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Samstag, 5. April 2025

Regenpause am Picota

Und die wird selbstverständlich bestens genutzt. Fünf Stürme - Jana, Konrad, Laurence, Martinho und Núria - mit Regengüssen und Gewittern haben wir bis jetzt überstanden. 

Morgen droht das nächste Tiefdruckgebiet, aber Gärtner Carlos meinte, er käme trotzdem bzw. gerade deswegen am heutigen Samstag vorbei. Auf der oberen Wiese lag vom Baumschnitt nämlich noch eine Riesenmenge Äste rum, und bei der Gelegenheit wurde auch mein altgedienter Gartentisch den Flammen übergeben. Vor knapp 20 Jahren war er das Überbleibsel eines Umzugs von Jens, das er mir in Azóia vorbeibrachte, und da hatte der Tisch schon etliche Jahre auf dem Buckel. Sagen wir mal so: 30 Jahre Leben für einen Gartentisch sind schon ziemlich gut, und nachdem mir letzthin beim Rumschieben auf der Terrasse zwei Teile der Tischplatte in der Hand geblieben waren...
Ein paar alte Bretter vom Holzzaun, der 2018 (!) ein Opfer der Flammen geworden war, wurden ebenfalls mitverbrannt. Ich hatte die immer noch aufgehoben, so als "Mahnmal" ans große Feuer in Monchique.



Der Senhor überwachte selbstverständlich alles, stellte allerdings mit Entsetzen fest, dass sein "Trinknapf", aka Frauchens Schwimmbecken, geleert war und ebenfalls gereinigt wurde. 

Die lieben Nachbarn haben mir von Lidl drei große Flaschen Lixívia mitgebracht: Das portugiesische Allheilmittel ist nämlich bestens für die Poolreinigung geeignet (und dabei preiswerter als alle "Spezialprodukte").
Extratipp sowohl von Carlos wie meiner Perle Fátima: Lixívia von Lidl ist die beste, weil ein bisschen höher konzentriert als zB die vom Intermarché. Macht also schneller sauber und damit weniger "Schrubbarbeit". Fátima benutzt die auch, um die gefliesten Wege rund ums Haus zu säubern - die werden nämlich durch den Winterregen immer sehr rutschig und damit zu einer Gefahrenquelle. In meinem Alter fällt man nicht mehr so gerne auf harte Steine  - Stichwort: Oberschenkelhalsbruch. 😉

Mario, der Landarbeiter meiner Vermieter, hat vor ein paar Tagen nochmals die Quelle oben im Wald saubergemacht. Der Zufluss zu uns runter verstopft gerne mal, wenn sich um Sommer Wildschweine drin suhlen. Jetzt im Winter verperren durch die zahlreichen Stürme runtergefallene Äste und Zweige oft den Abfluss. Das Wasser läuft so stark nach wie seit vielen Jahren nicht. Optimal zum Auffüllen der Schwimmbecken.

Nachbar Karim hat am vergangenen Sonntag den Pool ebenfalls mit Quellwasser (statt "aus der Leitung" bzw. aus dem Bohrloch) gefüllt. Obwohl unsere Stauseen ja gut gefüllt sind, muss man ja nicht unbedingt Trinkwasser für den Pool verwenden...

Nach ca 70 Minuten hatte Carlos das Schwimmbecken und auf die Umrandung oben sauber. Wesentlich schneller und vor allem gründlicher als mit dem Hochdruckreiniger. Außerdem wurde so auch kein Wasser aus dem Bohrloch verschwendet. 


Beim Einfüllen - empfiehlt Carlos schon seit Jahren - immer ein bis zwei große Flaschen Lixívia mit reingeben. Das macht von vornherein klares und sauberes Wasser. 

Freitag, 21. März 2025

Es geht grad so weiter...

Habe ich heute schon erwähnt, dass es am Picota Nord - Monchique - stürmt und schüttet und gewittert und der Strom immer wieder mal wegbleibt?

Na, dann ist dies hiermit nachgeholt. 

Ein Blick auf die Wettervorhersage der IPMA sagt: Regen bis mindestens Sonntag, danach wird's wohl endlich besser. Die zweiTage stehen wir auch noch durch.

Und wenn dann nicht endlich der Frühling kommt... Nächste Woche stellen wir bereits auf Sommerzeit um. Daran sollte sich das Wetter mal ein Beispiel nehmen!

Donnerstag, 20. März 2025

Der gestürzte Baum

Eben war ich unten im Städtchen, weil ich eine Lieferung bzw. den Abholer eines Riesenpakets zu mir hochlotsen musste. Wir erinnern uns: Der Relaxsessel geht zurück.

An der ersten Kurve abwärts war der Übeltäter zu sehen, der den Stromausfall seit etwa Mitternacht verursacht hatte: Ein großer Baum, Stammdurchmesser geschätzt 80-100 cm, lag quer über der Straße. 

Nun ist mir auch klar, warum in der Casa Leone um kurz nach 5 Uhr morgens schon Motorsägen zu hören waren... Das ist ein Riesentrumm. 

Der Wagen der EDP stand daneben (gegenüber ist so ein Verteilerkasten oder wie das heißt -> siehe Foto rechts) und die beiden Herren waren am Werkeln. Die Straße war mit dem umgefallenen dicken Stamm noch ziemlich versperrt, aber etliche freundliche Herren mit Motorsägen leiteten den Verkehr auf den nicht vorhandenen, aber wenigstens festgrundigen Seitenstreifen um.

Auf meiner Rückfahrt wurde schon das Sägemehl aufgefegt, der Restbaum von etlichen Metern Länge lag zumindest nicht mehr komplett auf der Straße, eine Seite der Fahrbahn ist jetzt gut zugänglich. So gut, dass der kleine LKW des Abholers durchpasste (da hatte ich nämlich leichte Bedenken). 

Zuhause angekommen stellte ich erfreut fest: Strom wieder da. Jetzt werden erst mal Handy und Kindle gefüttert...

Auf meiner Terrasse sah es so aus: Die Gartenstühle sind offensichtlich nicht windfest. 

Die Hollywoodschaukel steht noch - das hatten wir auch schon mal anders, denn bei einem Sturm hier oben ist die quer über die Terrasse gehupft... Aber aus Schaden wird man klug und stellt das Ding ein wenig geschützter auf.

Achja: Es regnet übrigens schon wieder. Und der Zivilschutz verschickt auch schon Cell Broadcast Nachrichten, um im ganzen Land zu warnen.


Ich weiß auch nicht, warum ich die Terrasse heute aufgeräumt hab. Sieht nämlich jetzt genauso aus wie nach dem "Nachtsturm". Nachmittags ging's grad so weiter: Sturmböen, Regengüsse wie aus Badewannen, Blitz und Donner. 
Der Senhor findet das nach wie vor nicht in Ordnung! Ich mag auch nimmer. 

Ohne Strom, aber wenigstens macht "Martinho" kurz Pause

Der Strom war seit Mitternacht weg. Ich hatte die EDP um kurz vor 7 Uhr angerufen - nach meiner bei Stromausfall üblichen "Wanderung" hoch zum Zähler und Hauptsicherungsschalter. Um 6:30 morgens - muss ich mehr sagen?"
Bei der EDP wusste man schon Bescheid und meinte: "Gegen 8 kommt jemand." Sie waren wohl auch schon sehr früh am Werkeln - vermute ich. Denn bereits um 5 Uhr morgens klang das gar liebliche Geräusch von Motorsägen an mein Ohr... Irgendwo in der Nähe ist wohl ein Baum umgefallen.

Letzte Nachricht via Nachbars: gegen 11 Uhr soll alles wieder gehen. 

Die tatsächlich gemessenen Spitzengeschwindigkeiten gestern Nacht:

Der meinem "Picota" gegenüberliegende Berg, der Foia, war
Spitzenreiter auf dem portugiesischen Festland.

Mittwoch, 19. März 2025

"Martinho" bringt eine schlaflose Nacht

Seit Nachmittag begann "Martinho", um die Casa Leone zu blasen. Guuut, dass ich mich gleich aufs heiße Zitronen-Hühnersüppchen konzentrieren konnte! 

Regen haben wir (noch) nicht, aber die App von IPMA schreit mich ständig an, um mich zu warnen...

Gegen Abend ging es dann richtig los. Ich war ja auf den Empfang des Schulschiffs Gorch Fock eingeladen, aber das war mir dann doch zu ungut. Die Runterfahrt an die Küste wäre wohl noch problemlos möglich gewesen, aber die Rückfahrt...  Mir ist's einmal, in Deutschland im Schwarzwald, passiert, dass direkt hinter mir ein Baum auf die Straße stürzte. Das muss ich echt nicht nochmal haben - und das letzte Stück von Monchique hoch bis zur Casa Leone ist, wie sich später zeigte, durchaus nicht ungefährlich bei den erwarteten Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h.

 

"Martinho" tobt jetzt seit ca 2 Stunden um die Casa Leone. Auf dem Foia gab's Sturmböen mit mehr als 140 km/h, die Spitzenmessung der IPMA lag bei 159 km/h.
An der Küste bei Carvoeiro wurden knapp 80 km/h gemessen. 

Ich bin heilfroh, dass ich nicht unten in Portimão war auf dem Empfang auf der Gorch Fock - nachts in Stockdustern mit solchen Sturmböen und waagerecht ankommendem Regen mag ich nicht durch den Wald fahren. Und ich machte mir, ehrlich gesagt, auch Sorgen um Senhor Sancho bei solchem Wetter allein zuhaus'... 

Seiner Hoheit war sichtlich unheimlich - er war zwar kurz draußen, kam aber in den ersten richtig heftigen Regenguss und stand verzweifelt vor der Terrassentür... Jetzt liegt er trockengerubbelt am Fußende meines Betts, ist aber ob der Geräuschkulisse draußen nicht gerade ruhig...

Und nun ist der Strom wech... 

Dienstag, 18. März 2025

Was folgt nach Regen? Genau: Regen. Und Sturm.

Nach einem relativ trockenem Vormittag fing es eben, als ich im Garten ein paar Zitronen ernten war, wieder zu tröpfeln an. "Martinho", das nächste Tiefdruckgebiet mit heftigen Sturmböen und wieder mal REGEN, kündigt sich offensichtlich an. 

Die Zitronen waren unerlässlich, denn es herrscht eindeutig Hühnersüppchen-Wetter. Vielleicht nervt's dann weniger. Seufz.


Sturmtief Martinho wird wohl richtig heftig. Auf Madeira tobt's gerade schon - und der Wind auf der "Blumeninsel" ist so stark, dass die Wasserfälle bei Curral das Freiras nach oben geweht werden...

Dazu kommt diese Meldung vom portugiesischen Zivilschutz für das Festland:

Via Cell Broadcast auf ALLE Handys - nationale Nummern auf Portugiesisch, alle anderen auf Englisch. Eine Warnung, dass es bei uns ab morgen auch losgehen wird.

Sonntag, 16. März 2025

"Laurence" bringt Regen - Regen - Regen

Eineinhalb Tage/Nächte einigermaßen Regenpause. Seit heute Mittag: "Laurence" ist von den Azoren kommend auf dem portugiesischen Festland eingetroffen, und es schüttet und schüttet und schüttet seit Stunden.

Vergangenes Jahr um diese Zeit war mein Schwimmbecken bereits abgelassen und gereinigt für die Badesaison. 

Ich weiß: Wir brauchen Regen. Aber: ES NERVT JETZT LANGSAM.

In meinem ersten Frühling in Monchique - und nicht nur dem! -, damals noch oben in der Casa Castanheiro und später in der Casa Leone war der Pool im März bereits schwimmbereit!

Vorab Säuberungsarbeiten - im Februar (!) 2012

Und so sah das dann am 12. März 2012 aus:


Okay, noch e bissle kalt zum Reinspringen. Aber möglich wär's gewesen...
Und in der Casa Leone?
Beispiel Malerarbeiten: abgeschlossen am 1. April 2023 - und das war KEIN Aprilscherz. 
Danach dann: Wasser marsch. 

Man sieht auch an der Umgebung, wie viel wärmer es war... 


Donnerstag, 13. März 2025

Ein Tag Pause - und dann "Konrad"

Gestern hatten wir mal nen Tag Pause. Okay - kein Traumwetter, aber wenigstens heulten keine Sturmböen um die Casa Leone und von badewannenartigen Regengüssen blieben wir ebenfalls verschont.

Nachts ging es allerdings wieder los:

So ab 3 Uhr meinte Sturmtief Konrad kundtun zu müssen, dass es jetzt angekommen sei. 

Der Senhor ist ab-so-lut NICHT amused. Besänftigen konnte ihn lediglich, dass er gegen 11 Uhr vormittags im Auto mit nach Monchique durfte, um vom Intermarché-Parkplatz einen dpd-Fahrer in die Casa Leone zu lotsen. Frauchen hat nämlich einen neuen Relaxsessel (für sich, nicht für Senhor Sancho!) gekauft und der wurde heute geliefert. 

Leider liefert dpd nur, aufbauen tun sie nicht. Und obwohl ich Ikea-Aufbau-erfahren bin, trau ich meinen Fähigkeiten zum Zusammenbau mittels einer neun(!)seitigen Anleitung nicht so recht... Ich habe mich also an die freundlichen, neuen Nachbarn gewandt und um Hilfe gebeten.  

Kurz danach war Karim schon da. Es war, wie befürchtet, keine "das-bauen-wir-mal-eben-schnell-zusammen-Angelegenheit": Karim war von kurz nach 15 Uhr bis nach halb sechs hier am Werkeln. Okay, schon mit Quatschen dazwischen. Allerdings war in der Beschreibung zum Möbel von 15 Minuten für den Aufbau die Rede - und dazu sag ich jetzt mal nix... 

Jetzt bin ich von zwei Dingen überzeugt: Ikea Anleitungen sind ein echtes Kinderspiel. Zum zweiten: guuuut, wenn man so tolle Nachbarn hat. Obrigadíssima an Karim, der jetzt nach gut zwei Stunden Schrauberei (aber eigentlich sowieso!) lebenslanges Ernterecht für Avocados und Mandarinen und Kiwis hat - für alles, was bei mir wächst und gedeiht.

Montag, 20. Januar 2025

Regen, Regen, Regen

Bei uns schüttet es seit kurz nach Mitternacht. Kübel- oder eher badewannenweise kommt das Wasser runter. Die Sichtweite beträgt ca 100 Meter, der gegenüberliegende Hügel ist hin und wieder komplett im Nebel verschwunden.

Senhor Sancho weigert sich, das Haus zu verlassen; er macht lieber Blasentraining, als bei diesem Wetter zum Pinkeln rauszugehen. Nasses Gras könnte sein Bäuchein benetzen, und seine Pfoten mögen kalte Regenpfützen ebenfalls nicht. Ein wahres Wunder, wie lange Seine Hoheit einhalten kann...
Die einzige Chance, ihn heute überhaupt schon aus dem Haus zu kriegen, war, als sich der Nachbarshund vor einer halben Stunde dem Zaun näherte und dringend persönlich verbellt werden musste. Keifen nur auf der Fensterbank war zu wenig und offensichtlich nicht so wirksam wie der persönliche Auftritt des Senhors. 

Im Übrigen ist Senhor Sancho der festen Überzeugung: Bei diesem Wetter jagt man keinen Hund vor die Türe und ihn schon mal gleich gar nicht. Seine vorwurfsvollen Blicke zeigen deutlich, dass solch ein Ansinnen einfach un-mög-lich ist. 

Vorwurfsvolle und fassungslose Blicke kann der Senhor gut - ob's um zuwenig Futter oder Streicheleinheiten geht oder um das Ansinnen, er müsste in den Regen hinaus

Frauchen durfte heute sogar mal bis gut nach hlab zehn ausschlafen. Danach hab ich gleich angeheizt und werde mich nachher in eine Decke gekuschelt auf die Couch begeben und lesen und/oder netflixen. 

Gut das der Gärtner am Samstag noch schnell da war:
Die Rosen sind jetzt endlich beschnitten - das muss nämlich vor Neumond im Januar passieren, wie mir von diversen portugiesischen Fachkräften berichtet wird. Das Geburtstagsgeschenk meiner Vermieter war ein wunderschöner, altrosa blühender Rosenstock - der hat jetzt auch seinen Platz gefunden. Und ich muss natürlich bei diesem Wetter nicht zum Gießen raus!

Ein paar Kiwis und Orangen hab ich mir gestern nachmittags noch geerntet. Vitaminmäßig ist also auch alles im grünen Bereich. Der Gärtner brachte als Geschenkle riesige Gemüsezwiebeln mit, die hab ich gestern noch zu leckeren, pikant-süßen Rotweinzwiebeln einkochen lassen - und die wird es nachher zu Kartoffelpüree und Hähnchenbrust geben. Alles in allem ist der Regen also aushaltbar.

Mittwoch, 15. Januar 2025

Raureif und weitere Dschungelbekämpfung

Heute morgen: Die obere Wiese war komplett weiß mit Raureif. Ich mag das nicht leiden, und der Senhor findet kalte Pfoten auch nicht schön. Es ist derzeit saukalt in Portugal, gut, dass wir den Grundofen haben, der muckelig warm macht.

Um halb zehn kamen die Jungs (Carlos und Franco) und heute auch ein Mädel (Kathy) von Algarve Manual Services zur Casa Leone, um meinen Gartendschungel weiter zu bekämpfen. 

Die Glyzinie auf der Terrasse musste als erstes ran - die hat jetzt wahrlich viel Luft, um sich bald entfalten zu können. Wenn da die ersten blauen Blüten zu sehen sind, weiß man: Früüüühling ist praktisch da!


Neben meinem Schwimmbecken hatten sich ein blau blühender Strauch und ein Schmetterlingsstrauch so ineinander verwachsen, dass da ebenfalls ein brutaler Schnitt nötig war. 


Da hat Senhor Sancho jetzt wieder viel Platz zum Laufen und Ball-Nachjagen.

Am Mandarinenbaum rechts an der Terrasse, neben der Hollywoodschaukel, mussten Carlos und Franco ebenfalls tätig werden. Ungern, denn Zitrusbäume schneidet man jetzt um diese Jahreszeit eher nicht. Aber auf der Seite waren eine Menge toter Ästchen - und jedes Mal, wenn ich zum Ernten oder Ball-aus-der-Hecke-Holen für den Senhor unterwegs war, hat es mir die ins Gesicht gehauen. Vor allem am späteren Nachmittag, denn im Gegenlicht des Sonnenuntergangs sehe ich das als old lady ja nimmer so gut. 

Jetzt toben sie sich auf der oberen Wiese aus: Da hat eine Yucca-Palme, die ich vor 12 Jahren, als ich hier einzog, aus einem mittelgroßen Zopf in die freie Natur umsetzen ließ, klammheimlich die Macht ergriffen und meinte, mit drei oder sogar vier Stämmen an der Hausmauer empor Richtung Dach wuchern zu müssen. Man kann sich, wenn man das Gewächs jetzt ansieht, wirklich nicht vorstellen, dass diese Yucca mal in einem Topf gewohnt hat. 


Auch die Zweitpalme wurde gestutzt, die sich heimlich da oben eingenistet hatte. Hinter dem ebenfalls beschnittenen Rizinusstrauch und der Lucia Lima war sie kaum zu sehen gewesen...


Freitag, 4. Mai 2012

Regen. Regen. Regen...

... und zur Abwechslung: Regen.
Ich weiß, dass wir einen trockenen Winter hatten - mit traumhaften Sonnenwochen. Dass wir dringend Wasser gebraucht haben. Aber nu isses aber mal wieder gut.
In Deutschland stöhnen sie unter der Hitze - und bei uns?

Seit fast drei Wochen: Regen, Sturm, Graupelschauer. Und das in einer Gegend, die zu den wärmsten und sonnenreichsten Europas zählt.
Langsam nervt es.
Ich hoffe aufs Wochenende, auf Sonntag. Ab da soll's nämlich auch bei uns endlich Frühling werden!