euro erstanden. Mittlerweile kosteten sie beim Intermarché im vergangenen Jahr schon 4,99€, es waren nur noch 3 Kilo Inhalt. Allerdings wahre Prachtexemplare!
Man muss genau aufpassen, wo man kauft, denn es gibt durchaus Qualitätsunterschiede: zum einen schöne feste Zapfen; zum anderen so ausgefieselte, die beim scharfen Hinschauen schon zerbröseln und damit beim Anzünden wenig bringen. Das sind dann gerne die sogar nur 2 Kilo beinhaltenden Sonderangebots-Säcke für 2,99 im Baumarkt; bei denen frau jubelnd zugreift, weil ach so preiswert und zuhause bemerken muss: "Och nee, das sind ja nur so olle...!"

Samstag, 19. September 2026

Die Qual der (teuren) Wahl

Mr Google hatte mir ein paar Angebote ausgeworfen, von professionellen Agenturen, die einem beim Entrümpeln und Neu-Organisieren behilflich sind. Das kostet natürlich - aber Kostenvoranschläge einzuholen ist ja erst einmal gratis... in der Reihenfolge der Kontaktaufnahme: 

Nummer 1 war Algarveharmony - eine Irin, die seit Jahren in Portugal lebt. Wir führten ein angenehmes und ausführliches Telefonat und ich war sehr angetan.
Alma bekam Fotos und Videos der zu entrümpelnden Räume zugeschickt und erstellte daraufhin ihr Angebot: Fürs ganze Haus wurden knapp 1000 € veranschlagt - 2 Tage à 7 Stunden, 2 Leute. Mit Entsorgung bzw. Abtransport aller rausgeworfenen Dinge zu Charity-Organisationen. 


Danach musste ich mich erst einmal erholen (vom Preisschock 😉) und konferierte des längeren mit meiner Schwester, die im Nebenberuf und schon immer meine persönliche Innenarchitektur-Beraterin ist. Ihr Vorschlag: "Mach doch erst mal den schlimmsten Raum und das Büro oben, das du ja gar nicht mehr benutzt! Das ist das Wichtigste - und vielleicht geht's dir danach leichter auch von eigener Hand... Oder mit Hilfe von Fátima!" 

Gute Idee - die ich insofern umsetzte, als ich das sowohl Nummer 1 wie - siehe unten - Nummer 2 mitteilte. Nummer 1 hat sich auf die neue Situation noch nicht rückgemeldet, Nummer 2 ließ meinen Vorschlag ins Angebot einfließen.

Nummer 2 (aber meine heimliche 1, weil nach Zoom-Meeting extrem sympathisch) war Balanced Algarve Living. Zwei junge Frauen - Amanda und Michelle -, die einen sehr kompetenten Eindruck machten und sehr sympathisch sind. Ich fand's auch gut, dass man sich via Zoom sozusagen "besichtigen" und beschnuppern konnte. Danach schickte ich Fotos und Videos, und teilte einen Tag später den "neuen Plan" mit, der von Schwesterlein angedacht worden war.

Das sehr individuelle und auf meine Situation zugeschnittene Angebot kam heute Morgen. Und nun weiß ich auch nicht - seufz. 
Ich kann die beiden Angebote momentan kaum vergleichen, weil mir von Nummer 1 noch das Angebot für nur 2 Räume fehlt. Vorteil von Alma ist allerdings, dass alles entsorgt wird, was zum normalen Hausmüll gehört und auch alles mitgeht, was für Charities gedacht ist. 
Bei Amanda&Michelle sind dafür nur 10 Säcke à 30 Liter vorgesehen, und das dürfte bei weitem nicht ausreichen. Nochmals seufz.

Nummer 3 ausm Internet: hab ich angeschrieben, eine Holländerin, die aber noch nicht geantwortet hat (liegt aber noch im zeitlichen Rahmen, ist also ok).

Nummer 4: über "fixando" gefunden. Portugiesin, die Englisch spricht und einen recht guten Eindruck machte. Auch die Preisvorstellung war ok. Allerdings: Anreise aus Albufeira. Und keine Rückmeldung mehr seit 3 Tagen... 

Nummer 5: eine (!) Reaktion auf mein Posting bei Facebook. Netter Kontakt, eine Deutsche, die seit 30 Jahren an der Algare lebt. Sie hat Verbindung zu etlichen Charity-Organisationen und wollte sich auch gleich kundig machen, wer in Monchique dafür in Frage käme. Das alles klingt recht ansprechend. Nächste Woche werden wir telefonieren. 

Samstag, 12. September 2026

Entrümpeln ist angesagt!

Im November werden es 16 Jahre, dass ich in Monchique in der Serra lebe. 

Lebensumstände haben sich verändert, Bedürfnisse ebenfalls. Leider hält das "Äußere", also mein Haushalt und all das Zeugs, das sich in den Jahren, besser Jahrzehnten so ansammelt, mit dieser Entwicklung nicht automatisch mit. Selbst wenn ich nach jedem Umzug und immer wieder mal die Gelegenheit nutze "auszumisten". 

Vielleicht kennt ihr das: Man fängt voller Elan an - und merkt dann: Könnte man das eine oder andere nicht "doch noch mal brauchen"? Oder man verliert sich in Erinnerungen...

Ich würde gerne mal so richtig entrümpeln:
Dinge, die noch ok sind, entweder verkaufen (das dürfte die helfende Person gerne fürs eigene Portemonnaie tun) oder an Charity-Organiationen weitergeben; anderes auf den Müll werfen. Das eine oder andere Möbelstück verrücken, ein paar Ivar-Regale anders aufbauen.

Leider bin ich körperlich nimmer so gut beisammen, diese Aufgabe allein zu stemmen. Deshalb suchte ich via Facebook jemanden, der mir da behilflich ist. Ob privat - selbstverständlich nicht unentgeltlich! - oder professionell. Wer was weiß: bitte melden! 
Gibt's an der Algarve Haushalt-Organisation-Helfer? Muss nicht nach dem Prinzip "Marie Kondo" sein, e bissle weniger rigoros tut es auch. 😉
Putzen oder so ist nicht vonnöten - das macht Perle Fátima bestens! 

Mittwoch, 2. September 2026

In (hoffentlich nur) 4 Schritten zum verlängerten Führerschein

Es ist mal wieder so weit: Die Verlängerung meines portugiesischen Führerscheins steht an.
Vergangene Woche der 1. Schritt: Ich habe einen Termin für den Sehtest bei unserem Optikergeschäft in Monchique (Alberto Oculistas) gemacht. 

Am heutigen Mittwoch war ich also für Schritt Nr. 2 bereit: um 10 Uhr bei "Alberto". Ihr wisst ja: Mittwochs ist Perle Fatima im Haus, da steht der Senhor also automatisch unter Betreuung und kann weder die Küchentheke abräumen noch versuchen, auf die Fensterbretter zu klettern, um Frauchen ja nicht aus den Augen zu verlieren. 

Ich habe die Prozedur ja bereits 2x durch: einmal im chicen HPA Alvor (für mal eben nen guten Hunni) und einmal auch schon bei Alberto. Jedesmal zu voller Zufriedenheit - naja, nach der Katarakt-OP hab ich ja eh Augen wie ein Adler. Zumindest in der Ferne. 

Diesmal aber ging das Ganze "halbvirtuell" über die Bühne: Der nette Optiker saß mir nicht in persona gegenüber, wie beim letzten Mal, sondern war per Bildchirm zugeschaltet. Die freundliche Optiker-Verkaufskraft stellte die Verbindung her, schaltete den Screen ein, auf dem man wie immer Buchstabenreihen in immer kleinerem Format sowie Ziffern auf buntem Bläschenhintergrund erkennen musste - und das war's. 

Schnell noch Datenabgleich - Name (ist immer ein Akt, weil zwar portugiesisch klingende, aber anders buchstabierte Namen vorhanden sind), Geburtsdatum, welche FS-Klassen, Nummer des FS und der Residência permanente. 

Die kurze Wartezeit, bis das atestado ausgedruckt war, nutzten wir, um meine Brille "zurückzubiegen", denn die rutscht mir seit einiger Zeit dauernd auf die Nasenspitze. 15€ gezahlt und draußen war ich wieder. 

Jetzt steht als Schritt Nr. 3 der Besuch bei Dr. Hector im CdS Monchique an, der das Ganze dann mit seinem eigenen atestado direkt ans IMT schickt.
Gefolgt von Schritt Nr. 4: der Gang zum Espaço de Cidadão im Rathaus, um das Prozedere zu beenden. Mal schauen, wie lange es diesmal dauert. 

Donnerstag, 27. August 2026

Senhor Sancho und der Schinkenknochen

Der Senhor hat ein Geschenk bekommen. Weil Frauchen immer für Seine Hoheit bei zooplus bestellt, gibt's da "Treuepunkte". Dafür kann man Produkte geschenkt kriegen - Spielzeug, Halsbänder, Leckerlis. Leider nix für uns Menschen, was viel gerechter wäre (schließlich zahlen wir das alles). zooplus sieht das anders, deshalb: Geschenke ausschließlich fürs (Un)Tier.

Senhor Sancho darf sich in regulären Zeiten an getrockneten Kuhohren und Fleischstreifen erfreuen. Die "Abscheulichkeiten", wie unsere Freundin Ute das nennt, nämlich getrocknete Hühnerfüße, stehen derzeit nicht so hoch im Kurs bei ihm: zooplus hat es gewagt, den Anbieter/Hersteller zu wechseln, und die Produkte der neuen Firma munden Seiner Hoheit nicht wirklich. Er verspeist sie nur, wenn nix anderes angeboten wird und das eher widerwillig mit "langen Zähnen" und unter Hinterlassung von ekelhaftigen Überresten im Bett (des Senhors Schlafstätte, nicht meiner, glücklicherweise!).

Bei der letzten Bestellung gab's von den mittlerweile zahlreichen Treuepunkten des "zooplus Clubs" einen riesigen Schinkenknochen. Und weil das Wetter heute immer noch mau ist, durfte sich der Senhor statt des normalen Mittagessens über diesen Schinkenknochen hermachen.

"Echt? Für mich?"

Zunächst konnt' er es erst gar nicht glauben. Sondern saß wirklich minutenlang auf der Terrassentreppe, den Knochen neben sich. Danach verschwand er samt Beute auf die obere Wiese. Kehrte nach ein paar Minuten ohne Knochen zurück. 

Meine Nachfrage ("busca!") ergab: Seine Hoheit war sich noch unschlüssig, was genau zu tun sei. Zunächst hatte er den Knochen außer Frauchens Sichtweite hinter der blauen Feige versteckt, aber (noch?) nicht vergraben. 

Kein Schinkenknochen weit und breit.
Aber nachdem der Senhor hinter der Feige verschwand, war klar,
wo er den Schinkenknochen sicher versteckt wähnte.
Glücklicherweise war Nachbarshund Pintas nicht zu Besuch...

Auf Zuruf schleppte Senhor Sancho seinen Schatz eifrig herbei:

Und danach leider ins Haus auf den Teppich - seufz. 


Kurze Zeit später ging er samt Riesenknochen wieder nach draußen außer Haus.  

Meine hartnäckige Recherche ergab: Senhor Sancho verspeist seine Delikatessen lieber im Grünen und ohne Frauchens Beobachtung. 

Das steht in krassem Gegensatz dazu, wie Seine Hoheit sich aufführt, wenn Frauchen bei Tisch sitzt. Da weicht der Senhor keinen Zentimeter von Frauchens Seite - es kööööönnte ja sein, dass ein Stückchen von ihrem Teller auf den Boden und ihm ins Maul springt...

Jetzt liegt Seine Hoheit oben unter der Lúcia Lima (Zitronenverbene) - er reichert Delikatessen gerne mit entsprechend feinen Aromen an 😉 Und ich höre nun hin und wieder ein Knurspern, wenn er direkt am Knochen nagt. 


UPDATE: Nach ca 90 Minuten sah der Riesenknochen (haha) so aus:

Dienstag, 18. August 2026

Schreck am Vormittag

So, nun ist's mir auch passiert: Meine Website wurde gehackt. 

Weil ich da nicht sehr oft draufgehe, hab ich's erst heute gemerkt (nach wohl etlichen Tagen, wie meine Webmasterin mir mitteilte).

Irgendein Bösewichtel aus Indonesien oder so hatte da ne Menge Dateien korrumpiert und außerdem irgendeine doofe, grellbunte Grafik statt meiner einst edlen Eingangsseite gemacht. Glücklicherweise war Adri N Ana, meine langjährige Freundin und Webmasterin (die auch die Seite Leben in Portugal macht) erreich- und vor allem verfügbar. Gemeinsam mit Herrn Claude, seines Zeichens KI, erstellte sie mir in etwa 3 Stunden alles neu: schöner, besser, übersichtlicher denn je. 

Wenn ihr mal schauen mögt - bitte gern, bitte aufs Bild klicken!

Angenehmer Nebeneffekt: Wir haben gleich mal aufgeräumt und veralteten Schmarrn gar nicht mehr aufgespielt. Einziger Wermutstropfen: Es ist jetzt kurz vor 20 Uhr und ich hab noch keinen Happen gegessen...

Nicht nur 1000, sondern 1 Million Danke, Dankeschöns, obrigadas und obrigadíssimas an Adri - die ich nur bestens weiterempfehlen kann. 

Donnerstag, 13. August 2026

Sonnenfinsternis am 12. August 2026

 Die einzig wahre portugiesische Sonnenfinsternis sieht selbstverständlich so aus: 

Ich hatte leider leider keine Spezialbrille mehr ergattert - alles ausverkauft in Monchique. Obwohl ich gestern früh extra nochmals im Städtchen war. Weder in den Apotheken noch bei den beiden Optikerläden gab's eine, beide hatten gut sichtbar Schilder aufgehängt mit dem Hinweis: "Óculos para o eclipse solar esgotados"
War irgendwie ein leicht merkwürdiges Gefühl, als es ab 18:40 dunkler wurde. Aber ohne Brille gab es keine Chance, irgendetwas anderes als die strahlende Sonne wahrzunehmen. Und nein: Ich hab selbstverständlich nicht minuten- oder auch nur sekundenlang in die Sonne gestarrt!

Ganz anders war es am 11. August 1999, als ich damals mit Schwester und beiden Neffen mittags auf der Rheinbrücke bei Baden-Baden/Rastatt stand und die totale Sonnenfinsternis gesehen und erlebt habe.


Okay, den Kindleins war's nach ein paar Minuten eher langweilig - selbst der mütterliche bzw. tantliche Hinweis, wie selten solch ein Himmelsereignis sei und dass die beiden das erst wieder (wenn überhaupt) mit Ende 30 erleben könnten, machte auf die zwei keinen großen Eindruck. Auf uns Erwachsene schon eher, denn wenn mittags sich plötzlich der Himmel verfinstert und alle Vögel aufhören, zu singen und zu zwitschern, ist das irgendwie schon gespenstisch. Es wurde auch schlagartig kühler - nochmals ein kleiner "Gruseleffekt". Und es war eine kurze Zeit wirklich total dunkel. 

Das was damals wirklich ein Jahrhundertereignis: die letzte Sonnenfinsternis des Jahrtausends, eine totale Eclipse und auch noch genau im eigenen Wohnort sichtbar. 

Gestern in Portugal und vor allem Faro war's ja "nur" partiell zu sehen.
Zu knapp 93% war die Sonne bedeckt:

In Silves sah das so aus: 

Und als Pastel de Nata also eher so:

Mittwoch, 12. August 2026

Sonnenfinsternis 2012 in Portugal

 Text von Safe Communities Portugal, übersetzt mit deepL

So war es 1912 - Wissenswertes über die Sonnenfinsternis in Portugal

An diesem Mittwoch werden Menschenmassen in Norden Portugals erwartet, um ein ähnliches Phänomen zu beobachten. Bereits vor 114 Jahren erlebte das Land eine historische Sonnenfinsternis. 

Astronomen aus aller Welt reisten damals tagelang, um nach Ovar zu gelangen. Das Phänomen vom 17. April 1912 stellte sogar den Untergang der Titanic in den Schatten. Und die Regierung befreite die Schüler vom Unterricht.

 

In Porto war die Sonnenfinsternis am 17. April 1912 nur eine partielle, was viele Menschen dazu veranlasste, mit Sonderzügen nach Milhundos (Penafiel), wo die Finsternis vollständig war, und nach Ovar zu reisen. Die Presse berichtete, dass die günstigen Bedingungen in Ovar es vielen ermöglichten, die Sonnenfinsternis zu genießen. In Lissabon strömte die Bevölkerung auf die Straßen, auf Balkone, auf Dächer und zum Königlichen Astronomischen Observatorium. Dieses Phänomen, das sich zwei Tage nach dem Untergang der Titanic ereignete, lockte Astronomen aus Russland, England und Frankreich nach Portugal.

In Ovar und Umgebung „ermöglichten die günstigen Bedingungen, wie sie von der damaligen Presse, namentlich der ‚Illustração Portugueza‘ [einer von der Zeitung ‚O Século‘ herausgegebenen Zeitschrift], dokumentiert wurden, ebenfalls einer großen Anzahl von Menschen, die Sonnenfinsternis zu genießen“, erinnert sich Tirapicos.

Während der Blog erwähnt, dass „das Interesse an der Beobachtung des Phänomens die CP – Companhia de Caminhos de Ferro Portugueses (Portugiesische Eisenbahngesellschaft) dazu veranlasste, Sonderzüge nach Ovar zu organisieren“, erinnert ein Artikel im Timeout-Magazin daran, dass „viele Tausende Lissabonner auf die Straßen strömten, um in den Himmel zu blicken“, und dass viele andere die Sonnenfinsternis „von den Balkonen von Gebäuden und Häusern aus (...) beobachteten – einige mit bloßem Auge, andere unter Verwendung verschiedener Formen des Augenschutzes“.

Die Sonnenfinsternis von 1912 verursachte einen der größten Ausbrüche von durch die Sonnenfinsternis bedingter Blindheit in der europäischen Geschichte und führte bei Tausenden zu schweren Augenverletzungen. Da zertifizierte Brillen nicht verfügbar waren, griffen die Menschen auf selbstgemachte Rauchgläser, handelsübliche Pappbetrachter zurück oder beobachteten die Sonnenfinsternis ohne Schutz. Die Sonnenfinsternis dauerte nur ein oder zwei Sekunden, und die Menschen wurden überrascht, als das direkte Sonnenlicht wieder erschien.

In einer vom Königlichen Astronomischen Observatorium von Lissabon in der Royal Tapada d’Ajuda veröffentlichten Broschüre zur Sonnenfinsternis von 1912 hieß es, dass „alle gebildeten Menschen“ die „Theorie“ der Sonnenfinsternisse kannten und dass die übrigen zumindest nicht mehr „an eine monströse Schlange glaubten, die in der Bewegung der Sterne lauerte und sie im Vorbeiziehen angriff“.

Im Mai 1900 gab es in Portugal ebenfalls eine Sonnenfinsternis, die großes Interesse weckte. Laut Lusa, das sich auf den Blog „Restos de Colecção“ beruft, begaben sich bei dieser Gelegenheit „rund 25.000 Menschen, darunter die Prinzen Luís Filipe und Manuel, nach Ovar, um das Phänomen zu beobachten.“

PHOTOS: DN - Eclipse seen from Ovar in 1912 - Illustração Portugueza - Restos de Coleccao - Arquivo Nubicipal de Lisboa

Dienstag, 11. August 2026

Wenn man das Elektroauto vor dem Verbrenner erfunden hätte

Wenn man das Elektroauto vor dem Verbrenner erfunden hätte...
(Rory Sutherland mit deutschen Untertiteln)

 Gefunden auf X bei @solarpapst

Freitag, 7. August 2026

Wetter heute


Brutal heiß. Der Senhor geht tagsüber gar nimmer raus. Ich hab vormittags nur schnell den Pool "gesaugt", denn der Robot packt die Algen auf dem Boden nicht komplett. Nach dem ersten Runmfahren wirbelt er das Zeugs nur auf. Da muss einmal pro Woche der Teich-Schlammsauger ran.

Bei diesen Arbeiten lag das Wasserbecken noch im Schatten und es war recht angenehm.

Mittags gegen 13 Uhr habe ich draußen den allerletzten Rest des köstlichen Nudelsalats verzehrt. Nach einer kurzen Schwimmrunde bin ich allerdings zu Seiner Hoheit ins kühle Haus geflüchtet...