Freitag, 14. Dezember 2012

Die Sache mit dem Leberkäs...

... so manches vermisst man ja nun nicht jeden Tag, wenn man fern von Bayern lebt.
Aber dann gibt es so Tage ... da schreibt ein Freund im Forum, bei aldi hätten sie jetzt Leberkäs. Und: "der Leberkäs macht ihn nervös". Er hätt sich schon mal eben 10 Exemplare gesichert.
Und da merkte ich: sabber sabber.
Das Ergebnis?
Tja.
So schaut er aus - von oben
 So schaut er aus - von der Seite
 So schaut er aus - geöffnet
 nu isser im Ofen und gart vor sich hin
 es fängt an zu duften
 der Hund steht bereits neben mir und sabbert ebenfalls
 hmmmmmmm
 das Schöne: viiiiiiiel Kruste!
 das noch Schönere: Teststückchen ergab - leggerst!
und glücklicherweise hab ich auch n Bierchen dazu.
An guadn, sog i.

Montag, 24. September 2012

Verheerender Großbrand im Portimão Retail Park

Ich hatte es gestern früh schon über Facebook erfahren, mein Holzlieferant, der auch bei der frewilligen Feuerwehr ist, hat es mir dann am Sonntagnachmittag bestätigt:
Der Retail Park in Portimão ist praktisch komplett ausgebrannt. Sieben große Supermärkte - von Lebensmitteln (Continente) über Haushalts- (DeBorla) und Bürobedarf (Staples) bis hin zu Sportartikeln (Decathlon) und Haus/Heimwerkermarkt (AKI) sowie Elektrogeräte (Rádio Popular) und einem Möbelgeschäft (Moviflor): alles weg!
Übrig blieb lediglich die Restaurantzone und glücklicherweise (!) die Tankstelle: wenn die in die Luft geflogen wäre - na danke.



Und so sieht es nach dem Brand aus:

Sonntag, 24. Juni 2012

Wer einen Gartenteich hat...

... hat leider auch Mücken. Lästig. Sehr lästig. Vor allem, wenn man/frau laue Sommernächte unterm Sternenhimmel genießen will. Das ist hier am Picota nämlich möglich, weil hier - im Gegensatz zum Häuschen in Azóia - keine lästigen hellleuchtenden Straßenlampen den Blick auf die Milchstraße verderben.
Die Mücken und ihre Stecherei allerdings... ach nöööö.
Da fiel mir ein: Vor vielen Jahren, bei einem Thailandbesuch, da hatten die solche Spiralen. Die wurden angezündet, kokelten dann etliche Stunden vor sich hin - und keine Mücke ward mehr gesehen.
Wofür gibt's ebay? Genau.
Da wurde ich fündig, und sogar zu einem einigermaßen vernünftigen Preis.

So sehen die Dinger aus - wenn sie aus Thailand dann endlich angekommen sind:
Ausgepackt - jeweils zwei Spiralen ineinander "verschachtelt" 

 Natürlich hab ich 4 zerbrochen, bis ich raus hatte bzw. mich wieder erinnerte... 
... wie man's macht, dass es dann so aussieht.
Irgendwie gefiel mir das Ganze trotzdem noch nicht so recht. Richtig dekorativ ist das ja nun nicht: 
einfach so ein kleiner Metallpin und da die Spirale drauf. 
Abgesehen davon, dass die Asche auf dem Tisch zu finden ist. 

Erste Variante: Man stellt das Ganze auf einen alten Teller. Okay. Aber noch nicht DIE Lösung.
Zweite Variante: Ich hab doch mal geraucht. Da müsste doch noch ein großer Aschenbecher... 
Okay. Aber noch nicht DIE Lösung.

Drittens: nochmals suchen bei Ebay. 
Da gibt es wunderschöne Behälter in Metall aus Japan - leider ein bisschen teuer. Oder aus Keramik - noch teurer. Sogar eine Vintage-Blechdose, echt antik aus Thailand war im Angebot. Die teuerste.

Viertens: meine Idee. 
Wofür hab ich eigentlich von einem Kunstgewerbeladen an der Algarve vor vielen Jahren dieses Keramikdingens mitgebracht?! Steht jetzt dumm rum, weil Kerze rein geht nicht.
Wofür hab ich ca. 40 chinesische Essstäbchen, die ich nie benutze?!
Und diesen kleinen weißen Aschenbecher, der genau in dieses Keramikdingens passt?!
Genau: Selbst ist die Frau.
È voilà:  
 Sieht schön aus - finde ich. Irgendwie japanisch-asiatisch in der Anmutung ;)
Lässt nach allen Seiten den für Mücken feindlichen Duft entweichen (der mich an Räucherstäbchen erinnert).
Kann man "umhängen" je nach Windrichtung.

Mal schauen - vielleicht fahr ich morgen schnell runter in den großen artesanato und hol mir noch ein zweites "Keramikdingens", das ich dann umfunktioniere (Essstäbchen sind noch viele da) - und dann kann ich die bösen Mücken von beiden Terrassenseiten fernhalten. 

Malerarbeiten

Auf dass der Sommer, der nun endlich auch in Monchique Einzug gehalten hat - mit Temperaturen über 30 Grad und einem blitzeblankblauen Himmel -, würdig begrüßt wird, waren Malerarbeiten nötig. Schließlich halte ich mich derzeit viel am Pool auf, und das Mäuerchen da drum rum sah wirklich nicht mehr schön aus:

 Ich fands schicker, nicht nur neu zu malern, sondern auch denselben Farbton zu verwenden, in dem auch das Haus gestrichen wurde. Glücklicherweise hatte der Vermieter noch Farbe da:

 Einmal drüberstreichen reicht nicht aus - es wirkt so leicht changierend...
Also musste ich am nächsten Tag nochmal ran. 
Aber jetzt ists wirklich schön geworden. Oder?!
Findet Madame Jenny natürlich auch, die zwei Tage lang mit einer zart-rosa Fellwange durch den Garten lief. Tja - wenn man soooo neugierig ist...

Freitag, 8. Juni 2012

Heut' ist's soweit!

Ab heute ist mein Buch "Kann denn Fado fade sein?" offiziell im Buchhandel zu haben.

Als kleines Vorab-Danke für alle Leser, Freunde, Familienmitglieder, Blog-Abonnenten, 
schenke ich allen ein kleinen Blumen-Blüten-Gruß 
aus meinem Garten aufm Berch bei Monchique:




 







Dienstag, 29. Mai 2012

Irgendwie merkwürdig

Nun hab ich in meinem Arbeitsleben ja nun wirklich schon eine ganze Menge geschrieben.
Als Redakteurin.
Als Ressortleiterin.
Als Textchefin.
Als seit gut 20 Jahren freiberufliche Buchautorin.
Immerhin kann wortwerke ja auf eine ganze Reihe von Büchern zurückblicken. Darunter etliche Bestseller. Aber eben fast immer "nur" (bis auf ein paar wenige Ausnahmen) Ratgeber- oder Sachbücher.

Aber heute - heute kam "meine Geschichte" als Buch.
Lag als Vorab-Exemplar für Autoren in meinem Briefkasten.
Direkt von der zuständigen Redakteurin im Heyne-Verlag (vielen lieben Dank dafür!).

Und was passiert?
Es mag ja kindisch sein - aber ich freu mich einfach narrisch.
Lese das Ganze, als wenn ich's noch nie gelesen oder etwa gar geschrieben hätte.
Schon merkwürdig.
Ein komisches Gefühl.
Aber auch eines, das verdammt viel Spaß macht.

Bleibt mir nur zu hoffen, dass es vielen Lesern da draußen ebenfalls Freude macht.
Dass sie mit mir lachen oder weinen. Dass sie meine "nova terra" Portugal kennen- und ebenfalls lieben lernen.
Nicht nur die bereits Angefixten, die dem Portugalvirus schon verfallen sind.
Sondern hoffentlich auch viele andere, die das kleine Land im wilden Südwesten Europas erst entdecken wollen.

Dienstag, 8. Mai 2012

Es ist soweit!

Noch vier Wochen - und dann kann man das ganze Werk
endlich gedruckt vor sich liegen haben.

Ganz viel Spaß beim Vorab-Reinschnuppern!

Freitag, 4. Mai 2012

Regen. Regen. Regen...

... und zur Abwechslung: Regen.
Ich weiß, dass wir einen trockenen Winter hatten - mit traumhaften Sonnenwochen. Dass wir dringend Wasser gebraucht haben. Aber nu isses aber mal wieder gut.
In Deutschland stöhnen sie unter der Hitze - und bei uns?

Seit fast drei Wochen: Regen, Sturm, Graupelschauer. Und das in einer Gegend, die zu den wärmsten und sonnenreichsten Europas zählt.
Langsam nervt es.
Ich hoffe aufs Wochenende, auf Sonntag. Ab da soll's nämlich auch bei uns endlich Frühling werden!

Mittwoch, 25. April 2012

Kleiner Gruß aus Monchique


 zum heutigen "Dia de Liberdade"

Heute vor 38 Jahren fand die Nelkenrevolution statt - und auch in Monchique wird seit gestern Abend gefeiert!

Donnerstag, 29. März 2012

Sicherheitsdenken?

Frau wird nicht jünger und auch gebrechlicher (Widerspruch erwünscht!).
Der Tod von ruemi im vergangenen Jahr (oh mei, ein Jahr ist das jetzt her) brachte mich damals schon mehr als eine Minute zum Nachdenken:
Was wäre, wenn dir gesundheitlich was passiert? Nicht gleich ein Schlaganfall oder eine Herzattacke... aber man weiß ja nun nie...
Oder wenn Pösewichtel in dein Haus einbrechen und dich nicht nur ausrauben, sondern vielleicht sogar meucheln wollen?
Es ist nicht so, dass ich jetzt verzagt durchs Leben laufe und ständig das Schlimmste befürchte. Man kann sich bekanntlich nicht gegen alle Risiken absichern.
Andererseits...
Ein bisschen vielleicht schon.

Nachdem ich ja nun Single bin und mein neues Zuhause schon ein wenig abseits vom allgemeinen "städtischen" Leben Monchiques liegt (und viel einsamer als mein früheres Hexenhaus am Ende der Welt) hatte ich denn schon ein paar Bedenken.
Vor ein paar Wochen stieß ich auf diesen Verein hier: 


Hab mir das alles in Ruhe angeschaut. 
Aus der Website:

Mit Ihrer Mitgliedschaft bei ECDE fördern Sie nicht nur die Organisation mit ihren Dolmetschern und Technologie-Spezialisten, sondern Sie unterstützen auch die "Lebensretter" mit einem einzigartigen Computer-System genannt "ASIS" (Ambulance Support and Information System).
"Die Lebensretter", gemeint sind hier die staatliche Ambulanz (INEM), die Ambulanz der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr (Bombeiros Voluntarios) und das Rote Kreuz (Cruz Vermelha).
Um den Kreis zu schliessen, pflegt ECDE International zudem enge Kontakte mit Ärzten, Hospitälern, Rehabilitations-Zentren, dem Zivilschutz (Protecção Civil) und ausgewählten Heimpflege-Diensten.


Ich find das eine gute Sache - und nachdem ich heute nachmittag ausführliche Gespräche geführt habe, bin ich eben Mitglied geworden: 69 EUR/Jahr ists mir wert. Das sind weniger als 6 Euro im Monat.
Nicht nur als "Sicherheit" für mich selbst, sondern eben auch, um die "Lebensretter an der Algarve" zu unterstützen.
Ich denke mal: Ich wohne zu kurz hier und habe (noch) nicht die cunhas, dass INEM und bombeiros und GNR sofort zu meiner eventuell nötigen Rettung herbeistürzen. Ob ich zudem im Notfall in einer Stresssituation mein Portugiesisch soweit beherrsche, dass ich genau erklären kann, wer und was und wie und vor allem wo - das wage ich leider zu bezweifeln.
Deshalb:
Auch das GPS-Alarmsystem "iMediate RescueMe" ist jetzt meines.
Die gesamte Technologie des Minigeräts (nur 80 Gramm schwer) kann man hier nachlesen.
Kostet natürlich extra, aber der Preis ist durchaus tragbar.

Außerdem es geht um meine Sicherheit, um meine Gesundheit, wenn wirklich mal was passiert...
Ist so ein bisschen eine Versicherung: Man zahlt - und hofft natürlich, dass NIX passiert. Dass der Notfall nie nie eintreten möööge.
Bestärkt in meiner Entscheidung für ECDE wurde ich, weil Vodafone das Ganze unterstützt - und die machen kein Sponsoring, wenn sie's nicht vorher genau gecheckt haben.

Wenn ich also künftig mit Jenny im Walde unterwegs bin, fühle ich mich sicherer.
Freunde und Familie müssen sich ebenfalls keine Sorgen machen.
Kann ja schon mal passieren, dass man da einen Unfall hat, sich ein Bein bricht oder was weiß ich.
Ich traue es mir nicht zu, mit dem Handy auf Portugiesisch erklären zu müssen, wo ich nun grad samt Hund in der Pampa liege oder sitze.
Könnt ich nicht mal auf Deutsch - Ortsbeschreibungen sind so eine Sache, wenn man nicht bei den Pfadfindern war.

RescueMe sendet ein GPS-Signal aus - und genauer kann meinen Standort nicht suchen und finden.
Genauer als ne Beschreibung von mir allemal ;)

Noch etwas kommt hinzu.
An der Algarve ist ja in Sachen Räuber und Überfall leider ein wenig mehr los als im beschaulichen Azóia. Ein weiterer Grund fürs RescueMe: Es gibt da nämlich nicht nur ein Knöpflein für gesundheitliche Notfälle, sondern noch eines für andere... da wird dann nicht nur ECDE sofort alarmiert. Sondern es wird ebenfalls der genaue Standort bestimmt (via Satellit) und ein "stiller Anruf" zum Gerät hergestellt, der es ermöglicht, den Tatort zu "belauschen", gleichzeitig gibt es eine Sofortschaltung zur Polizei. Und die rückt dann - hoffe ich - schneller an als es den Pösewichteln lieb sein wird.

Sollten Pösewichtel versuchen, mich zu überfallen oder auszurauben - naja: Jenny wär da, das weiß jeder, der sie kennt (und vermutlich merken's auch etwaige Pösewichtel sofort) nicht direkt eine große Hilfe.
Das RescueMe vielleicht aber schon.