Dienstag, 7. Februar 2012

Trotz "Russenkälte"...

... der Frühling ist da. Irgendwie. Unaufhaltsam.





Da stören die paar erfrorenen Pflänzlein vom vergangenen Wochenende schon gar nimmer. 
Man kann auch wieder morgens die bica draußen schlürfen und
das almoço auf der Terrasse einnehmen. 

Samstag, 4. Februar 2012

Winter-Kälte-Essen im Monchiquegebirge

Heute war mir so nach deutschem Winteressen:
Sonne satt, Luft glasklar, Himmel oh so blau - aber kaaaalt.
Also hat Chica sich vergriffen: an ihr anvertrautem Kassler in der Tiefkühltruhe.

Und so widme ich die nachfolgenden Fotos
1) dem Bezahler - einem gewissen Ingolf
2) der Bestellerin - einer gewissen Doris
3) dem neiderfüllt Schauenden - einem gewissen Herrn aus Sagres
Mit dem Angebot bzw. der festen Zusage:
Wenn Doris und Ingolf kommen, machen wir ein lecker Essen am Picota, zu dem selbstverständlich Wolfgang & Petra eingeladen sind.

Vorbereitung: Sauerkraut und Semmelnknödeln vom deutschen Metzger aus Porches
(nein: ich esse nicht vier Knödels auf einmal. Der Rest wird morgen verzehrt)
 Das Kassler - im Römertopf gegart. ca. 2 Stunden bei 200 Grad
Zutaten: lediglich Zwiebeln und 2 Karotten sowie Wasser 
und ein Schuss  PoBra
 danach Soße abgießen.
Fleisch dann "alleine" noch so 20 Minuten im offenen Römertopf schmurgeln lassen.
aufschneiden
 mitm Stabmixer die Zwiebeln und die Möhren pürieren.
Zum Bratensaft geben und einkochen lassen.
Mit einem bisschen Sahne und den "üblichen Gewürzen" -
also Salz, Pfeffer, Muskat und evtl. noch einem Schuss Alkohol - verfeinern.
Dann das Kassler in die Soooooße geben. 
(Fürs Teller-Foto hab ichs anders rum gemacht )
 et voilà: lecker-schmecker-feiniiiii
Dazu gabs einen vinho branco, Bier geht aber auch, denk ich.
Es war sooo lecker, dass danach noch etwas folgen musste.
Glücklicherweise bin ich von guten Freunden versorgt...

und deshalb sollten die zum oben angesprochenen Essen auch dazukommen!
Jawoll!!
Ich freu mich jetzt schon....

Freitag, 3. Februar 2012

Brrrrrr - die "Russenkälte" in Monchique

Heut wars mal richtig kalt beim Hundespaziergang. Deswegen war der auch nur kurz - Frauchen fand: 20 Minuten reichen. Jenny fand das zwar nicht, musste sich aber damit begnügen.
Dann war erst mal Ofen anheizen angesagt. Und als ich dann noch, hausfraulichen Pflichten nachkommend, zur Waschmaschine ging, entdeckte ich auf Jennys Teich das hier:





Der arme arme Hund konnte wegen der Eisplatte aufm Teich 
(und übrigens auch auf dem Wassernapf) nix trinken.

Montag, 30. Januar 2012

algarvianische ptelecom-abenteuer

chica war ja nun jahrelang in azóia am cabo zufriedene telecom-sapo-kundin.
echt jetzt.
schnell, sauber, kaum ausfälle. und das zu einem guten monatspreis.

als mein umzug feststand, eilte ich also zu ptelecom im cascais shopping
(nach einer kurzen intensiven irrfahrt, denn ich war der ansicht, "meinen" telecomladen an der linha in estoril gäbs noch. gabs aber nicht.
touristinfo gab auskunft: der laden ist jetzt im cascais vila.
da war aber nur ein verkaufsladen, kein beratungs-umzugsladen. der ist jetzt im cascais shopping)

ich musste zweimal dahin, weil das mäuschen an der ptelecom-theke war nicht in der lage, mir zu sagen, ob die neue adresse in monchique überhaupts telefon haben könnte.
dass da schon telefon war - egal. auch dass ich die nummer hatte. egal.
ich also
1) den anschluss in azóia zum 15.11. gekündigt
2) neuen anschluss in monchique für denselben tag beantragt.
heilige eide der ptelecom-mitarbeiterin (und die hat sogar ihre email-addi rausgerückt, für den fall, das "was nicht klappen würde"):
"spätestens am 16.11. sind wir da und schalten alles."

am nächsten tag:
anruf durch die ptelecom.
ein erschreckter, aber freundlicher herr: "sie haben ihren anschluss gekündigt? oh mei - wie können wir sie als kundin behalten?"
chica beruhigt, klärt auf und bekommt bei dieser gelegenheit nicht nur versichert, dass "ganz bestimmt am 16.11. alles klappt", sondern auch noch als goody die nationalen gespräche frei.
(okay, ich weiß, das ist oft normal, aber ich hatte es eben noch nicht).

nun begab es sich aber, dass chicas umzug schon ein paar tage früher...
die hilfstruppen wurden alarmiert:
doris machte klar, dass " die telecom vermutlich schon am 10.11. anrückt, spätestens aber am 14.11.".
am 10.11.: nix.
alle waren da: tv-sat-installateure. klempner. gärtner. keine telecom.
am 14.11.
ruft doris bei denen an und erfährt: "och nö, vor dezember wird das nix, könnte auch mitte dezember werden. weil: haben wir keine techniker frei."
chica alarmiert daraufhin die kavallerie: nana, weil die kann portugiesisch rumschimpfen, dass es eine freude ist.
macht sie auch.
ergebnis: "och nö, vor dezember wird das nix, könnte auch mitte dezember werden. weil: haben wir keine techniker frei."
nana wie doris: "dann verlieren sie aber ne kundin!"
ptelecom: "ist uns doch egal!"

chica checkt ihre kontoauszüge und stellt fest: ptelecom bucht weiter ab.
ominöse summen. mal 10 euro ungrad, mal 17, mal 33 (!!)

18.1. 2012: 
chica findet im briefkasten eine nachgesendete rechnung der ptelecom, dass ende januar wieder abgebucht wird.
daraufhin stoppt sie die einzugsermächtigung und greift zum telefon (ein vodafon-fixo, innerhalb 24 stunden eingerichtet )
heftige diskussionen.
und ne sms von sapo: "weil sie ihren debito directo gekündigt haben, kriegen sie keinen trafego ilimitado mehr!"
mir doch egal, hab ich ja eh nicht bei denen. ich lass denen doch keine einzugsermächtigung.
nix da!

ptelecom gibt zu: sie haben keine kündigung vorliegen.
ob die senhora eine kopie hat und wenn ja: "könnten sie die rüberfaxen oder mailen?"
die senhora kann und tut.

19.1.2012:
anruf der ptelecom. ja, hmm da wär ja wohl ein fehler passiert. ob die senhora vielleicht einen freund oder bekannten hat, der ne ptelecom-leitung braucht?
chica hat nicht. chica will ihre kohle zurück - insgesamt fast 60 euro.
die senhora hat auch keine ahnung, was das soll mit dem freund oder bekannten.
ptelecom: "wir melden uns wieder."
chica schickt sicherheitshalber wieder ne pöse mail mit allen daten.

30.1.2012 - heute:
anruf der ptelecom: "alles unsere schuld, sie kriegen eine finale abrechnung, und alles rückerstattet. nur die rechnung von januar nicht, denn sie haben ja seit 19.1.2012 eine leitung für telefon und internet."
chica: "bitte was hab ich?"
ptelecom: "unsere technikabteilung sagt, sie waren am 19.1. bei ihnen und haben... ich hab sogar ihre telefonnummer!"
chica: "bei mir war kein mensch - und welche nummer haben sie?"
ptelecom nennt die nummer, die eindeutig nicht meine ist.
ptelecom bittet um geduld, sie rufen gleich zurück.
10 minuten später:
ptelecom: "sorry sorry - alles war ein irrtum. aber nun ist alles geklärt. sie bekommen alles geld zurück."

bin ich mal gespannt jetzt.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Hecken- und Terrassenpflanzung

geduld wird beloooohnt.
hier also:
"gesamtansicht" - zumindest beinahe. der gärtner hat einen regelrechten kleinen  graben angelegt,
der wird dann später zugemacht. 
jetzt ists optimal, weil liegt gartenschlauch nur an einer stelle und 
das wasser läuft dann bis runter zur letzten pflanze. 
nicht doof, diese idee - da merkt man halt, dass gärtner auch agrar-dipl-ing ist...

hier das reststück bis zum neuen gartentor

hier das stück direkt bei meinem eingang.

da noch pflanzen übrig waren, haben wir auch die terrassen-pötte bepflanzt.
blick vom eingang.

blick von der terrasse links.

und hier eine "großaufnahme", auf dass  ihr wisst, wie die dinger aussehen.

botanisch handelt es sich um myoporum serratum, und hier sagen sie überall "rapido" dazu, weil wachsen tun sie in rasender geschwindigkeit.
gärtner hat gedüngt - und daraufhin meinte josé branco, einer der arbeiter, die würden dann ja wohl explosionsartig in die höhe schießen.
genau das wollen wir ja auch ;)

Montag, 9. Januar 2012

Gartenteich im neuen Heim

Und diesmal haben wir ja aus alten Erfahrungen gelernt, gell?!
Madame Jenny, in den vergangenen Wochen auch "Madame Schmutzfuß" oder "Madame Schwarzpfot" genannt (sollte sie indianische Vorfahren...?) hatte ja schnellstens herausgefunden, dass das kleine Beet neben dem neuen Haus eigentlich ein Sumpf und noch eigentlicher ein schlammiger Gartenteich war. Zu schööööön, da drin rumzustapfen und dann, stets wenn Fátima grad geputzt hatte, ins Haus zu laufen. Völlig merkwürdig, dass Frauchen und auch Fátima das irgendwie gar nicht toll fanden.
Aber ab heute ist alles anders! Madame Jenny stellt verwundert fest, dass sie geradezu hineinmarschieren soll in den Teich, der sich jetzt dort befindet, wo vorher das schöne schlammige Sumpfloch war. Das liegt daran, dass der Gärtner (den ich übrigens nur allen in und um Monchique wohnenden wärmstens empfehlen kann!) vergangene Woche tätig wurde.
Erst mal wurde da nämlich das Teich"innere" freigelegt:

Dabei stellten wir fest: Die Teichfolie war eingerissen.
Also musste neue Folie her, und die nahm Chica dann gleich mit, bevor sie am vergangenen Freitag nach Lagos zum Weißwurstessen fuhr.

Heute wars dann soweit: Der neue Teich wurde gemacht.
Erst Folie ausgelegt und dann die tiefste Stelle mit "brita" 
(also Kies aus "unserem" Granitsteinbruch in Nave) befüllt.
 Drumrum kamen große dicke Steine.
Damit Madame Jenny nicht gleich alles in den Garten verschleppen kann.
Der Zwerch hält Wache!
Allerdings musste der Zwerch dann umziehen,
indieweilen er mit den Füßen bzw. 

fast bis zum Bauch im Wasser gestanden hätte. 
Praktisch bis zum Maßkrug. 
Da fühlt sich auch ein bairischer Zwerch nicht richtig wohl!

  

 Meine Windmühle und mein Riesen-Bergkristall 
(der Schutzstein für Heim und Hof)
haben nun auch ein schönes neues Plätzchen gefunden.
Madame eilte gleich herbei 
(unter Missachtung ihres Lieblingsballs), 
um das neue Spielterrain zu erkunden:
 Kann mir mal einer sagen, 
warum Wasser aus Teichen und Pfützen,
aus Gießkannen und verrosteten Dosen 
sooo viel besser schmeckt als aus einen "ordentlichen" Wassernapf?!

Freitag, 6. Januar 2012

Grippezeit und Gärtnerarbeit

Über Weihnachten bin ich flach gelegen: Schon einen Tag vor meinem Geburtstag hatte mich Halsweh nachts kaum schlafen lassen, und am 23/24.12. kam dann richtig Husten, Schnupfen und so ein grippiges Gefühl dazu. Glücklicherweise konnt ich mir ein bisschen "Auszeit" leisten - und das hat richtig rundherum gut getan.
Erhooolen bis Neujahr, jeden Tag aber schönes Wetter.
Hab ich also ein bisschen fotografiert, damit ihr auf dem Laufenden bleibt. Besonders hübsch:

die kleinen Details über den Eingangstüren. 
Mein Haus hat Fische, der Nachbar Vögel.
 
 Auch das neue Tor, das eben unten gebaut wird, ist verziert:
mit Weintrauben, Vögeln, Bögen und Blumenfliesen.


Diese Woche hab ich dann mit dem neuen Manuskript angefangen bzw. weitergemacht, und damit ich nicht allein arbeite, war auch mal mein neuer Gärtner da. Jetzt sieht es endlich ein bisschen gepflegter aus:


Der frisch zusammengebaute Grill wartet auf den ersten Einsatz -
wann ist Einweihung??
  
Alle Hortensien sind endlich geschnitten und treiben auch schon aus.
(Die Autos gehören nicht zu meinem Fuhrpark, sondern Zé Branco und Fernando,
den beiden Arbeitern, die den Zaun gezogen haben und auch das neue
Eingangstor beim Nachbarn bauen.)
"Bei mir" kommt rund um die Rasenfläche eine Hecke hin -
alles schon geliefert. Nächste Woche, wenn der Mond richtig steht, wird eingepflanzt.


Nachtjasmin und Hibiskus sind schon vom Topf in den Boden umgezogen.


Die Laubberge am Pool sind weg.
 Was von Madame Jenny mal kontrolliert wird:

Kein Kommentar zum Poolwasser bitte!
Das wird natürlich noch abgelassen und das Becken gereinigt, bevor ich da reinhüppe.

Der kleine Gartenteich direkt neben dem Haus ist entleert. 
Die Folie hatte einen Riss, deswegen war das eher ein Schlammloch. 
Und ich hatte ständig einen schwarzpfotigen Hund... 
Neue Folie hab ich heut gekauft. Die wird nächste Woche "verlegt" und dann:
Madame Jenny wird ihren eigenen kleinen Teich bekommen -
ohne groß Pflanzen (und damit schwarzer Erde) drinne, sondern mit richtig schön großen Steinen.
So groß, dass Madame sie nicht mit den Zähnen wegtragen kann.

Die Zitronen sind erntereif...
Und die Veilchen, die ich von Gaby und Peter zum Geburtstag bekommen hab, 
sind eingepflanzt und fühlen sich wohl. :-)

Wohl fühlt sich auch Madame Jenny: 
Sie hat den Garten zwar noch nicht komplett erobert,
aber Ballspielen geht endlich wieder. Mit richtig Toben und Laufen!
Nachdem Ingolf den Radio-Zaun an meinem Geburtstag ein ganzes Stück 
großzügiger verlegt hat, als es in den ersten Tagen des Umzugs möglich war.
Ihr erinnert euch: Da hat es geregnet - was sag ich: geschüttet...


 

Ständig muss sie außerdem kontrollieren, ob die Arbeiter auch alles richtig machen.
Aber: Sie verbellt sie nicht mehr. Solange es Zé Branco und Fernando sind.
Jeder andere wird natürlich gemeldet.
 Das kann man aber auch natürlich gemütlich im Liegen tun: