Donnerstag, 4. Juni 2020

Gestern war es also soweit:...

 Covid-19-bedingt um knapp 8 Wochen verschoben, hatte ich gestern meine zweite Augen-OP im HPA Alvor. Alles gut gegangen. Die liebe Marion war Transporteurin/Chauffeurin und Abendessen-Kocherin (hmm, lecker weißer Spargel) sowie Augentropfen-Verabreicherin und Alleinunterhalterin. Bis sich dann wie bei der OP am linken Auge so gegen 23 Uhr der Schleier lüftete und ich euch also berichten kann: BEIDE AUGEN ADLERMÄSSIG.

Heut morgen wars dann noch besser. Jetzt ists nur ungewohnt, mit Lesebrille zu "arbeiten", also zu lesen, weil das konnt ich bisher ausgleichen, indem ich Buch bzw eReader dicht vor die Nase hielt. Bringt nun nix mehr, aber in der Ferne - wie gesagt: Adler.

Im HPA wie immer sehr professionelle und freundliche und empathische Betreuung. Morgen ist dann die erste, in weiteren drei Wochen die zweite Nachuntersuchung. Jetzt ist aber erst mal Augenpflege angesagt: nix überanstrengen. Sondern freie Sicht genießen.



Dienstag, 19. Mai 2020

Corona 2

Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte über diesen Egoismus und diese Unvernunft. 

Diesen Text hier hat Sophie Strodtbeck dazu geschrieben. Fullack, wie man so schon im Internet sagt:

>>Da gab es doch mal dieses alte Sprichwort "Vorsicht ist die Mutter der Pandemiekiste" oder so?

Ich habe gerade eine Riesenwut!

Und zwar auf alle, die sich über alles hinwegsetzen und lustig ohne irgendwelche Masken, Abstandsregelungen und offenbar auch ohne jegliches Hirn demonstrieren - scheinbar alleine des "Dagegen-Seins" wegen.

Ich freue mich hier über die Lockerungen und darüber, dass ich wieder arbeiten darf, während all diese Idioten das - und damit auch meine Existenz! - aufs Spiel setzen, weil sie offenbar auch mit den Lockerungen nicht zufrieden sind, sondern lieber weiter laut und ungeschützt schreiend dagegen sind. Egoismus at it's best...

Die zweite Welle dürfte also eine Frage der Zeit sein - und die Zeit dürfte recht kurz sein.

Oder ist Corona doch eine Verschwörung und soll im Feldversuch den IQ der breiten Masse ermitteln? Dann gute Nacht...

Auf jeden Fall ist es ein Feldversuch, der eindrücklich zeigt, wie viele Menschen offenbar NICHT in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen und sich adäquat zu verhalten.

Das zeigt wohl im Nachgang sehr deutlich, dass die einzige Möglichkeit tatsächlich ein Lockdown ist, denn anders scheint es nicht zu funktionieren.

Und das sind dann die, die den Lockdown in Frage stellen und für nicht verhältnismäßig halten?! Muss man nicht verstehen...

Danke, Ihr lauthalsen Schreier - wenn ich weiterhin nicht arbeiten darf, ist das nicht die Schuld der Regierung, und nicht mal die Schuld des Virus, sondern alleine Eure Schuld!

Oder, um es eventuell ein bisschen wertschätzender auszudrücken: leider zeigt sich jetzt, was in der Bildungspolitik in den letzten Jahrzehnten offenbar versemmelt wurde...

Und sicherheitshalber: Nein, Ihr seid nicht das Volk, Ihr seid asoziale und egoistische Idioten!<<

Freitag, 27. März 2020

Corona...

 Ich könnt mich über diese unvernünftigen Camper sooo aufregen. War eben im Städtchen, ausnahmsweise, nach genau 14 Tagen freiwilliger sozialer Quarantäne @home. Apotheke hatte angerufen, dass meine Medis da sind und wenn ich vor 13 Uhr käme, hätt ich beste Chancen, sofort und ohne Publikumsverkehr dranzukommen, weil da alle beim almoço sind. Okay - gesagt, getan.

Städtchen recht leer, kaum jemand auf der Straße. Nur die Bauarbeiter gegenüber der Apotheke waren eifrig am Werkeln. In der Apotheke: am Boden geklebte Streifen wegen "Abstand halten", Apothekerin mit Mundschutz und Handschuhen. Hab mich nochmals extra bedankt für den tollen Service, den sie und andere für uns alle leisten.

Dann heimgefahren. An der rotunda, wo die Algarve-Info ist, Bremse reingehauen, weil da tatsächlich jemand kam. Und zwar: ein umgebauter Van, hinten zwei Fahrräder drauf. Drin ein älteres Ehepaar. Fröhlich durch die Gegend kurvend. Kennzeichen: OF.

Was haben die nicht verstanden an der Situation?? 



Dienstag, 3. März 2020

Montag, 6. August 2018

Die zweite Evakuierung

Liebe Leute: leider alles nicht so rosig. Bin heute Nachmittag zum zweiten Mal evakuiert worden. Wind kam auf, Feuer hatte sich gedreht und ist erstens über den Foia gekommen und zweitens damit direkt auf Casais zu. Unten am Autódromo bei Portimão hat es ebenfalls gebrannt.

Nun bin ich bei einer Freundin in Estombar gelandet. Auf dem Weg dahin kam mir die Idee, doch mal bei Marga Otten im Hello Bello Hundehotel nachzufragen, ob sie vielleicht Platz hätte. Hatte sie. Vierbeiner sind also nun versorgt und müssen nicht mehr in heißen Autos rumfahren - war die beste Lösung.
Und nu harre ich der Dinge, die da kommen...Gleich krieg ich eiskaltes Bier und bifana serviert...

Samstag, 4. August 2018

Großfeuer in Monchique!

 Update vom Großfeuer bei Monchique - Bericht der Einsatzleitung von 12 Uhr 

- Der Brand ist in schwer zugänglichem Gebiet - an der südlichen Feuerlinie können wohl keine Einsatzfahrzeuge verwendet werden. Hier ist man derzeit auf die Löschflugzeuge angewiesen.

- Die Wetterlage verschlechtert sich: Es kommt Wind auf, mit teilweise starken Böen. Temperatur um 46 Grad mit nur 10% Luftfeuchtigkeit.

- Der Notfallplan der câmara Monchique (seit heute Nacht in Kraft getreten) wird fortgesetzt - selbst wenn man noch keinerlei Vorhersage machen kann, wann man das Feuer unter Kontrolle hat.

- Eine der beiden Feuerfronten (die etwa die Hälfte des Gesamtbrands ausmacht) ist unter Kontrolle.

Von der zweiten Feuerfront sind etwa 20% in unwegsamen Gelände. Hier sind Löschflugzeuge/Helis im Einsatz, außerdem werden mit schwerem Gerät Wege ins Brandgebiet frei gemacht.

- Um 12 Uhr mittags waren 710 Mann im Einsatz, mit 180 Einsatzfahrzeugen und elf Helis/Löschflugzeugen. Die gestern verletzten acht Feuerwehrmänner sind in Ordnung und auf dem Weg der Besserung.

- Zurzeit besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Das Feuer hat einige Gebäude, aber bis jetzt keine Wohnhäuser zerstört, allerdings bis zum Zeitpunkt der Pressekonferenz etwa 1000 Hektar Gelände.

- Es gibt keinerlei Verkehrsbeschränkungen in und um Monchique, allerdings sollte man die Gegend des Feuers - etwa 12 Kilometer nördlich von Monchique - meiden.

Fotos in meinem Garten aufgenommen 

 
 


Donnerstag, 21. April 2016

Ja isss ja gut...

... nachdem hier per Mail, via Facebook und Whatsapp Mahnungen eintreffen, dass ich seit Herbst nix mehr geschrieben hab...
Es geht mir gut. Sehr gut sogar.
Im März war Gesundheitscheck bei "meinem" Doc im HPA Alvor. Ergbenis: Alles bestens!
"Dona Cristina é tres chic e trés fit" (und das übersetz ich jetzt nicht...).
Ultraschall ergab: Herz und Gefäße haben sich wieder auf "Normalmaß" zurückgebildet. Wobei die eine Herzkammer immer etwas größer sein wird, weil eben Herzrhythmusstörungen... Kann man aber gut leben mit, und das tu ich auch.
Medikation leicht geändert, alle halbes Jahr sollt ich mal vorbeischauen.

Winter und Frühling in Portugal
(selbst wenn wirs derzeit arg kühl und regnerisch haben)
Die Kamelien fangen schon Ende Januar zu blühen an... 
 
 Es ist Ende März und die Glyzinie blüht endlich!
Die Gärtnerjungs haben Ende März den Pool sauber gemacht 
(Nein ich geh noch nicht rein.... brrrrrrr)
 Und die Tulpen hier haben Ostern richtig schon geblüht - nun ist die Pracht aber vorbei.
Wollt sie euch aber trotzdem nicht vorenthalten.
 Und die beiden gibbet natürlich auch noch:
Bela...
 ... und Jenny.

Donnerstag, 24. März 2016

Wie Portugiesen Urlaub machen

 Die Zeitungsfrau am Quiosque gibt zwei Wochen vorher Bescheid: „Senhora, wir haben bald geschlossen – Urlaub!“ Der Postbote teilt ebenfalls mit: „Ab nächste Woche kommt dann ein Kollege – ich habe Urlaub!“ Genauso ist‘s beim Talho und im Café um die Ecke, wo ich meinen morgendlichen Meia de leite trinke. Natürlich frage ich freundlich nach: „Und wohin geht es denn?“ Die Antwort: „An die Algarve!“ Zumindest war das immer so, als ich noch im Großraum Lissabon wohnte.

Jetzt an der Algarve ist es allerdings nicht anders. Ich frage grinsend: „Und wo geht’s hin – an die Algarve?“ Zeitungsfrau und Postbote grinsen zurück und murmeln irgendetwas von Strand und Küste und natürlich Familie. Denn jeder weiß: Wenn der Portugiese urlaubt, dann tut er das in zwei Etappen.

Hier geht's weiter -> Wie die Portugiesen Urlaub machen

Mittwoch, 4. November 2015

Was zischeln die Portugiesen so?

 Portugiesen sind ganz schon ruppig, finden einige Reisende. Keiner sagt „Entschuldigung“, wenn er sich in der Metro an jemanden vorbeidrängt oder auf dem Bauernmarkt durchs Gewühl schiebt. Nur so ein merkwürdiges Zischeln hört man immer wieder. Wir gehen dem Zischeln, der com licença Bedeutung, auf den Grund! Das ist ja wohl wirklich kein gutes Benehmen! Dieses Zischeln hörst Du auch, wenn sich ein Portugiese am Telefon verabschiedet. „Kennen die hier kein ‚Auf Wiederhören‘?“ denkst Du Dir dann vielleicht. Irgendwann findest Du heraus: Das Gezischel ist nichts anderes als das typisch portugiesische Nuscheln, also die allgemein übliche Silbenschluckerei. Wenn man genau hinhört, versteht man’s sogar: 

Hier geht's weiter -> Was zischeln die Portugiesen so? Die Bedeutung von "com licença"

Und noch viel mehr Wissenswertes rund um Portugal und die Portugiesen
findet man in meinem neuen - dem zweiten - Portugalbuch: 






Donnerstag, 1. Oktober 2015

Das zweite Portugalbuch: "Korkesel und Sardinenblüte"

 Urlaub in Portugal – da gerät man ins Träumen: Sonne und Strand. Lecker essen und noch leckerer trinken – und alles so billig! Da gibt es Märchenschlösser und maurische Burgen, fast jeden Tag irgendwo ein zünftiges Fest. Hier kann man sich’s richtig gut gehen lassen! Das wissen alle, die schon mal in Portugal waren und gerne immer wieder kommen.

Portugal, das Land der Seefahrer und Entdecker, liegt, so meinen viele, „irgendwo hinter Spanien“. So ist es nicht verwunderlich, dass so mancher bei seinem ersten Besuch in diesem Teil der Iberischen Halbinsel Portugiesen und Spanier in einen Topf wirft und so zielsicher in eines der größten Fettnäpfchen tappt. Damit nicht genug: Dutzende weitere Fallen lauern hinterlistig auf den nichtsahnenden Besucher Portugals. Vor allem, wenn man nicht nur Sonne und Strand sucht, sondern sich für Land und Leute interessiert. 

Wenn Sie nicht anecken möchten, wenn Sie im Urlaub oder bei einem Langzeitaufenthalt in Portugal „überleben“ wollen und müssen, sollten Sie ein paar Dinge wissen und beherzigen… sagt die Autorin, die es vor elf Jahren der Liebe wegen ins kleine wilde Land im äußersten Südwesten Europas verschlagen hat. Und die noch immer kämpft mit den Unwägbarkeiten des portugiesischen Amtsschimmels, der Silben verschluckenden Sprache und so manch merkwürdiger Sitten und Gebräuche.

Der „Hahn von Barcelos“, ein bekanntes Wahrzeichen Portugals, begleitet den Leser auf den oft merkwürdig verschlungenen Pfaden des portugiesischen Alltagslebens, zeigt so manches Fettnäpfchen auf und hilft mit wichtigen Informationen und Tipps weiter.

als eBook bei amazon (epub bitte auf Anfrage direkt bei wortwerke), ASIN: B011BM4B8O

 

ab Mai 2016 beim Verlag Ganymed Edition, ISBN: 978-3-946223-02-3



Rezensionen: