Sonntag, 24. Juni 2012

Malerarbeiten

Auf dass der Sommer, der nun endlich auch in Monchique Einzug gehalten hat - mit Temperaturen über 30 Grad und einem blitzeblankblauen Himmel -, würdig begrüßt wird, waren Malerarbeiten nötig. Schließlich halte ich mich derzeit viel am Pool auf, und das Mäuerchen da drum rum sah wirklich nicht mehr schön aus:

 Ich fands schicker, nicht nur neu zu malern, sondern auch denselben Farbton zu verwenden, in dem auch das Haus gestrichen wurde. Glücklicherweise hatte der Vermieter noch Farbe da:

 Einmal drüberstreichen reicht nicht aus - es wirkt so leicht changierend...
Also musste ich am nächsten Tag nochmal ran. 
Aber jetzt ists wirklich schön geworden. Oder?!
Findet Madame Jenny natürlich auch, die zwei Tage lang mit einer zart-rosa Fellwange durch den Garten lief. Tja - wenn man soooo neugierig ist...

Freitag, 8. Juni 2012

Heut' ist's soweit!

Ab heute ist mein Buch "Kann denn Fado fade sein?" offiziell im Buchhandel zu haben.

Als kleines Vorab-Danke für alle Leser, Freunde, Familienmitglieder, Blog-Abonnenten, 
schenke ich allen ein kleinen Blumen-Blüten-Gruß 
aus meinem Garten aufm Berch bei Monchique:




 







Dienstag, 29. Mai 2012

Irgendwie merkwürdig

Nun hab ich in meinem Arbeitsleben ja nun wirklich schon eine ganze Menge geschrieben.
Als Redakteurin.
Als Ressortleiterin.
Als Textchefin.
Als seit gut 20 Jahren freiberufliche Buchautorin.
Immerhin kann wortwerke ja auf eine ganze Reihe von Büchern zurückblicken. Darunter etliche Bestseller. Aber eben fast immer "nur" (bis auf ein paar wenige Ausnahmen) Ratgeber- oder Sachbücher.

Aber heute - heute kam "meine Geschichte" als Buch.
Lag als Vorab-Exemplar für Autoren in meinem Briefkasten.
Direkt von der zuständigen Redakteurin im Heyne-Verlag (vielen lieben Dank dafür!).

Und was passiert?
Es mag ja kindisch sein - aber ich freu mich einfach narrisch.
Lese das Ganze, als wenn ich's noch nie gelesen oder etwa gar geschrieben hätte.
Schon merkwürdig.
Ein komisches Gefühl.
Aber auch eines, das verdammt viel Spaß macht.

Bleibt mir nur zu hoffen, dass es vielen Lesern da draußen ebenfalls Freude macht.
Dass sie mit mir lachen oder weinen. Dass sie meine "nova terra" Portugal kennen- und ebenfalls lieben lernen.
Nicht nur die bereits Angefixten, die dem Portugalvirus schon verfallen sind.
Sondern hoffentlich auch viele andere, die das kleine Land im wilden Südwesten Europas erst entdecken wollen.

Dienstag, 8. Mai 2012

Es ist soweit!

Noch vier Wochen - und dann kann man das ganze Werk
endlich gedruckt vor sich liegen haben.

Ganz viel Spaß beim Vorab-Reinschnuppern!

Freitag, 4. Mai 2012

Regen. Regen. Regen...

... und zur Abwechslung: Regen.
Ich weiß, dass wir einen trockenen Winter hatten - mit traumhaften Sonnenwochen. Dass wir dringend Wasser gebraucht haben. Aber nu isses aber mal wieder gut.
In Deutschland stöhnen sie unter der Hitze - und bei uns?

Seit fast drei Wochen: Regen, Sturm, Graupelschauer. Und das in einer Gegend, die zu den wärmsten und sonnenreichsten Europas zählt.
Langsam nervt es.
Ich hoffe aufs Wochenende, auf Sonntag. Ab da soll's nämlich auch bei uns endlich Frühling werden!

Mittwoch, 25. April 2012

Kleiner Gruß aus Monchique


 zum heutigen "Dia de Liberdade"

Heute vor 38 Jahren fand die Nelkenrevolution statt - und auch in Monchique wird seit gestern Abend gefeiert!

Donnerstag, 29. März 2012

Sicherheitsdenken?

Frau wird nicht jünger und auch gebrechlicher (Widerspruch erwünscht!).
Der Tod von ruemi im vergangenen Jahr (oh mei, ein Jahr ist das jetzt her) brachte mich damals schon mehr als eine Minute zum Nachdenken:
Was wäre, wenn dir gesundheitlich was passiert? Nicht gleich ein Schlaganfall oder eine Herzattacke... aber man weiß ja nun nie...
Oder wenn Pösewichtel in dein Haus einbrechen und dich nicht nur ausrauben, sondern vielleicht sogar meucheln wollen?
Es ist nicht so, dass ich jetzt verzagt durchs Leben laufe und ständig das Schlimmste befürchte. Man kann sich bekanntlich nicht gegen alle Risiken absichern.
Andererseits...
Ein bisschen vielleicht schon.

Nachdem ich ja nun Single bin und mein neues Zuhause schon ein wenig abseits vom allgemeinen "städtischen" Leben Monchiques liegt (und viel einsamer als mein früheres Hexenhaus am Ende der Welt) hatte ich denn schon ein paar Bedenken.
Vor ein paar Wochen stieß ich auf diesen Verein hier: 


Hab mir das alles in Ruhe angeschaut. 
Aus der Website:

Mit Ihrer Mitgliedschaft bei ECDE fördern Sie nicht nur die Organisation mit ihren Dolmetschern und Technologie-Spezialisten, sondern Sie unterstützen auch die "Lebensretter" mit einem einzigartigen Computer-System genannt "ASIS" (Ambulance Support and Information System).
"Die Lebensretter", gemeint sind hier die staatliche Ambulanz (INEM), die Ambulanz der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr (Bombeiros Voluntarios) und das Rote Kreuz (Cruz Vermelha).
Um den Kreis zu schliessen, pflegt ECDE International zudem enge Kontakte mit Ärzten, Hospitälern, Rehabilitations-Zentren, dem Zivilschutz (Protecção Civil) und ausgewählten Heimpflege-Diensten.


Ich find das eine gute Sache - und nachdem ich heute nachmittag ausführliche Gespräche geführt habe, bin ich eben Mitglied geworden: 69 EUR/Jahr ists mir wert. Das sind weniger als 6 Euro im Monat.
Nicht nur als "Sicherheit" für mich selbst, sondern eben auch, um die "Lebensretter an der Algarve" zu unterstützen.
Ich denke mal: Ich wohne zu kurz hier und habe (noch) nicht die cunhas, dass INEM und bombeiros und GNR sofort zu meiner eventuell nötigen Rettung herbeistürzen. Ob ich zudem im Notfall in einer Stresssituation mein Portugiesisch soweit beherrsche, dass ich genau erklären kann, wer und was und wie und vor allem wo - das wage ich leider zu bezweifeln.
Deshalb:
Auch das GPS-Alarmsystem "iMediate RescueMe" ist jetzt meines.
Die gesamte Technologie des Minigeräts (nur 80 Gramm schwer) kann man hier nachlesen.
Kostet natürlich extra, aber der Preis ist durchaus tragbar.

Außerdem es geht um meine Sicherheit, um meine Gesundheit, wenn wirklich mal was passiert...
Ist so ein bisschen eine Versicherung: Man zahlt - und hofft natürlich, dass NIX passiert. Dass der Notfall nie nie eintreten möööge.
Bestärkt in meiner Entscheidung für ECDE wurde ich, weil Vodafone das Ganze unterstützt - und die machen kein Sponsoring, wenn sie's nicht vorher genau gecheckt haben.

Wenn ich also künftig mit Jenny im Walde unterwegs bin, fühle ich mich sicherer.
Freunde und Familie müssen sich ebenfalls keine Sorgen machen.
Kann ja schon mal passieren, dass man da einen Unfall hat, sich ein Bein bricht oder was weiß ich.
Ich traue es mir nicht zu, mit dem Handy auf Portugiesisch erklären zu müssen, wo ich nun grad samt Hund in der Pampa liege oder sitze.
Könnt ich nicht mal auf Deutsch - Ortsbeschreibungen sind so eine Sache, wenn man nicht bei den Pfadfindern war.

RescueMe sendet ein GPS-Signal aus - und genauer kann meinen Standort nicht suchen und finden.
Genauer als ne Beschreibung von mir allemal ;)

Noch etwas kommt hinzu.
An der Algarve ist ja in Sachen Räuber und Überfall leider ein wenig mehr los als im beschaulichen Azóia. Ein weiterer Grund fürs RescueMe: Es gibt da nämlich nicht nur ein Knöpflein für gesundheitliche Notfälle, sondern noch eines für andere... da wird dann nicht nur ECDE sofort alarmiert. Sondern es wird ebenfalls der genaue Standort bestimmt (via Satellit) und ein "stiller Anruf" zum Gerät hergestellt, der es ermöglicht, den Tatort zu "belauschen", gleichzeitig gibt es eine Sofortschaltung zur Polizei. Und die rückt dann - hoffe ich - schneller an als es den Pösewichteln lieb sein wird.

Sollten Pösewichtel versuchen, mich zu überfallen oder auszurauben - naja: Jenny wär da, das weiß jeder, der sie kennt (und vermutlich merken's auch etwaige Pösewichtel sofort) nicht direkt eine große Hilfe.
Das RescueMe vielleicht aber schon.

Donnerstag, 15. März 2012

Endlich: Intermarché hat in Monchique eröffnet!


Als Neu-Monchiqueuse bin ich hingerissen:
Seit gestern haben wir einen Intermarche.
Bis jetzt gabs nur einen Sparmarkt - für mich eine Notlösung. 


Ich weiß: Der örtliche Einzelhandel wird es spüren. 
Aber: Es gibt - neben dem natürlich sehr praktischen dritten multibanco-Automaten in Monchique - ein breites Warenangebot, Frischfleisch und Frischfisch - und all das übrige, was das Herz begehrt.
Klar muss man Preise vergleichen - das muss man immer.
Aber die Fahrt (Benzinkosten, sach ich da nur) nach Portimão runter zu Lidl, Aldi, Continente oder Jumbo kann ich persönlich mir jetzt größtenteils sparen.
Perle Fátima findets auch spitze - und Jenny sowieso, die heute das Sonderangebot Hundefutter zum ersten Mal schnabulieren durfte.
Frauchen hat sich Putenleber mit Knoblauch angebraten und kann sicher sein: Heut kommt kein Vampir mehr ins Haus.

Dienstag, 13. März 2012

Armensüppchen in der Mittagssonne

War mir doch heut mal danach: das Arme-Leute-Süppchen aus Portugal.
Kennt der Kenner auch unter dem Namen açorda alentejana.
Ich mache es aber ein bisschen anders - ich mag z.B. den Koriander nicht zerrieben oder gehackt, sondern gerne in kleinen ganzen oder halbierten Blättchen...

Man nehme für 2 Personen:
1/2 Liter Gemüsebrühe
viele Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten (ich hab 6 oder 7 drin gehabt, gebe aber zu, dass dies für alho-Ungewohnte möglicherweise ein Problem sein könnte!)
1/2 Bund frischer Koriander - nur die Blättchen ein bisschen zerkleinern, ich hacke das ungern
2 Eier
Olivenöl
2 Scheiben Brot - geröstet oder getoastet
Und so geht's:
Gemüsebrühe ansetzen, Knoblauchscheiben zugeben, Korianderblättchen nach etwa fünf Minuten ebenfalls in die Brühe geben.
Brotscheiben in der trockenen Pfanne rösten (oder wie banal wie ich: im Toaster)
Die Eier in der Brühe pochieren - das macht man, in dem man das Ei z.B. in eine Tasse gibt und dann mit Schwung in die Brühe kippt. Übung macht den Meister bzw. die Meisterin.
Brotscheiben in zwei Suppenteller legen, mit reichlich portugiesischem Olivenöl beträufeln.
Dann Gemüsebrühe samt Knoblauch und Koriander und jeweils einem Ei auf die Teller verteilen.
So sieht's dann aus:
Dazu schmeckt mir Porto branco oder ein Superbock oder ein Sagres, aber die letzten beiden hatte ich nicht im Kühlschrank. Musste es also der Portwein werden, weil der normale vinho branco auch noch nicht kalt stand. War aber sehr lecker dazu.

Montag, 12. März 2012

Wie aus einem hässlichen grünen Teich...

erst ein Schlammloch und dann "mein neuer Pool" wurde.
Zeitraum: November 2011 bis heute. 

10 Bilder sagen mehr als alle Worte. 

Das erste Foto:
von Gaby & Peter, die schuld dran sind, dass ich hierher gezogen bin. 
(Noch) nicht so richtig verlockend, aber Potenzial hat es schon. 
 Das zweite Foto: 
Besichtigung Mitte Oktober 2011
 Das dritte Foto: 
Besichtigung Mitte Oktober 2011
 Das vierte Foto:
Mitte Februar 2012 wird das Wasser abgelassen
 Das fünfte Foto: 
Ende Februar 2012 ist fast alles Wasser raus
 Das sechste Foto: 
Ende Februar 2012 steigt der Gärtner ins Wasser
Das siebte Foto:
12. März 2012 - was blinkt denn da freundlich durchs Gebüsch? 
 Das achte Foto:
Beim Näherkommen zeigt sichs...
 Das neunte Foto:
Kaum ist man mal auf dem Bauernmarkt in Algoz, wird der Gärtner tätig. 
Einlaufzeit ca. 5 Stunden 
(wenn ich da an Azóia denke - da war es mindestens das Doppelte)
Das zehnte Foto: 
So gab ich ihn mir vorgestellt, so muss ein pool ausschauen, oder? 
Schöööön, gell?
Ihr könnt kommen...


Guests ab sofort welcome.
Bille - pack schon mal die Baaaaaadehose ein.
Doris - ein netter tinto im Mai direkt am Pool?