Mittwoch, 17. Dezember 2025

Wenn die Realität die Planung einholt

Tagesplanung für heute war:
Paket bei unserer Tankstelle (dem "vereinbarten Platz") abholen.
Pediküre.
Frisör.
Zur Post um ein Päckchen aufzugeben.
Hundefutter und Bananen und ein bisschen Geld "kaufen".

Die Realität:
Ich schreib meine Perle an, die liebe Fátima, sie möge doch bitte bei Ankunft das große Tor gleich auflassen. Es wird 9, es wird 9:05 - Fátima kommt nicht. Ich beschließe, wegen Termindruck, das Gelände der Casa Leone zu verlassen, ohne auf ihr Kommen zu warten. Draußen sehe ich schon: Die Hunde eines Nachbarn sind los und stehen vor dem Tor. Mir ist nun auch klar, warum Senhor Sancho äußerst ungebärdig und unwillig bellend durchs Haus gerast war.

Ich scheuche die Hunde weg, biege um die Kurve und sehe ganz oben am Weg Fátimas Auto. Direkt unterhalb und quer über unserem Weg: ein umgefallener Baum. Keine der riesigen Korkeichen, glücklicherweise.
Seufz.
In der Hoffnung, dass der liebe Nachbar Karim schon auf ist, ruf ich kurz durch und frage, ob er eine Motorsäge... Klar, er hat, kommt raus, sägt den Stamm durch und räumt somit Fátimas Zu- und meine Rausfahrt frei. Danke nochmals dafür.

Dass ich den halben Weg wieder rückwärts runterstoßen musste, um "Anlauf" zu nehmen, weil das Weglein zur Casa Leone nur mit Schwung zu nehmen ist, wenn alles so nass und schmoddrig ist, erwähne ich ausdrücklich nicht.
Dass die beiden Nachbarshunde das ausgesprochen interessant fanden und bellend und herumwuselnd praktisch die ganze Zeit im Weg standen, bis ich sie anhupte und 5x "vai emborra" rufend der Weg endlich von ihnen geräumt wurde: Auch darüber schweigt des Sängers Höflichkeit.

Paket erfolgreich abgeholt.
Zur Pediküre auch nur 10 Minuten zu spät gekommen.
Dort allerdings tauschten sich 3 Kundinnen und 2 Kosmetikerinnen/Pediküre-Ausführenden darüber aus, dass die Post heut geschlossen sei, weil Postangestellte Sónia nämlich die Schlüssel vergessen habe und erst wieder nach Hause fahren müsse  und weil sie nicht in Monchique wohnt, könne das dauern...
Seufz.
Mein Päckchen aufzugeben hab ich nach der Pediküre trotzdem versucht, in der Annahme, Postfrau Sónia sei schon samt Schlüsseln angekommen. Das war ein Irrtum. 

Also wieder runter in den Ort zur cabeleireira. Wunderbarerweise - und das ist echt ein Wunder! - einen Parkplatz direkt in der Nähe gefunden. Eng zwar, aber mein Auto ist ja nicht sooo groß.
Ein älterer Mitbürger winkt mich freundlichst in die Parklücke. 🙂
Und weil der Tag schon irgendwie doof angefangen hatte, hab ich mir einen ganz und gar neuen Kopf geleistet. Kuckt ihr.

 

Der Rest der Tagesplanung ging relativ easy weiter:
Die Post war zwar auch im zweiten Anlauf noch zu, aber morgen ist ja auch noch ein Tag. Paciência - wir erinnern uns. Hab ich wirklich verinnerlicht. 😉

Hundefutter war im Angebot, außerdem auch 2 Büffelhautknochen für Seine Hoheit. Und die Bananen. Geld war leider nicht im Angebot, und einer der beiden ATMs beim Intermarché war auch leergeräumt, der zweite spuckte aber brav Scheine aus. 🙂

Jetzt gibt's die zweite Portion des gestrigen feinen Süppchens. Die Sonne strahlt vom Himmel, und das bedeutet: Essen auf der Terrasse. 🙂

Seine Hoheit war sehr zufrieden. Auch wenn er gar furchtbare zweieinhalb Stunden ohne Frauchen auskommen musste. Perle Fátima berichtet, er jammerte gar sehr. War dann aber schnell vergessen:



Donnerstag, 20. November 2025

Stiagnglandergschichten (für Nicht-Bayern: Treppengeländergeschichten)

Heute war "Großkampftag" in und um die Casa Leone. Der Senhor kam kaum nach mit dem Begrüßen neuer Menschen bzw. "alter", die schon mal hier gewesen waren. Soooo viele Streichler. Und manche mit Hund daheim, da gab's extra was zu schnuffeln.

7:50 Uhr ging's los: neue Gärtner in da house. Eduardo Tomé und Roberto machten dem Dschungel an der Einfahrt zwischen den beiden Toren und auf der oberen Wiese den Garaus. Außerdem wurde die Palme am Haus beschnitten - etliche Palmwedel mussten dran glauben, die schon fast in mein Schlafzimmerfenster und über den Weg wuchsen. Gegen 12 rückten die beiden Herren wieder ab - wollten auch nur 7,5 Stunden berechnen, weil sie auch bei den lieben Nachbarn zur Vorbesprechung waren, die ebenfalls händeringend vernünftige und vor allem zuverlässige Gärtner suchen.

Kurze Pause.

Gegen 13 Uhr: Anruf von Sultan, er wäre jetzt auf dem Weg und bräuchte mal schnell meine Location. War ja schon was her, seit er bei mir die Solaranlage installiert hat - also schickte ich brav sowohl die Location als auch sicherheitshalber die Wegbeschreibung in die Casa Leone. Denn wer sich ausschließlich mit den GPS-Daten nach Googlemaps richtet, irrt bekanntermaßen stundenlang auf der Nordseite des Picota umher, ohne jemals unsere Einfahrt zu finden. Hat die edp nicht geschafft, schafft kein Auslieferer und nicht mal die Feuerwehr, als es eines Nachts in der horta neben uns brannte. Mit Beschreibung aber: kein Problem!

Erst kamen zwei Vorarbeiter, dann chefe Sultan selbst. Auftrag war die Anbringung der Treppengeländer auf meiner Terrasse. 


Die Treppe im Originalzustand (links) und die Planungszeichnung 


Ich entschied mich für zwei Geländer - eines links, eines rechts. 


So sieht es jetzt aus - wie wenn genau das gefehlt hätte...

Ich werde bekanntlich nicht jünger, und gerade morgens, wenn die alten Knochen noch nicht aufgewärmt und demzufolge etwas steif sind, ist so ein Haltegriff an den Stufen vom/zum Schlafzimmer bzw. aus der/in die Küche schon was Feines. Also hatte ich zwei Sicherheitsgriffe besorgt. Eigentlich sind die fürs Badezimmer gedacht, aber ich hatte Glück und fand bei temu Griffe, die holzähnlich sind und mit sehr gut gefielen.

Viel gequatscht, viel gelacht, viele Avocados, Tomarillos und andere Früchte geerntet als "Extralohn für die Arbeit". Mit Sultan hab ich außerdem besprochen, dass ich im Frühjahr auch ein Geländer am Schwimmbecken kriege - er hat da eine gute Idee. Und Sicherheit wird mir immer wichtiger.

Senhor Sancho liegt nun völlig erschöpft vom vielen Streicheln auf seinem Sessel - und ich mach mir jetzt mein Chili con Carne warm, denn zum Mittagessen bin ich irgendwie gar nicht gekommen. 

Montag, 20. Oktober 2025

Terrassenbeete und -treppen

Schon länger war ich mit dem rechten Terrassenbeet nicht so recht glücklich.
Ursprünglich sollte es ein Kräuterbeet sein, ich pflanzte brav jedes Jahr aufs Neue Basilikum, Koriander, Schnittlauch und Oregano. Jeweils im Tontopf, weil das nur einjährige Kräuter sind und damit nach der Saison leichter austauschbar. In größerem Töpfen durften die mehrjährigen Salbei und Minze gedeihen, daneben standen Currykraut und Schnittknoblauch direkt im Beet. Aber im Sommer fühlten sich vor allem Basilikum und Koriander da nicht recht wohl: zu heiß, zu viel Sonne. Selbst gießen mehrmals täglich brachte den zarten Blättern keine rechte Freude. Und mir auch nicht. 

Also beschloss ich: Küchenkräuter kommen direkt in die Küche, ans breite Fensterbrett. Sieht jetzt so aus, und da ist noch Platz für ein paar weitere.


Erstmal Koriander, Basilikum und Petersilie. Schnittlauch, Oregano und Estragon werden folgen, wenn ich das nächste Mal im Gartencenter bin. Und Rosmarin kriegt einen neuen, schönen Topf auf den Terrassenstufen.

Glücklicherweise war die liebe Lisa am Sonntag mit den Kindleins zu Besuch. Und ließ es sich nicht nehmen, rumzubuddeln, aus- und wieder eimzugraben. Deshalb sieht es jetzt so aus:


Der Schnittknoblauch ist in einen neuen Topf umgezogen
und wohnt jetzt oben an der Treppe.


Der kleine Topf ganz links wartet auf den Besuch meiner Schwester - 
sie sammelt mit Freude und seit Jahren Ableger aus Portugal.

An die Stelle des Zwergs kommt später ein Rosmarin.

Der Zwerg nennt sich übrigens Kauskasus-Asienfetthenne. Davon hab ich mehrere: etliche mit rein grünen Blättern und neben dem weißblätterigen Zwerg auch noch einen größeren, ebenfalls mit den hübsch weißrandigen Blättern (danke an die liebe Fátima!).
Die Dinger wachsen wie Unkraut, brauchen relativ wenig Wasser und haben neben hübschen blauen Blüten zwei besondere Eigenschaften: Sie duften wie eine ganze Hanfplantage 😉und sie vertreiben Fliegen und angeblich auch Mücken. Passt also. 
Zwei von den dunkelgrünen Asienfetthennen sind in Töpfen jeweils rechts und links auf den Terrassenstufen, - mittig stehen die beiden Lavendelstöcke mit Alinas Gedenksteinen für Bela und Jenny. Und drei fette Hennen wurden ins ehemalige Kräuterbeet umgesiedelt:


Der weißumrandete in der Mitte wird von zwei dunkelgrünen flankiert.


Ganz links im Bild mein Lorbeerbaum, der Jahren wegen der Dach- und Fassadenarbeiten immer wieder zurückgestutzt werden musste. Carlos hat ihn jetzt in Kugelform geschnitten.

Dickes Danke an die Buddlerin! 

Geplant sind demnächst an der Terrassentreppe außerdem ein oder sogar zwei Geländer. Sicherheit im Alter und so. 


Da haben die Pflanztöpfe immer noch Platz, aber ich werde künftig eine stabile Unterstützung haben. Mal schauen, wann es klappt... 

Sonntag, 12. Oktober 2025

Monchique wählt PS - Partido Socialista

Monchique ist bei den heutigen Kommunalwahlen stabil geblieben. 

Die rechtsextreme Partei #nochega hat im Vergleich zu 2021 zwar zugelegt - aber bei weitem nicht so viel wie befürchtet. Wahlbeteiligung gut 68%.

In allen drei zu wählenden Gremien in den drei Gemeindes unseres Landkreises hat
die PS weit über 60% reingeholt. Parabéns!

Kommunalwahl in Monchique

Soeben bin ich meiner Wahlpflicht bzw. meinem Wahlrecht nachgekommen. In Portugal sind heute Kommunalwahlen - "autarquicas" - und als Resident darf ich da, ebenso wie bei den EU-Wahlen, teilnehmen.

Aus früherer Erfahrung heraus wusste ich: besser nachmittags als am Vormittag. Also fuhr ich um ca 14 Uhr runter ins Städtchen. Dabei konnte ich bewundern, dass der Sr. Presidente da Câmara (so edel nennt sich hier der Bürgermeister) sein Versprechen eingehalten hatte, die heftigen Schlaglöcher auf der Straße zum Picota rauf zu reparieren. Ich hatte ihn kürzlich beim Straßenwahlkampf beim Intermarché getroffen und bin extra noch mal um den Parkplatz rumgefahren, um ihn anzusprechen. 

"O Senhor quer a minha vota?"
Klar wollte er. Aber ein Kugelschreiber als Geschenk war mir zuwenig. Ich habe ihn drauf hingewiesen, dass unser Sträßchen zum Picota hoch NUR NOCH aus Schlaglöchern besteht und da meine Stimme von abhängt. Er hat dann fest zugesagt bzw. behauptet, das wüsste er und spätestens Anfang der Folgewoche machen sie alles schön. Das war dann genau die Woche vor den Wahlen - ein Schelm, wer Böses dabei denkt...
Jetzt sind durch die Ausbesserungen zwar leichte Erhebungen zu sehen/zu spüren, aber das ist allemal angenehmer, als wenn ich mit meinem Miniauto in tiefe Schlaglöcher gerate bzw. einen ausweichenden Slalomparcour fahren muss. 

Direkt vor der Halle der bombeiros, die in Monchique als Wahllokal dient, waren 3 Parkplätze gekennzeichnet, extra für die Wähler, und das nutze ich natürlich schamlos aus, weil schließlich hab ich nen offiziellen Behindertenausweis. 

Es war nicht viel los - die Monchiquenser saßen zum großen Teil wohl beim almoço. Fünf Wahlkabinen gab's, und im Gegensatz zu meiner ersten Wahl vor ein paar Jahren hat man mich auch sofort im Wählerverzeichnis gefunden.
"Meine" zu wählende Partei war auch leichter zu finden - es gibt nämlich im Gegensatz zur Europawahl nur vier Parteien, die in Monchique antreten. Gewählt wurden 3 "Organe", nämlich die Câmara Municipal (der Stadtrat und damit indirekt auch der Presidente), die Assembleia Municipal (Gemeinderat) und die Assembleia de Freguesia (Gemeindeverwaltung). 
Also:
3x Kreuzle gemacht,
3x Zettel zusammengefaltet,
in jeweils eine der 3 Wahlurnen gesteckt,
meinen Cartão de Residência Permanente wieder zurückbekommen und nach draußen marschiert. 

Dort traf ich den noch amtierenden Presidente, bedankte mich artig für die Straßenausbesserungsabeiten und wurde mit Handschlag und beijinho begrüßt/verabschiedet. Hab ihm noch "boa sorte" gewünscht und werde nachher natürlich verfolgen, ob's was genutzt hat. 

Der Senhor blieb diesmal daheim, nach längerer Zeit wieder mal. Ich nutzte die Gelegenheit gleich zum Tanken (am Wochenende ist's beim Intermarché immer 5 Cent/Liter billiger) und zum Einkaufen. Natürlich mit Leckerli für Seine Hoheit. Es freut mich mitteilen zu können, dass das Haus bei meiner Rückkunft NICHT verwüstet war. Hat er sich also verdient.

Freitag, 19. September 2025

Baumfäll-Arbeiten in der Casa Leone

Kürzlich hatte ich Feuerholz bestellt und eingelagert - trotz der momentan noch seeeeehr sommerlichen Temperaturen. Kluge Frau baut bekanntlich vor und kauft Holz Ende August/Anfang September, vor dem ersten großen Regen. Danach ist das Holz nämlich feucht und wiegt schwerer. Und nachdem in Portugal nach Gewicht und nicht nach Ster (Raummeter) verkauft wird...

Auslieferer Jorge betrat zum ersten Mal die Gefilde der Casa Leone und damit das Königreich von Senhor Sancho, er musste selbstverständlich vorab durch die hündische "Passkontrolle". Das wurde aber problemlos gemeistert. Seine Hoheit hat's auch gerne warm im Winter. 😉

Während des Abladens quatschte ich ein wenig mit Jorge - einem neuen Mitarbeiter von Sr Orlando, der mich ja seit mittlerweile 14 Jahren am Picota mit Kaminholz versorgt.

Es ergab sich dabei, dass ich Jorge erzählte, ich bräuchte jemanden, der mir zwei sehr alte, sehr hohe und leider mittlerweile seit etlichen Jahren sehr fruchtarme (naja, eher fruchtlose) Aprikosenbäume fällen würde, die auch viel zu dicht direkt am Haus standen und alles verdunkelten.

 "Kein Problem", meinte Jorge. Er wäre eh in den kommenden Tagen in der Gegend und könne das mit auf den Plan setzen. "Aber warum macht das nicht Ihr Gärtner?" 

Gute Frage - da hatte ich einfach nicht dran gedacht, auch weil Carlos alleine arbeitet und man zur Baumfällung besser zu zweit sein sollte. Senhor Sancho zählt dabei nicht mit... Seine Hoheit tat jedoch kund, dass er selbstverständlich für die technische Überwachung zur Verfügung stehe.

Gesagt getan! Beim samstäglichen Arbeitsbesuch von Gärtner Carlos fragte ich nach. "Mache ich gerne, kein Problem", meinte der. Und dass er sich in den kommenden Tagen melden würde, wann er gemeinsam mit einem Freund anrückt. 

Gestern Abend war's dann soweit: message um 18:48, ob man heute noch und in 10 Minuten kommen könne. Konnte man. Und dann ging alles ratzfatz über die Bühne. Um 19:45 waren die beiden Herren schon wieder am Abfahren. 


Vorab-Besichtigung, was wo zu tun ist

Senhor Sancho kam kaum dazu, seine leitend-überwachende Tätigkeit zu beginnen: kurze "Passkontrolle". Dann musste er gemeinerweise ins Haus, denn Frauchen wollte fotografieren und hatte außerdem genauso wenig wie die beiden Baumfäller Bock darauf,  einen Vierbeiner neben Sägen und herabfallenden Ästen herumwuseln zu haben. Viel zu gefährlich! Lediglich im ersten Video kann man Seine Hoheit deshalb bellend Anweisungen geben hören. 😉


Im Hintergrund deutlich zu hören: Senhor Sanchos Anweisungen

Freundlicherweise wurden die Stämme und dickere Äste gleich in Kaminholz-Länge geschnitten, die dürfen jetzt mindestens ein Jahr trocknen. Gestapelt werden sie in den kommenden Tagen. Der Rest kam gleich auf unseren "Brennplatz", eine dieses Jahr brachliegende Terrasse in der nebenan befindlichen Horta meiner Vermieter.



Dickes obrigada an Carlos und seinen "Zwiebelfreund" (kleiner Insider, denn die beiden gemeinsam bauen Zwiebeln an - sehr leckere! - und ernten dieses Jahr wohl je 2000 kg oder so). Achja: Kostenpunkt? 20€ wollte Carlos haben. Hab dann 25 gegeben, mit dem Hinweis, mann möge sich ein paar "copos" leisten... 

Sonntag, 6. Juli 2025

Es ist dem Senhor gelungen, heute im Pool zur Gänze unterzutauchen.

Peinlich ist das deshalb, weil's vom ihm ab-so-lut nicht geplant war. Seine Hoheit ist nämlich einfach beim Ball-raus-Fischen ausgerutscht und sah sich plötzlich komplett bis zum Kopf im Wasser. Direkt an den Stufen, auf denen er bequemst hätte heraussteigen können wie seinerzeit Venus aus dem Bade. In seiner Panik hat Senhor Sancho die Treppe aber nicht gesehen/erkannt und hat sich mit den Vorderbeinen lieber an der Beckenkante aus dem abscheulichen Nass gehievt. Mit Ball zwischen den Zähnen. 

Dass dieses grausige Nass an solch heißen Tagen eher erfrischend ist, hat er in all seiner Aufregung nicht bemerkt. Danach Wälzen auf der oberen Wiese, ebenfalls mit Ball im Maul, bis er aussah, wie ein grasgesprenkeltes grünes Ferkel. Und dann musste/wollte er noch weiter den Ball katapultiert haben, was Frauchen auf der Terrasse (NICHT auf staubtrockenem Erdreich!) gerne noch ein paar Mal tat. Damit er wenigstens einigermaßen angetrocknet ins Haus kam. Nun liegt der hündische Held feucht und völlig dod aufm Wohnzimmerteppich.

Es stellen sich nun mehrere Fragen:

Muss Senhor Sancho jetzt eine Statue kriegen, wie die von der "Venus nach dem Bade" (um 1565) von Jean de Bologne, genannt Giambologna (1529-1608)? 

Oder reichen banale Fotografien à la "Seine Hoheit, feucht vom Bade auf dem Wohnzimmerteppich" (2025) aus? 

Oder sollte Frauchen eine anerkannte Künstlerin - hallo Kerstin! - beauftragen, ein Portrait von Senhor Sancho anzufertigen, auf dass seine "Heldentat" verewigt sei?

Montag, 9. Juni 2025

Mehr von U.M.

 -> Unschuldige Zivilisten, Ärzte und Journalisten

-> Tote bei Sturm auf UN-Hamas-Lager: Die Parallelwelt der Nachrichten und UN

-> Israelische Offensive und der Gamechanger – für Dummies



U.M. - immer lesenswert!

Eine der besten, gutfundierten Quellen, die ich kenne. Sachlich. Immer mit Belegen und Quellenangaben. 

Zur "Selfie Yacht" Aktion am 9.6.2025 frühmorgens



>>Greta Thunberg entführt! 

Es ist eine unfassbar lächerliche Show, die da gerade versucht wird. Live Ticker bei Al Jazeera, ständige Meldungen bei der Freedom Flotilla und Francesca Albanese... kannst'e dir nich ausdenken.
Denn es bekommt kaum jemand mit, weil die Israelis das Schiff einfach aufgebracht haben, während Europa - die wichtigste Zielgruppe – schläft. Die meisten werden dies lesen, wenn alles längst gelaufen ist.

▶️ Zur Einordnung ein paar nächtliche Worte. Zunächst zum Sprachgebrauch:
„Entern“ bedeutet, ein fremdes Schiff mit Gewalt einzunehmen. „Aufbringen“ bedeutet, das Kommando über ein Schiff zu übernehmen. Das kann mit Gewalt, aber auch ohne ablaufen.
Das Englische unterscheidet hier nicht, der Begriff lautet einfach „boarding“, was schlicht „an Bord gehen“ bedeutet.
Es ist also denkbar, dass jemand im Englischen oder Arabischen über das Englische von „boarding“ spricht, und irgendwer es als „entern“ übersetzt. Das ist aber nicht passiert.

▶️ Die Seeblockade
Es ist anzumerken, dass sich das Seekriegsrecht fundamental vom „normalen“ Kriegsvölkerrecht unterscheidet. Alleine schon dadurch, dass es ja das offene Meer gibt, das niemandem gehört

▶️ Israel und Ägypten (!) unterhalten seit Jahren eine Seeblockade gegen den Gazastreifen. Um den Schmuggel von Kriegsgerät zu unterbinden. Das hat also nix mit dem Gazakrieg zu tun.

2010 versuchten Schiffe der Freedom Flottilla, der gleichen Organisation wie heute, diese Seeblockade zu durchbrechen. Als die Schiffe aufgebracht werden sollten, griff die Besatzung der Mavi Marmara die israelischen Soldaten an. Neun Besatzungsmitglieder wurden getötet.
Ein Bericht des durch die UN dafür eingerichteten „Palmer Komitees“ kritisierte im Jahr darauf die israelische und die türkische Seite. Es kam jedoch zu dem Schluss, dass die Seeblockade rechtens ist.

Der Bericht liegt mir vor.

▶️ Nochmal: Ein Bericht der UN hat die Seeblockade als legal eingestuft.
Daher war völlig klar und von vielen angesagt, was mit Greta Thunbergs Schiff passieren würde: Israel würde das Schiff abfangen und entweder freiwillig zum israelischen Hafen Ashdod geleiten, oder es aufbringen und dorthin fahren.
Genau das ist um ziemlich genau 02:00h Ortszeit passiert. Inzwischen liegt das Schiff vor Anker. Die Crew hat bis zum Schluss versucht, dramatische Bilder und Meldungen zu produzieren.
Sie haben sich Schwimmwesten angezogen und – ernsthaft – ihre Handys ins Wasser geworfen. Alles aufgenommen mit zwei Kameras und veröffentlicht durch die Freedom Flotilla.
Anschließend haben sie sich wohl von den Israelis festnehmen lassen.

Was u.a. Francesca Albanese und die Flotilla nun dazu benutzen dramatisch zu melden, sie hätten den Kontakt verloren. Was ja auch jetzt irgendwie nicht überraschend ist, denn erstens sind die Vögel festgenommen und zweitens haben sie soeben ihre Handys ins Mittelmeer geschmissen. Die Blitzgescheiten.
Nihad Awad vom Council on American-Islamic Relations (CAIR) sagte, das sei ein „eklatanter Akt internationaler Piraterie und Staatsterrorismus“ …äh, wenn dann waren das doch die Piraten, dachte ich. Geschenkt.
Weiterhin hat die Flotilla nun vorbereitete Videos der Besatzungsmitglieder veröffentlicht, die an ihre jeweilige Regierung appellieren. Jeder in einem eigenen Video.
„Wenn Sie dies hier sehen, wurden wir durch die israelische Besatzungstruppen abgefangen und entführt…“
Ja. Richtig. „Entführt“.

▶️ Was ich ganz persönlich als unfassbare, unverfrorene Unverschämtheit empfinde ist, dass der Begleittext aller Videos mit „SOS“ beginnt. „Safe Our Souls“ ist AUSSCHLIEßLICH der eindeutigen Lebensgefahr vorbehalten. Jeder würde zur Hilfe eilen, selbst wenn es der Feind wäre. Das zu missbrauchen ist für jeden Seemann ein völliger Tabubruch, ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr mich das abstößt.
Dummerweise hat Albanese schon veröffentlicht, dass niemand verletzt wurde.

Al Jazeera hat veröffentlich, es habe ein Video gesehen, in dem ein uniformierter Israeli der Besatzung trocken sagt „Wenn Sie humanitäre Hilfe in den Gazastreifen liefern möchten, können Sie das über den Hafen von Ashdod tun. Wir haben Kanäle und Verteilungszentren eingerichtet.“

Albanese habe al Jazeera daraufhin gesagt „Israel hat keine Autorität über Gaza. Das ist der Punkt. Israel muss die Belagerung beenden.“ Dabei hat die UN, die Organisation bei der sie selber Sonderberichterstatterin ist, festgestellt, dass die Seeblockade nichts mit der Situation an Land zu tun hat und dass sie legal ist.

Es kommt mir alles vor wie die digitale Variante davon, dass ein Demonstrant einen Polizisten angreift, sich dann widersetzt und laut „Polizeigewalt“ schreit, nur weil er festgenommen wird. Es wird auf Teufel komm raus versucht, Israel zu provozieren und etwas zu konstruieren, was den Hamas-Narrativen entspricht. Aber schön ungefährlich.

Daher habe ich beim Posting eines kurzen Videos des israelischen Außenministeriums auch laut gelacht. (03:25h MEZ)
„Alle Passagiere der »Selfie-Yacht« sind wohlauf und unverletzt. Sie wurden mit Sandwiches und Wasser versorgt. Die Show ist vorbei.“

Woraufhin der Juraprofessor Adil Haque von der Rutgers University meinte, das Ministerium sei gut beraten, keine Videos mit „Beleidigungen“ zu posten. „Verstöße gegen die persönliche Würde, insbesondere erniedrigende und entwürdigende Behandlung, sind ein Kriegsverbrechen.“
Ja. So habe ich auch geguckt.

Was? Die Überschrift ist Clickbait? Tja, die ist aber eigentlich ja von denen. 🤷‍♂️
Eigentlich wusste ich es ja vorher. Und dafür schlag ich mir die Nacht um die Ohren.
Aber irgendwie war es die Lachnummer wert.

Natürlich werden die Üblichen weiter versuchen einen Skandal zu konstruieren. Aber für die meisten Menschen haben sich da einige „Aktivisten“ enorm zum Hodenkobold gemacht.

Ich geh ausschlafen.

Ps.: Wenn jemand ein Handy braucht… Irgendwo vor Gaza liegen welche rum.<<

 Link unter dem Logo 

auch auf Facebook

Die "Selfie Yacht" der Greta Thunberg #Am Yisrael Chai

Die dämliche Aktion der selbsternannten "Aktivisten für die Hammas".
Ohne Worte. 





Mitte: Entführte, unterdrückte Aktivistin in Lebensgefahr. (Kontakt verloren) 
Rechts: Zionistischer Entführer.

Verteidigungsminister Katz hat die IDF angewiesen, dass die festgenommene Greta Thunberg und Besatzung DAS Video vom 10/7 ansehen müssen. 43 Minuten lang.
Dieses Video wurde nicht veröffentlicht und nur Journalisten gezeigt.


Sonntag, 8. Juni 2025

Journalisten in Kriegsgebieten

Sehr lesenswerter Artikel von Joey Hoffmann auf Facebook

>>ℹ️ „Aber Israel lässt ja keine Journalisten rein!“

In den Kommentaren begegnete mir gestern wieder das Argument, Israel würde ja keine Journalisten in den Gazastreifen lassen.
Das Argument ist ermüdend.

Zu meiner Freude (ehrlich) war der Kommentator konstruktiv und schrieb später: „hab's schon gegoogelt. Und feststellen müssen, dass es seit dem Vietnamkrieg wohl nahezu keinerlei ungehinderte Zugänge in Konfliktgebiete mehr gab. Muss sagen, dass mich das erstaunt und auch ein Stück weit entsetzt“ (sic)

Schon in der Antike hat das Militär darauf geachtet, welche Informationen nach außen dringen.

Ein Grund dafür wird von der Propaganda bezüglich Israel ausschließlich behauptet: Dass Israel die Deutungshoheit über die Informationen behalten will.

Das ist unbestreitbar richtig!

Doch das macht eben jede Kriegspartei. Oder glauben die Menschen tatsächlich, dass Journalisten sich ungehindert auf der russisch besetzten Krim oder auf ukrainischer Seite in den Kämpfen im Donbass bewegen können?

Ein naheliegenderer Grund ist, dass man vermeiden will, dass durch offene Medien Informationen an den Feind gelangen. In der Ukraine haben Nachrichtendienste aufgrund von Postings russischer Soldaten deren Standort ausgemacht, sie mit Artillerie beschossen und getötet.

Als Soldat im Häuserkampf würde ich ungerne einen Journalisten hinter mir haben, dessen Handy plötzlich klingelt oder der getrackt werden kann.

Mit Aufkommen der Massen- und Agenturmedien war der Höhepunkt der Vietnamkrieg. In dem die amerikanische Seite massiv PR betrieben hat. Überall rannten Journalisten herum. Und zum Schluss konnten die US-Amerikaner jeden Abend im Fernsehen sehen, wie Soldaten starben. Die PR ging nach hinten los. Denn man sah ja nur die eigenen sterben, der Vietcong ließ solche Bilder nicht zu.

Vor allem war jeder irgendwie in der ersten Reihe mit dabei, aber keiner wusste mehr, worum es eigentlich geht. (Die USA hatten übrigens nicht angegriffen. Ist irgendwie untergegangen.)

Daraus haben alle eine Lehre gezogen.

Nachdem der Druck der US-Medien immer größer wurde, haben die USA im Irakkrieg (Zweiter Golfkrieg 1991) dann den „Embedded Journalism“ zugelassen, den „eingebetteten Journalismus“.

Das bedeutet, ausgewählte Journalisten werden von Militärs begleitet. Und dürfen dann natürlich nur dahin, wo es erlaubt wird.

Das ist nicht nur das, was Israel macht. Sondern auch das, was die Hamas schon lange getan hat.

Wollte man als Journalist vor dem Gazakrieg aus dem Gazastreifen berichten, musste man zunächst in Ostjerusalem oder Ramallah vor einem Hamas-Anführer Kotau machen. Und man wurde kontrolliert.

Der Grenzübergang Rafah wurde erst Mitte 2024 durch Israel eingenommen. Vorher hatte Ägypten auch Ausländern den Zugang zum Gazastreifen verweigert. Allerdings hätte man sich für ein wenig Bakschisch schleusen lassen können, was aber keiner getan hat.

Und ein letzter Punkt wird gerne ignoriert:

Der Gazastreifen ist winzig. Kleiner als Schwedt/Oder, weit kleiner als Köln.

Zwar berichten die Medien gerne, dass hier oder da „Kampfzonen“ sind. Aber das entstammt lediglich den Warnungen der IDF, dass dort aktive Gefechte stattfinden. Der ganze Gazastreifen ist eine Kampfzone. Auch deutsche Artillerie könnte jeden Punkt im Gazastreifen treffen, ohne überhaupt in die Nähe der Grenze zu kommen.

Niemand, nicht einmal die USA im Vietnamkrieg, würden Journalisten da rein lassen.

Das weiß auch alles jeder in der Branche.

Die Medien motzen nur, weil sie an Bilder und Stories kommen wollen. Wie auch 1991 schon.

Und wenn wir uns auf diese Grundlagen einigen können, könnten wir darüber diskutieren, wie lang die Überlebenszeit eines nach unserem Verständnis freien Journalisten im Gazastreifen wohl wäre. Und ob seine Redaktion oder Agentur ihn dort überhaupt reinlassen würde.

Und erst dann wäre interessant darüber zu diskutieren, was Israel tut.

Bild 1: Der legendäre Walter Cronkite bei den Soldaten in Vietnam, 1968 

Bild 2: Westliche Journalisten werden von der US-Militärpolizei durchsucht, Bagdad 2003

Bild 3: Skizze, bei der ich den Gazastreifen möglichst in Relation in die Ukraine gesetzt habe.

Bild 4: Antwort des Nutzers. 



Freitag, 30. Mai 2025

Nächtliches Feuer am Picota

Stress und große Aufregung mitten in der Nacht: Direkt vor der Casa Leone brannte es auf der zweiten Terrasse der Horta meiner Vermieter! 

Ich bekam erst gar nichts mit, ich dachte, die Geräusche kämen vom Wind. Oder von Wildschweinen. Senhor Sancho muckste ebenfalls nicht. Dabei waren draußen mittlerweile die GNR und zwei Feuerwehrfahrzeuge mit voller Besatzung im Einsatz...

Mein lieber Nachbar Karim hatte mich zwar via WhatsApp angerufen, aber ich war, weil's heute Nacht so dermaßen warm war, gerade zum nächtlichen Bad im Pool. Erst beim Wieder-Reinkommen ins Haus sah ich seinen Anruf und dann auch das Blaulicht der Einsatzfahrzeuge.

Um ca. 1:30 hatte Karim das Feuer bemerkt - SEIN Hund Pintas hat nämlich bellend Alarm gegeben (das könnte sich der Senhor mal zum Vorbild nehmen!). 

Karim hat versucht zu löschen, aber glücklicherweise auch die bombeiros alarmiert. Die brauchten leider relativ viel Zeit, um unsere Häuser mitten in der Serra da Picota zu finden - dafür wissen sie jetzt aber genau, wo unsere Häuser wohnen.

Nach gut einer Stunde sind GNR und bombeiros nach ausgiebiger Löschung/Bewässerung des Geländes und eingehender Befragung von Karim (und mir) wieder abgerückt. Und draußen vor meine Schlafzimmerfenster singen eben zwei Nachtigallen.

Rein von der Wahrscheinlichkeit her sollten wir dieses Jahr also unsere "Rate" an Bränden "erledigt" haben. Trotzdem wird ab morgen früh die Notfalltasche wieder gepackt parat stehen!!

 
Der Blick von meinem Tulpentor aus

Und das Ganze ein bisschen herangezoomt.

Update:
Heute morgen so um 9:30 waren 2 Mann der GNR da mit einem bombeiro. Stapften auf dem verbrannten Feld rum, gestikulierten und verschwanden nach ca 15 Minuten wieder. Ich vermute: Untersuchung der Brandursache. 

Mittwoch, 21. Mai 2025

Senhor Sancho ist jetzt (endlich!) krankenversichert

Den Tipp hatte ich von Simão (dafür nochmals Danke). 

Barkibu ist nämlich jetzt auch in Portugal vertreten, und mir persönlich kommt es sehr entgegen, solch eine Versicherung monatlich zu bezahlen. Hab das Ganze also am 2. Mai abgeschlossen. 

Beim letzten Besuch des Senhors in der Tierarztpraxis am vergangenen Freitag hab ich das also gleich mal kundgetan. Dra Ana Silva meinte: Sie kenne zwar nicht explizit diese Versicherung, vermerke aber gleich in Seiner Hoheit Akte, dass ich künftig bei jedem Besuch einen medizinischen Bericht bekomme und natürlich eine "ordentliche" Rechnung (keine Sorge, die gabs vorher auch schon, aber jetzt war's eben offiziell festgehalten).

Jährliche Impfung und Checkup kosteten 35 Euro, dazu kamen noch die speziellen Omega-3-Dingsda-Tabletten für die innere Hautpflege des Senhors. Soll die Haut stärken und widerstandsfähiger gegen Allergien machen. Auch der Büffelhautknochen war natürlich auf der Rechnung...

Abends hab ich dann gedacht: "So, jetzt probierste Barkibu mal aus!" 

Gesagt getan: Kassenbon eingescannt und via App bei Barkibu hochgeladen. Kein Ding. Kurz danach teilte mir die App mit, dass alles angekommen sei. Und am Samstag, dass leider einige Dinge (wie etwa dieser vermaledeite Büffelhautknochen) nicht in der Versicherung enthalten seien. Die Impfung aber und den Checkup würden sie zahlen, und ich müsste das Geld in den nächsten Tagen auf dem Konto haben.

So war es auch: Am Montag waren 35 Euro auf meinem Bankkonto gutgeschrieben. Und die App teilte mir mit, wenn ich die virtuelle Barkibu-Card zur Zahlung benutzt hätte, würde mir sogar etwas vom Kauknochen und den Tabletten gutgeschrieben. Das kann man entweder beim nächsten Tierarztbesuch verrechnen lassen oder aber an ein Tierheim spenden. Auch für andere Sachen, die man fürs Tier via dieser Karte kauft, gibt's das als "Geschenk". 

Kann man nicht meckern, finde ich. Somit also: klare Empfehlung für Barkibu!

  • Bis zum Alter von 10 Jahren kann Hund/Katz' versichert werden, das Ganze gilt lebenslang. 
  • Wer mehrere Tiere hat, kriegt 50% Rabatt
  •  Impfungen und 1x Checkup werden komplett übernommen, andere Kosten mit 80%, pro Jahr maximal 3.000,--
  • Einschläfern und Kremierung sind eingeschlossen
  • Karenzzeit für Unfälle 5 Tage, für Krankheiten 28 Tage. 

Sonntag, 18. Mai 2025

Samstag, 17. Mai 2025

Endlich! Anbaden am 17.Mai

Wenn man "anbaden" möchte und dafür ins quellwasserkalte Schwimmbecken gehen muss, das erst seit ein paar Tagen gefüllt ist, empfiehlt es sich, vorher in der vom strahleblauen Himmel herunterknallenden Sonne die Solarpanele im Garten zu reinigen. Danach lechzt man dermaßen nach Abkühlung, dass selbst 1-cm-kaltes Wasser nimmer abschreckt. 

Für euch getestet und für gut befunden. 



Mit anderen Worten: Heute war ENDLICH anbaden für die Saison 2025 angesagt. Spät im Jahr. Aber jetzt kann mich nix mehr davon abhalten, da täglich reinzuhupfen. Auch der Senhor ist wieder willens, den blauen Hai aus dem Wasser zu fischen.