Eylon Levy hat eine ganze Reihe von Interviews mit Vertretern der einzelnen Parteien geführt, die einen Sitz in der Knesset erreichen wollen.
Auf Englisch und sehr sehr interessant. Hier das Einleitungsvideo für Levys Projekt:
Seit 2004 schreibe ich über mein Auswandern in den wilden Südwesten Europas. Zunächst standen Texte & Fotos in einem deutschsprachigen Portugalforum. Das fand so viel Anklang, dass die Idee entstand, die Geschichte(n) als Blog zu veröffentlichen. 2012 gab's "Kann denn Fado fade sein" als Buch bei Heyne, seit 2018 überarbeitet und ergänzt direkt bei amazon: um zu zeigen, wie es einer erging (und ergeht), die auszog, ihre neue Heimat zu erobern. Viel Spaß beim Lesen!
Eylon Levy hat eine ganze Reihe von Interviews mit Vertretern der einzelnen Parteien geführt, die einen Sitz in der Knesset erreichen wollen.
Auf Englisch und sehr sehr interessant. Hier das Einleitungsvideo für Levys Projekt:
In der Casa Leone gibt es seit Monatsanfang neue Nachbarn: Ester ist mit ihrem Border Collie Mojo eingezogen, und der Senhor durfte gestern zum ersten nachbarschaftlichen Besuch aufs Gelände.
Leider hatte er Frauchen vorher schon mal eben einen blutigen Kratzer am Unterarm verpasst ... Er musste sich nämlich furchtbar aufregen und ausgesprochen ungebärdig im Auto herumspringen, denn auf der vorherigen kurzen Fahrt nach Monchique wagten es mehrere Hunde, sich in der Gegenwart Seiner Hoheit auf der Straße zu befinden, während er im Wagen verharren musste.
Als dann noch eine schwarze Katz' Frauchens Weg kreuzte, war der Senhor nimmer zu halten. Dabei waren wir auf dem Weg zum Elektrolädchen, um SEINE Zooplus-Lieferung abzuholen. Das haben wir erst mal verschoben - nicht aus erzieherischen Gründen, sondern weil ein Kurztrip in die Apotheke wichtiger und vor allem nötig war, um mich mit Deinfektionsspray und Riesenpflaster zu versorgen und dort gleich verarzten zu lassen...
Danach ging's wieder heim und der Senhor betrat mit Frauchen den nachbarlichen Garten. Ein kleines Wunder geschah schon vorher, denn Seine Hoheit hielt es für unnötig, seinen beiden hündischen Intimfeinden auf der anderen Seite des Wegs auch nur einen Blick zuzuwerfen, geschweige denn, sie nochmals zu verbellen.
Viel wichtiger erschien ihm der neue Nachbar - und siehe da: Nach kurzer Beschnupperung und der unumgänglichen Markierung von mehreren Büschen scheint sich da eine dicke Freundschaft zu entwickeln. Während Frauchen mit der neuen Nachbarin und deren Freundin gemütlich beim Willkommens-Prosecco saß - vielen Dank nochmals! - spielten die beiden Vierbeiner miteinander, jagten sich ums Haus und verstanden sich bestens. 🙂 Sooo schön!

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Ein wenig brenzliger wurde es dann allerdings mit dem Kalbsgelenk, dass Senhor Sancho eilfertig auf die Terrasse geschleppt hatte. Ich weiß nicht, warum er dachte, dass dieses Teil NICHT das Interesse eines anderen Hundes wecken würde. Oder er wollte angeben, was er Tolles aus der Zooplus-Lieferung bekommen hatte...
Glücklicherweise wusste Mojo, was sich gehört, und ließ das Kalksgelenk sofort liegen, als der Senhor seine Ansprüche knurrend einforderte. Seine Hoheit schleppte das Knochenstück wieder ins Haus und gesellte sich danach wieder freundlich und entgegenkommend zu Tier und Menschen. Alles gut!
Fazit: sehr sehr sympathische Nachbarin samt Besucherin, die vollbepackt mit Avocados nach Haus gingen und gerne mehr ernten dürfen. Ein freundlicher, lebenslustiger Spielkamerad für Senhor Sancho.
Dickes Bem-vinda an Ester und Mojo - und auf eine gute Nachbarschaft!
Als ich vor gut 13 Jahren in der Casa Leone einzog, stand da ein Blumenpott mit einer kleinen Yuccapalme. Die hat mir der damalige Gärtner Stefan ins Beet hinterm Haus umgesetzt.
Sie hat sich, wie man sehen kann, prächtig entwickelt. So prächtig, dass im vergangenen Jahr "Maschinen-Carlos" zwei oder sogar drei dicke Stämme kappte, die bereits dabei waren, das Hausdach zu erobern.
Und eben bin ich im Schwimmbecken - und was seh ich? Die Yucca zeigt sich mit insgesamt drei riesigen weißen Blütenständen!
Wenn ich da zurückdenke an Deutschland, wo man in meinen Unizeiten in gefühlt jeder Studentenbude eine eher mickrige, vor sich hin vegetierende Yucca fand. Gerne mit ein paar wenigen, oft bereits gelben Blättern...
... tut er aber hoffentlich noch lange nicht!
Sr Orlando hat vorgestern Kaminholz geliefert: 500 Kilo sobreiro (Korkeiche) und 500 Kilo Eukalyptus zum Anheizen. Damit sollte ich gut über den Winter kommen!
Dazu kamen zwei große Säcke Holzspäne (im Foto links), dieSr Orlandos Mitarbeiter mir bei der Lieferung Anfang September 2025 empfohlen hatte, und die ich in dieser Wintersaison als Anzünder ausprobieren will. Statt der immer teurer werdenden pinhas.
Den allerersten 4-Kilo-Sack mit Pinienzapfen, die zum Anfeuern wirklich spitze sind, hab ich vor 20 Jahren für unter 2 Euro erstanden. Mittlerweile kosteten sie beim Intermarché im vergangenen Jahr schon 4,99€, es waren nur noch 3 Kilo Inhalt. Allerdings wahre Prachtexemplare!
Man muss genau aufpassen, wo man kauft, denn es gibt durchaus Qualitätsunterschiede: zum einen schöne feste Zapfen; zum anderen so ausgefieselte, die beim scharfen Hinschauen schon zerbröseln und damit beim Anzünden wenig bringen. Das sind dann gerne die sogar nur 2 Kilo beinhaltenden Sonderangebots-Säcke für 2,99 im Baumarkt; bei denen frau jubelnd zugreift, weil ach so preiswert und zuhause bemerken muss: "Och nee, das sind ja nur so olle...!"
Mr Google hatte mir ein paar Angebote ausgeworfen, von professionellen Agenturen, die einem beim Entrümpeln und Neu-Organisieren behilflich sind. Das kostet natürlich - aber Kostenvoranschläge einzuholen ist ja erst einmal gratis... in der Reihenfolge der Kontaktaufnahme:
Nummer 1 war Algarveharmony - eine Irin, die seit Jahren in Portugal lebt. Wir führten ein angenehmes und ausführliches Telefonat und ich war sehr angetan.
Alma bekam Fotos und Videos der zu entrümpelnden Räume zugeschickt und erstellte daraufhin ihr Angebot: Fürs ganze Haus wurden knapp 1000 € veranschlagt - 2 Tage à 7 Stunden, 2 Leute. Mit Entsorgung bzw. Abtransport aller rausgeworfenen Dinge zu Charity-Organisationen.
Nummer 2 (aber meine heimliche 1, weil nach Zoom-Meeting extrem sympathisch) war Balanced Algarve Living. Zwei junge Frauen - Amanda und Michelle -, die einen sehr kompetenten Eindruck machten und sehr sympathisch sind. Ich fand's auch gut, dass man sich via Zoom sozusagen "besichtigen" und beschnuppern konnte. Danach schickte ich Fotos und Videos, und teilte einen Tag später den "neuen Plan" mit, der von Schwesterlein angedacht worden war.
Im November werden es 16 Jahre, dass ich in Monchique in der Serra lebe.
Lebensumstände haben sich verändert, Bedürfnisse ebenfalls. Leider hält das "Äußere", also mein Haushalt und all das Zeugs, das sich in den Jahren, besser Jahrzehnten so ansammelt, mit dieser Entwicklung nicht automatisch mit. Selbst wenn ich nach jedem Umzug und immer wieder mal die Gelegenheit nutze "auszumisten".
Vielleicht kennt ihr das: Man fängt voller Elan an - und merkt dann: Könnte man das eine oder andere nicht "doch noch mal brauchen"? Oder man verliert sich in Erinnerungen...
Ich würde gerne mal so richtig entrümpeln:
Dinge, die noch ok sind, entweder verkaufen (das dürfte die helfende Person gerne fürs eigene Portemonnaie tun) oder an Charity-Organiationen weitergeben; anderes auf den Müll werfen. Das eine oder andere Möbelstück verrücken, ein paar Ivar-Regale anders aufbauen.
Leider bin ich körperlich nimmer so gut beisammen, diese Aufgabe allein zu stemmen. Deshalb suchte ich via Facebook jemanden, der mir da behilflich ist. Ob privat - selbstverständlich nicht unentgeltlich! - oder professionell. Wer was weiß: bitte melden!
Gibt's an der Algarve Haushalt-Organisation-Helfer? Muss nicht nach dem Prinzip "Marie Kondo" sein, e bissle weniger rigoros tut es auch. 😉
Putzen oder so ist nicht vonnöten - das macht Perle Fátima bestens!
Es ist mal wieder so weit: Die Verlängerung meines portugiesischen Führerscheins steht an.
Vergangene Woche der 1. Schritt: Ich habe einen Termin für den Sehtest bei unserem Optikergeschäft in Monchique (Alberto Oculistas) gemacht.
Am heutigen Mittwoch war ich also für Schritt Nr. 2 bereit: um 10 Uhr bei "Alberto". Ihr wisst ja: Mittwochs ist Perle Fatima im Haus, da steht der Senhor also automatisch unter Betreuung und kann weder die Küchentheke abräumen noch versuchen, auf die Fensterbretter zu klettern, um Frauchen ja nicht aus den Augen zu verlieren.
Ich habe die Prozedur ja bereits 2x durch: einmal im chicen HPA Alvor (für mal eben nen guten Hunni) und einmal auch schon bei Alberto. Jedesmal zu voller Zufriedenheit - naja, nach der Katarakt-OP hab ich ja eh Augen wie ein Adler. Zumindest in der Ferne.
Diesmal aber ging das Ganze "halbvirtuell" über die Bühne: Der nette Optiker saß mir nicht in persona gegenüber, wie beim letzten Mal, sondern war per Bildchirm zugeschaltet. Die freundliche Optiker-Verkaufskraft stellte die Verbindung her, schaltete den Screen ein, auf dem man wie immer Buchstabenreihen in immer kleinerem Format sowie Ziffern auf buntem Bläschenhintergrund erkennen musste - und das war's.
Schnell noch Datenabgleich - Name (ist immer ein Akt, weil zwar portugiesisch klingende, aber anders buchstabierte Namen vorhanden sind), Geburtsdatum, welche FS-Klassen, Nummer des FS und der Residência permanente.
Die kurze Wartezeit, bis das atestado ausgedruckt war, nutzten wir, um meine Brille "zurückzubiegen", denn die rutscht mir seit einiger Zeit dauernd auf die Nasenspitze. 15€ gezahlt und draußen war ich wieder.
Jetzt steht als Schritt Nr. 3 der Besuch bei Dr. Hector im CdS Monchique an, der das Ganze dann mit seinem eigenen atestado direkt ans IMT schickt.
Gefolgt von Schritt Nr. 4: der Gang zum Espaço de Cidadão im Rathaus, um das Prozedere zu beenden. Mal schauen, wie lange es diesmal dauert.
Der Senhor hat ein Geschenk bekommen. Weil Frauchen immer für Seine Hoheit bei zooplus bestellt, gibt's da "Treuepunkte". Dafür kann man Produkte geschenkt kriegen - Spielzeug, Halsbänder, Leckerlis. Leider nix für uns Menschen, was viel gerechter wäre (schließlich zahlen wir das alles). zooplus sieht das anders, deshalb: Geschenke ausschließlich fürs (Un)Tier.
Senhor Sancho darf sich in regulären Zeiten an getrockneten Kuhohren und Fleischstreifen erfreuen. Die "Abscheulichkeiten", wie unsere Freundin Ute das nennt, nämlich getrocknete Hühnerfüße, stehen derzeit nicht so hoch im Kurs bei ihm: zooplus hat es gewagt, den Anbieter/Hersteller zu wechseln, und die Produkte der neuen Firma munden Seiner Hoheit nicht wirklich. Er verspeist sie nur, wenn nix anderes angeboten wird und das eher widerwillig mit "langen Zähnen" und unter Hinterlassung von ekelhaftigen Überresten im Bett (des Senhors Schlafstätte, nicht meiner, glücklicherweise!).
Bei der letzten Bestellung gab's von den mittlerweile zahlreichen Treuepunkten des "zooplus Clubs" einen riesigen Schinkenknochen. Und weil das Wetter heute immer noch mau ist, durfte sich der Senhor statt des normalen Mittagessens über diesen Schinkenknochen hermachen.
Zunächst konnt' er es erst gar nicht glauben. Sondern saß wirklich minutenlang auf der Terrassentreppe, den Knochen neben sich. Danach verschwand er samt Beute auf die obere Wiese. Kehrte nach ein paar Minuten ohne Knochen zurück.
Meine Nachfrage ("busca!") ergab: Seine Hoheit war sich noch unschlüssig, was genau zu tun sei. Zunächst hatte er den Knochen außer Frauchens Sichtweite hinter der blauen Feige versteckt, aber (noch?) nicht vergraben.

Auf Zuruf schleppte Senhor Sancho seinen Schatz eifrig herbei:
Und danach leider ins Haus auf den Teppich - seufz.
Kurze Zeit später ging er samt Riesenknochen wieder nach draußen außer Haus.
Meine hartnäckige Recherche ergab: Senhor Sancho verspeist seine Delikatessen lieber im Grünen und ohne Frauchens Beobachtung.
Das steht in krassem Gegensatz dazu, wie Seine Hoheit sich aufführt, wenn Frauchen bei Tisch sitzt. Da weicht der Senhor keinen Zentimeter von Frauchens Seite - es kööööönnte ja sein, dass ein Stückchen von ihrem Teller auf den Boden und ihm ins Maul springt...
Jetzt liegt Seine Hoheit oben unter der Lúcia Lima (Zitronenverbene) - er reichert Delikatessen gerne mit entsprechend feinen Aromen an 😉 Und ich höre nun hin und wieder ein Knurspern, wenn er direkt am Knochen nagt.
So, nun ist's mir auch passiert: Meine Website wurde gehackt.
Weil ich da nicht sehr oft draufgehe, hab ich's erst heute gemerkt (nach wohl etlichen Tagen, wie meine Webmasterin mir mitteilte).
Irgendein Bösewichtel aus Indonesien oder so hatte da ne Menge Dateien korrumpiert und außerdem irgendeine doofe, grellbunte Grafik statt meiner einst edlen Eingangsseite gemacht. Glücklicherweise war Adri N Ana, meine langjährige Freundin und Webmasterin (die auch die Seite Leben in Portugal macht) erreich- und vor allem verfügbar. Gemeinsam mit Herrn Claude, seines Zeichens KI, erstellte sie mir in etwa 3 Stunden alles neu: schöner, besser, übersichtlicher denn je.
Wenn ihr mal schauen mögt - bitte gern, bitte aufs Bild klicken!
Angenehmer Nebeneffekt: Wir haben gleich mal aufgeräumt und veralteten Schmarrn gar nicht mehr aufgespielt. Einziger Wermutstropfen: Es ist jetzt kurz vor 20 Uhr und ich hab noch keinen Happen gegessen...
Nicht nur 1000, sondern 1 Million Danke, Dankeschöns, obrigadas und obrigadíssimas an Adri - die ich nur bestens weiterempfehlen kann.
Das was damals wirklich ein Jahrhundertereignis: die letzte Sonnenfinsternis des Jahrtausends, eine totale Eclipse und auch noch genau im eigenen Wohnort sichtbar.
Text von Safe Communities Portugal, übersetzt mit deepL
So war es 1912 - Wissenswertes über die Sonnenfinsternis in Portugal
An diesem Mittwoch werden Menschenmassen in Norden Portugals erwartet, um ein ähnliches Phänomen zu beobachten. Bereits vor 114 Jahren erlebte das Land eine historische Sonnenfinsternis.
Astronomen aus aller Welt reisten damals tagelang, um nach Ovar zu gelangen. Das Phänomen vom 17. April 1912 stellte sogar den Untergang der Titanic in den Schatten. Und die Regierung befreite die Schüler vom Unterricht.
In Porto war die Sonnenfinsternis am 17. April 1912 nur eine partielle, was viele Menschen dazu veranlasste, mit Sonderzügen nach Milhundos (Penafiel), wo die Finsternis vollständig war, und nach Ovar zu reisen. Die Presse berichtete, dass die günstigen Bedingungen in Ovar es vielen ermöglichten, die Sonnenfinsternis zu genießen. In Lissabon strömte die Bevölkerung auf die Straßen, auf Balkone, auf Dächer und zum Königlichen Astronomischen Observatorium. Dieses Phänomen, das sich zwei Tage nach dem Untergang der Titanic ereignete, lockte Astronomen aus Russland, England und Frankreich nach Portugal.
In Ovar und Umgebung „ermöglichten die günstigen Bedingungen, wie sie von der damaligen Presse, namentlich der ‚Illustração Portugueza‘ [einer von der Zeitung ‚O Século‘ herausgegebenen Zeitschrift], dokumentiert wurden, ebenfalls einer großen Anzahl von Menschen, die Sonnenfinsternis zu genießen“, erinnert sich Tirapicos.
Während der Blog erwähnt, dass „das Interesse an der Beobachtung des Phänomens die CP – Companhia de Caminhos de Ferro Portugueses (Portugiesische Eisenbahngesellschaft) dazu veranlasste, Sonderzüge nach Ovar zu organisieren“, erinnert ein Artikel im Timeout-Magazin daran, dass „viele Tausende Lissabonner auf die Straßen strömten, um in den Himmel zu blicken“, und dass viele andere die Sonnenfinsternis „von den Balkonen von Gebäuden und Häusern aus (...) beobachteten – einige mit bloßem Auge, andere unter Verwendung verschiedener Formen des Augenschutzes“.
Die Sonnenfinsternis von 1912 verursachte einen der größten Ausbrüche von durch die Sonnenfinsternis bedingter Blindheit in der europäischen Geschichte und führte bei Tausenden zu schweren Augenverletzungen. Da zertifizierte Brillen nicht verfügbar waren, griffen die Menschen auf selbstgemachte Rauchgläser, handelsübliche Pappbetrachter zurück oder beobachteten die Sonnenfinsternis ohne Schutz. Die Sonnenfinsternis dauerte nur ein oder zwei Sekunden, und die Menschen wurden überrascht, als das direkte Sonnenlicht wieder erschien.
In einer vom Königlichen Astronomischen Observatorium von Lissabon in der Royal Tapada d’Ajuda veröffentlichten Broschüre zur Sonnenfinsternis von 1912 hieß es, dass „alle gebildeten Menschen“ die „Theorie“ der Sonnenfinsternisse kannten und dass die übrigen zumindest nicht mehr „an eine monströse Schlange glaubten, die in der Bewegung der Sterne lauerte und sie im Vorbeiziehen angriff“.
Im Mai 1900 gab es in Portugal ebenfalls eine Sonnenfinsternis, die großes Interesse weckte. Laut Lusa, das sich auf den Blog „Restos de Colecção“ beruft, begaben sich bei dieser Gelegenheit „rund 25.000 Menschen, darunter die Prinzen Luís Filipe und Manuel, nach Ovar, um das Phänomen zu beobachten.“
PHOTOS: DN - Eclipse seen from Ovar in 1912 - Illustração Portugueza - Restos de Coleccao - Arquivo Nubicipal de Lisboa
Bei diesen Arbeiten lag das Wasserbecken noch im Schatten und es war recht angenehm.
Mittags gegen 13 Uhr habe ich draußen den allerletzten Rest des köstlichen Nudelsalats verzehrt. Nach einer kurzen Schwimmrunde bin ich allerdings zu Seiner Hoheit ins kühle Haus geflüchtet...
Zumindest was die Kuliarik angeht. Bissle Italien, bissle Portugal, bissle deutsch und als Überraschungsköstlichkeit: Indien.
Ich liebe ja bekanntlich Nudelsalat. Und war der Meinung, "mein" Nudelsalat à la Casa Leone sei was Feines. Gestern allerdings hat Kape Swenne mich sowas von übertrumpft.
Wir hatten wieder mal einen kleinen mittäglichen Terrassentreff - jeder bringt was Leckeres mit: Ich stiftete Tomaten (die leckeren alten Sorten von Ex-Nachbarin Lisa!) mit portugiesischem Frischkäse, Olivenöl und dem letzten Rest des 50 Jahre alten Balsamicos de Modena, Melone mit Presunto und viel von einem schönen vinho branco. Und Wasser als Alibi. 😉
Petra und Karl hatten angekündigt, sie seien für Baguette zuständig, packten aber für den Nachtisch auch ausgesprochen gute Pasteis de Nata ein.
Und den absoluten Star des Mittagsmahles: indischen Nudelsalat. Aber so dermaßen gut - zum Reinknien. Und weil Karl ungern für wenige Einzelschicksale kocht, wenn er in der Küche steht, durfte ich mir eine Riesenschüssel der Köstlichkeit abzweigen.
Mit anderen Worten: Ich schwelge heute nochmals in indischen Nudelsalat-Gefilden. Nun muss ich nur noch das Rezept kriegen!
Das leckere Extra-Mitbringsel werde ich morgen verkosten. Zum Frühstück.
Aus der Reihe "wenn die liebe Ex-Nachbarin vorbeischaut"... und erntefrische Tomaten aus der eigenen Horta mitbringt. Sooooo lecker. Und so riesig, dass ich aus einer einzigen locker 2 Portionen Tomatensoße kriege.
Heut gab's aber erstmal richtigen guten sugo, den ich am Spätnachmittag mit Rigatoni verzehrt hab. Den Rest gibt es morgen, entweder nochmals mit Pasta oder vielleicht doch Gnocchi oder nur "Dippen" mit Brot.
Jedenfalls gut, dass ich bei der Hitze nicht am Herd stehen und kochen muss.
Die restlichen Tomaten werden eingefroren, ein paar gibt's roh. Es waren nämlich auch bunte kleine Tomätchen dabei. Lisa baut gerne alte Sorten an - und der Geschmack: sooooo gut.
Danke nochmals für unser Tauschgeschäft: sauleckere Tomaten gegen Avocados von meinem Baum, der seit ca 2 Wochen meint, er müsste uns allen mal so richtig zeigen, was er kann. Nagelfrau Tatyana vergangene Woche und heute die Zahnarztpraxis haben sich sehr über jeweils einen Riesenbeutel Avocado gefreut.
Boy George veröffentlicht heute, am 27. Juli 2026, einen neuen Song mit dem Titel „Od Nirkod – We Will Dance Again“ – auf X mit dem Hashtag #Shalom.
Ein Reggae-Track, der den 7. Oktober direkt erwähnt. Und vor allem da, was Boy George als das „selektive Gedächtnis“ der Welt in Bezug auf das Massaker von Nova kritisiert. Der Song endet mit einer auf Hebräisch gesungenen Zeile. Der Song wurde auf X veröffentlicht - und das ist die eigentliche Geschichte. Nicht auf Spotify. Nicht auf Apple Music. Nicht über ein Label, einen Vertrieb, ein Playlist-Team.
#AmYisraelChai
Der Text:
You say genocide, I say war.
When you're attacked, it's what the army's for.
Does it get ugly?
You bet it does when I know you want to kill every last one of us.
Every last one of us.
Every last one of us.
You never mention October 7.
Young girls raped against trees, murdered brutally for the crime of dancing.
You condemn the Jews with selective memory.
Musicians holding flags, mouthing like sheep.
Propaganda fueled by the internet.
It feels so weak.
But trust me, we will dance again.
We will dance again.
We will dance again. And there will be no war.
But if you're ever confused, I stand with the Jews.
I don't feel brave.
I just need to behave like a human.
But trust me, we will dance again.
We will dance again.
We will dance again and there will be no war.
But if you're ever confused, I stand with the truth.
I don't feel brave.
I just need to behave like a human.
But trust me, we will dance again.
We will dance again.
We will dance again. And there will be no war.
But if you're ever confused, I stand with the truth.
I don't feel brave.
I just need to behave like a human.
I am not afraid I say my name when they come to kill you
אני לא מפחד לומר את שמי כשיבואו להרוג אותך
Auf Instagram und Facebook treibt Diogo Brehm sein "Unwesen" 😉 und erklärt seinen Followern, wie Portugal so ist, wie die Portugiesen ticken und was man zu Portugiesisch wissen sollte.
Ein paar kleine Kostproben gefällig? Aber gern!
Portugiesen zahlen im Restaurant nicht "getrennt"
Neuigkeiten bei den lieben Nachbarn: Sie haben ein hübsches Haus gefunden und werden zum Oktober 2026 ausziehen. Das hinderte uns aber nicht, die erfolgreiche Haussuche mit einem kleinen abendlichen Terrassentreff in der Casa Leone zu feiern. Trotz Wermutstropfen bei mir weil ich wieder neue Nachbarschaft kriege - und ob das so eine nette sein wird, steht noch in den Sternen...