Freitag, 24. Mai 2013

Et läääuuuuuft....

...nämlich das Wasser in mein Plantschbecken.
Hier noch leer - aber immehin schon "innen" gemalert.
Und sooo schön ists geworden!
 
 
 
 Madame Jenny hat ebenfalls entdeckt, dass man in DIESES Becken 
viel leichter und bequemer reinkommt als in den "alten" Pool.





 Ebenfalls erst heute entdeckt (bzw. endlich fotografiert):
diese beiden Zaungäste... 
Echt typisch für meine Vermieter!
In und um beide Häuser (mein "altes und jetzt auch in das Casa Leone) 
finden sich unzählige solch kleine Details.

Dienstag, 30. April 2013

Umzug, die Sechzehnte. Seufz

Mittlerweile ists ein Erleichterungsseufzer, aber am Wochenende - oh mei. Verzweifelt-Seufzer, Genervt-Seufzer und "Oh-Mann-bin-ich-dod-Seufzer".
Aber mal von Anfang an:
Mitte Januar stellte sich heraus, dass die Nachbarn nach Deutschland zurück gingen, und die Vermieter baten mich, ob ich denn die Casa Leone im Forum und Internet und so mal vorstellen könnte. Tat ich, zumindest solange, bis ich das Haus mal von innen gesehen hatte. Dann war klar: Ne ne - das will Chica selber haben. Klarer Fall von Liebe auf den ersten Blick!
Die Miete war ebenfalls okay - vor allem, als sich herausstellte, dass die Casa Leone von Grund auf renoviert wird.

Hier mal ein paar Vorher-Nachher-Ansichten:


oder so:

und nachher:

 Hauseingang vorher


Der ehemalige Schuppen rechts vom Haus (siehe Foto links oben) wurde zum schickem Anbau:
Die Einfahrt - damit liebe Besucher und Gäste auch herfinden:
Innen wurde natürlich auch alles gemacht. 
Aber das zeig ich nur "realen" Menschen, ned hier im Internet. Sorry.
Nur eines noch - den stolzen Grundofen.
 
Und was darf bei einer Forumshex' nicht fehlen?
Genau! 
Ein Geschenk von lieben Freunden aus Deutschland.
Nochmals ein dickes obrigada an Otto & Andrea.

1000000 obrigadissimas an Helferin Doris und - wie immer! - an Jens und (in diesem Fall) Vitor von Transmovers, die den Umzug (immerhin, wie Doris per App feststellte: 160 m Hin- und Rückweg, aber über ne fiiiiiese Steigung den Hügel rauf und runter!) stemmten. 

Mittwoch, 13. März 2013

Das Säubern des Pavillons

Wie gesagt: ein echter Gewaltakt.
Weil: Dschungel aufm Dach, sozusagen.
Wo fängt man da an? Wie fängt man da an? Sisyphos-Arbeit.

Nach dem um HIIIIIILFE ersuchenden Anruf bei Vermieters eilte selbige herbei:
Zé Branco und Fernando stiegen dem Pavillon aufs Geäst-Dach.
 Und werkelten mit Motorsäge und Astzange ...
 ... schmissen einen Teil des Geästs dann Richtung Tal.
 Die Herren hätten das ja gerne direkt im Pavillönsche gelassen und da dann ein lustig Feuerchen gemacht. Nur leider leider ist da direkt drunter die Fossa. Das wollten wir dann doch nicht riskieren.
 Der Rest verblieb erst mal im Pavillon.
 Und so siehts momentan noch aus.
 Und dieser Haufen an Geäst ist noch lange nicht alles:
Neben dem Pavillönsche wird sich in Kürze ein zweiter Haufen erheben:

Das wilde Geäst war/ist übrigens Kiwi. Stark tragend, dieses Jahr wohl nicht, aber die Früchte hingen eh so hoch oben, dass man nimmer dran kam.Jetzt ist möglicherweise für dieses Jahr keine Ernte zu erwarten - werde ich ja sehen. Aber das kann ich verschmerzen - weil Pavillönsche ist so viel schöner und hat vor allem tollen Blick ins Tal.

Es tut sich wieder mal was...

... und zwar in der Nachbarschaft, der direkten. Das Haus "unterhalb" von meinem nennt sich "Casa Leone", und wie es das Schicksal, der Zufall oder was auch immer es wollen: Die Nachbarn dort sind zurück nach Deutschland. Die Vermieter baten mich, ob ich denn so freundlich sei und das Haus mal im Forum/Internet vorstellen könne, man brauche ja nun einen Nachmieter.

Zwei Tage später - das Ganze hat sich bereits vor ein paar Wochen, Mitte Januar, zugetragen - hab ich die Casa Leone dann besichtigt. Ok, im Garten und ums Haus herum war ich schon vorher geschlichen... nicht dass ich neugierig wär. Ich doch ned.

Kurzum: Ich habe mich aber sowas von verliebt in das Haus. Alles kuschelig irgendwie. Und trotzdem großzügig. Große Süd-Südwest-Terrasse, aber auch ein kleiner Pavillon gegen Westen und eine Riesenwiese gegen Osten. Und Terrassen mit Obstbäumen zuhauf: Orangen, Mandarinen, Clementinen, Grapefruit, Tamarillo (das sind Baumtomaten), Avocados und und und und. Man blickt momentan noch gar nicht durch, was da alles so am Blühen und Gedeihen ist. Zum Haus selbst gehören "nur" zwei Obstwiesen-Terrassen, aber selbst da wird der Gärtner tätig werden und Gemüsebeete für mich anlegen. Ich freu mich schon narrisch. Werd ich also wieder Gemüse- und diesmal auch Obst-Selbstversorger!

Das absolut Tollste: Die Vermieter lassen das alles komplett renovieren. Innen und außen, und außen wird auch alles alles neu gemalert. Da ist z.B. ein Schuppen dran, da meinte ich als Vorschlag, ob man vielleicht die Türe erneuern und dann gleich breiter machen könne, dann hätt' ich eben perfekt das Feuerholz auch nah am Haus untergebracht. Nein, kam als Auskunft. Täte den Vermietern echt leid, aber sie würden da lieber ein Wohnzimmer dran bauen. WOW.

Es gibt keinen "richtigen" Pool mehr, dafür aber ein Wasserbecken, das es an heißen Sommertagen genauso tut. Da kommt sogar jetzt im Zuge des Umbaus eine gemauerte Treppe rein.
Im Haus ist übrigens ein Grundofen - und der steht so günstig, dass sowohl der Wohnraum und die Wohnküche damit beheizt werden, aber auch im Dachgeschoß mein künftiges Schlafzimmer und - Wink mit dem Zaunpfahl! - das Gästezimmer.
Hier mal ein paar Fotos.
 Hausrückseite nach Osten - Südosten
 Eingang von der Terrasse aus - Wohnzimmer und (rechts) Küche
 "Haupteingang" ebenerdig, oben das Gästezimmer
 eine der Wiesen, die nach Südwesten - Blick auf Monchique
 Südwesten - Blick auf den Foia
 die große Terrasse vor dem "Hintereingang", rechts geht's runter in den Obstgarten
 kein Pool, aber ein Wasserbecken.
Man beachte den besonders chicen Löwenkopf, wo das Wasser raussprudeln wird
 Treppe von der Ostwiese zum Wasserbecken und auf die Südterrasse
 Hier nochmals der Löwenkopf und die Rückseite des Hauses (nach Osten)
 Pergola zum Weg auf die Obstgarten-Terrassen

An diesem Pavillönsche war heut der Gärtner zugange:
Und das war ein Akt. 
Da ist seit JAHREN nix mehr be- und geschnitten worden. 
Gärtner war am Verzweifeln, trotz Motorsäge.
Ich hab dann Vermieters angerufen und um Hilfe gefleht. 
Aber das ist ein extra Posting wert...

Dienstag, 29. Januar 2013

"Banco alimentar" am Picota

Anruf gestern am Spätnachmittags.
Unbekannte Nummer. Es stellt sich heraus: rowi ist dran.
Unser Pilzkundiger und vor allem: exzessiver Pilzsammler.

Er hätte, so teilt er mit, mindestens 1 Kilo frische Pfifferlinge. Aber seine liebe Frau weigert sich, schon wieder... und auch die Nachbarn hätten sich irgendwie pfifferlings-satt gegessen.
Ob ich nicht nach Portimão... ich lehne ab, sehr bedauernd, aber es passt leider gar nicht.
Aber ich gebe rowi den Tipp:
"Einfrieren!"
"Das schmeckt aber nicht!"
"Doch", sage ich. "Pilze putzen und mit Zwiebelchen und Butter (oder Speckwürfelchen) leicht glasieren und dann einfrieren. Schmeckt leckerst!"

Ich weiß das daher, weil ich in Deutschland einen guten Freund hatte, der sich - bei Baden-Baden lebend - jedes Jahr aus dem bayerischen Wald so zehn bis 20 Kilo Pfifferlinge kommen ließ.
Die kann man beim besten Willen nicht alle auf einmal verputzen.
Also haben wir nur geputzt und dann portionsweise eingefroren.
"Okay", meint rowi. "Probieren wir aus!"

Anruf heute vormittag. Nummer erkenne ich wieder, denn: Hab ich gestern eingespeichert.
rowi teilt mit: "Pilze sind geputzt, aber einfrieren geht nicht, weil haben wir im Kühlschrank keine Möglichkeit."
Aber: Sie seien praktisch bereits unterwegs und brächten die Pilze mit.
rowi bittet um genaue Hinweise, in welcher Straße am Picota er einbiegen muss, um die Pilze zu liefern.
Selbstverständlich gebe ich liebend gerne Anfahrtstipps.

Knappe Stunde später sind sie da. Samt Beppo, der erst mal das Gelände erkundet, Jenny leicht irritiert links liegen lässt und dann nach Spielbällen sucht (und fündig wird, aber er kann sie nicht tragen, weil sie zu groß sind. Beppo ist nämlich gegen Jenny ein Zwergerl.)

 Jedenfalls ging es dann so weiter:
1 große Zwiebel fein würfeln und dann in Butter glasig dünsten.
Pfifferlinge dazu - Spende (Banco alimentar) N° 1
 Separat Speckwürfel anbraten - gibt (noch) besseren Geschmack.
 Pfifferlinge samt Zwiebeln ablöschen - mit dem hier.
Davon hab ich mir dann auch beim Essen ein Glaserl gegönnt.
  Ein lieber Freund aus Deutschland hatte mir zu Geburtstag/Weihnachten ein süddeutsches Care-Fress-Paket zukommen lassen. Darin enthalten:
Spende N° 2 - Nudeln. 
Also: Salzwasser aufsetzen und Nudeln ins kochende Wasser tun.
Die Nudeln kochen vor sich hin. Also Zeit genug, um
die gebratenen Speckwürfel zu den Pfifferlingen zu geben. 
Mann - das duftet vielleicht lecker.
  
Für eine richtige Soße braucht's natürlich noch was - klar. 
Ich nehme da gerne statt Schmand, den man hier schlecht bekommt, einen guten Esslöffel voll Frischkäse. 
Schmeckt leckerst und macht schöööööne Soooooße
 Und so wird es dann angerichtet...
 ... und auf der Terrasse inner Sonne mit einem Glaserl des Vinho Verde serviert.
"An guadn!", sog i.
 "An guadn..." hab ich gehabt, wie der saubere Teller beweist.
 Chica bedanket sich artig für die Futterspenden. Und weiß jetzt:
Banco alimentar (für nicht Portugalkenner: Das entspricht in etwa der "Tafel" in Deutschland), gesponsert von rowi und Freund Otto aus Bayern, ist optimal!