Samstag, 10. Mai 2025

Senhor Sanchos "Zweijähriges"

Genau zwei Jahre ist's heut her, dass Senhor Sancho in sein neues Königreich eingezogen ist. 


noch im Tierheim


erster Tag/erste Stunden in der Casa Leone

 
Spielen am Pool mit dem geliebten blauen Hai
Ein toller Hund. Mein Glückshund.

Die "falsche" Sauce Hollandaise

Gestern mittags war's endlich soweit: auf dem Teller mein erster Spargel der Saison. Relativ klassisch mit Kartöffelchen und einer "falschen" Sauce Hollandaise" - ich war zu faul, eine "echte" zu machen. Ich geb's zu, ich wollte nicht extra den Pürierstab rausholen... 

Also hab ich mir anders beholfen und in Blitzesschnelle eine eigene Kreation zubereitet, denn ich hatte noch ca 125 ml Sahne im Kühlschrank. Darin 1 großen Esslöffel Butter schmelzen lassen. Mit dem Schneebesen 2 Eigelbe eingerührt - die Eiweiße hat der Senhor später wegschlabbern dürfen 😉 

Noch 1 Esslöffel Frischkäse eingerührt. Abgeschmeckt mit Zitronensaft, Salz, weißem Pfeffer und Muskatnuss. Am Ende noch 1-2 Esslöffel Spargelsud zugegeben. Das ergab eine gut große Portion für 1 Person, den kläglichen Rest gibt's heut'.

Alles in allem eine Angelegenheit von ca 5 Minuten - und soooooo lecker.

Donnerstag, 8. Mai 2025

Endlich: der erste Spargel in diesem Jahr

Weil die lieben Freunde gestern für den Luar da Foia-Besuch aus Lagos angereist waren und mir der Holländer in Lagos morgens mitgeteilt hatte: "Frischer Spargel ist da!", waren Hans-Georg und Kerstin so nett, schnell dort vorbeizufahren und mir "meine" bestellten 2 Kilo mitzubringen. Nun hab ich die eben geschält... mit Sparschäler geht das ja glücklicherweise recht schnell.


 

Ein knappes Pfündchen wird morgen ganz klassisch mit Kartöffelchen und einen Stich (hahaha) Butter verzehrt werden. Den großen Rest hab ich auf 4 Portionen verteilt eingefroren.

Preis beim Holländer gestern: 15,55/Kilo, aber das ist auch 1a-Ware.

Schlemmen im Luar da Foia

Gestern wieder mal im Luar da Foia gewesen - mit lieben Freunden. Und da gab's was Unbekanntes auf der Tageskarte: Tentáculo de Polvo com batata doce e batatas à murro. Soooooo lecker. Butterzart, konnte man praktisch mit der Gabel zerteilen. 

Wenn ich da an die "Tintenfischringe" früherer Zeiten in Deutschland denke... 😃

Auch die anderen am Tisch haben sich nicht direkt beschwert 😉
Für Suzi und Kerstin gab's einen Gamba-Thunfisch-Kebab
 
Hans und Andi nahmen Assadura à Monchique und Lagartas de Porco Preto, beides mit dem leckeren Migas serviert und mit dem noch leckereren Brunnenkresse-Orangen-Salat (im Foto oben links)

 

Die Nachtische möchte ich auch nicht vorenthalten

Dank an D. Augusta, die in der Küche dort Chef ist.

Der Senhor war daheim geblieben. Die besuchenden Damen hatten ihn müde gespielt (dank des Ball-Katapults!), und er hat deshalb das Haus mal NICHT zerlegt. Dickes Danke an die besuchenden Herren fürs Anbringen von Spiegel und Badezimmerschränkchen. 💋

Mittwoch, 30. April 2025

Blackout!

Vorgestern, am Montag, 28. April 2025, um 11:33 ging plötzlich nix mehr: Stromausfall. Nun arbeite ich ja am Notebook und ins Internet gehe ich mit einem mobilen Router, also fiel mir zwar auf, dass der Rechner von Netzbetrieb auf Akku umschaltete. Aber ich hielt das für einen der zahlreichen, gerade in der Serra de Monchique üblichen Stromausfälle. 

Doch weit gefehlt: Simão, der Mod-Teamkollege einer meiner Facebookgruppen, tat kurz danach schon kund: 

Stromausfall in Portugal und Spanien. Der Grund steht noch nicht fest.

Da ging wenigstens das Internet noch. Und nachdem ich beim mobilen Datentarif seit dem großen Feuer 2018 gut versorgt bin, dacht ich mir nix Schlimmes. Im Gegenteil: So lange man sich informieren kann... passt das schon. Mehr oder weniger. Stromausfall, auch über Stunden, bin ich ja gewohnt. 

Kurz vor 15 Uhr kamen via Twitter die ersten Meldungen vom Zivilschutz. Die klangen aber mal so gar nicht erfreulich...  

 

  

  


Kurz vor 16 Uhr ließ auch das Mobilfunknetz schlagartig nach - es war keinerlei Verbindung mehr möglich. Weder über den mobilen Router noch "direkt" via Smartphone. Das ist dann schon ein saudummes Gefühl. Vor allem, weil natürlich bereits 'ne Menge Gerüchte kursierten: Von Sabotage war die Rede, von einem Cyberangriff, und dass man eventuell mit Tagen ohne Strom rechnen müsse. Glücklicherweise hatte ich Bargeld im Haus, denn "daußen" ging natürlich absolut nix mehr: Bankomaten, Supermärkte, Tankstellen - das gesamte öffentliche Leben war "auf Stillstand". In den Großstädten Lissabon und Porto mussten Menschen aus Fahrstühlen gerettet und aus U-Bahnen und Zügen evakuiert werden. Der Verkehr brach zusammen, weil alle Ampelanlagen aus waren. Die meisten großen Krankenhäuser konnten auf Generator umschalten und so wenigsten einen Notbetrieb aufrechterhalten. "Mein" HPA hier, so erfuhr ich heute, war durch Solaranlage und Generator praktisch autark. Mein Dermatologe meinte heute: Ich hab's erst gar nicht gemerkt, was da los ist.

Meine eigenen Powerbanks waren geladen, eine davon ist auf via Solar betreibbar, die hab ich gleich in die Sonne gelegt und den mobilen Router dran gehängt.

Gegen 20:30 Uhr erreichte mich endlich eine SMS wieder direkt aufs Handy, vom Zivilschutz:
Auf Deutsch: 
>>Die Stromversorgung wird schrittweise wiederhergestellt. Mit der Gelassenheit aller werden wir in den nächsten Stunden die wesentlichen Dienstleistungen gewährleisten und die Situation normalisieren / ANEPC<<

Um 23:23 war der Strom wieder da - und Minuten später auch das Mobilfunknetz. Halleluja! 

Puuuh. Ziemlich genau 12 Stunden ohne Strom, und ohne Internet/Telefon waren es ca 7 Stunden. Gibt Angenehmeres. Von den Lebensmitteln im TK-Fach über dem Kühlschrank und auch in der neuen TK ist alles noch steinhart gefroren gewesen. Ich persönlich hab erst mal die 3 Cornetto-Eiswaffeln vorm Verderben gerettet. Weil Speiseeis ist ja das erste, was gerne schmilzt. 😉

Freitag, 25. April 2025

Karma und Schadenfreude

Ich sag mal so: "Karma is a bitch."

Gestern fand die Abholung meines alten TK-Geräts statt. Ihr erinnert euch - meine Mails an die Verkaufsfirma und auch die Spedition hatten Früchte getragen... sie haben schnell reagiert und die sofortige Abholung angeboten. Weil ich das Ding aber in einer FB-Gruppe als Spende angeboten hatte (worauf sich niemand meldete), haben wir "nach Ostern" zum Abholen vereinbart.

Ich bekomme den üblichen "Ich bin jetzt da, wo soll ich hin?"-Anruf des Auslieferers und fahre wie immer los, um den Fahrer in die Casa Leone zu lotsen. Und WER steht unweit meiner Einfahrt bereits parat? Der Transportwagen der Spedition. 

War mir zunächst nicht ganz darüber im Klaren, ob es derselbe oder ein anderer Fahrer war. Als der Herr aber hinter mir her und zur Casa Leone runterfuhr, perfekt umdrehte und rückwärts durchs Eseltor stieß, war ich mir fast sicher...

Noch sicherer war ich, als er wieder weggefahren war und mich sowohl mein Vermieter als auch dessen Landarbeiter Mario fragten, was das denn für ein unfreundlicher Geselle gewesen sei. Die beiden waren nämlich gerade am Anlegen eines Kartoffelackers und Mario grüßte den Herrn freundlich, bekam allerdings keinerlei Resonanz.

Bei mir dagegen: "klammheimliche Schadenfreude". Selbstverständlich war ich freundlich und höflich und habe mich mehrmals bedankt. Aber dem unfreundlichen Gesellen auch "gegönnt", dass er nochmals in die Casa Leone musste. Vor allem, weil er doch bei der Lieferung vor knapp zwei Wochen sauwütend geschimpft und geschworen hatte, er würde mich ganz gewiss nimmer beliefern. 

Naja, hat er ja auch nicht. War ja ne Abholung...

Montag, 21. April 2025

Senhor Sanchos Osteressen 2025

Eigentlich hatten wir ja gehofft, unser Osteressen im Freien veranstalten zu können und in der Sonne auf der Terrasse sitzend Leckereien zu genießen. Aber das Wetter wollte es leider anders. Hat unserer Essenslust und österlichen Feierlaune aber keinen Abruch getan. Kuckt ihr!

Schon das Tischdecken wurde von Senhor Sancho überwacht - danach setzte er sich auf die Fensterbank, in Erwartung der Gäste.

Wie immer gab's ein reichlich bestücktes Buffet. Dank für Thunfischpaste und Muffins (nicht in dieser Kombination verzehrt!) sowie einen bunten Brokkoli-Pinien-Salat an Ute & Uli, an Hans-Georg & Kerstin für rote Wachteleier auf Basilikum, gebratene Blumenkohlröschen und panierte Champignons mit ausgesprochen leckerer Remoulade sowie viel zu wenig Scheiben von selbst gepökeltem Lamm;  ich selbst steuerte Ziegenkäse mit würzigen Rotweinzwiebeln und Tomaten-Zwiebel-Süppchen bei und vinho tinto, auf dass wir nicht alles trocken zu uns nahmen. 


Der Hunger trieb uns zunächst zu den anderen Speisen, und deshalb: "Es ist noch Suppe da!" - die werde ich nach dem heutigen Mittagsmahl einfrieren...

Senhor Sancho überwachte selbstverständlich das Tischdecken und ließ es sich nicht nehmen, gegen Ende der Mahlzeit zu kontrollieren, ob da nicht vielleicht möööööglicherweise Reste vorhanden seien, die er wegräumen könne.

Freitag, 11. April 2025

Die rosarote Brille

Man soll ja Portugal - so sagen manche - nicht durch die rosarote Brille betrachten. Okay.

Aber was macht man, wenn man über 20 Jahre hier lebt und arbeitet (allerdings zugegebenermaßen nicht im Lande bzw nicht für portugiesische Firmen) und man die wirklich negativen Erlebnisse an einer Hand abzählen kann?
Waldbrände nehme ich jetzt mal aus, ich spreche von negativen Erlebnissen im persönlichen Umgang mit der einheimischen Bevölkerung. Und da gab's wirklich so gut wie nix. Also auch KEINE rosarote Brille.

Bis auf vor ein, zwei Wochen.
Die Vorgeschichte:
In meinem TK-Fach im Kühlschrank ist wenig Platz, und weil bei mir im eigenen Garten und bei Nachbars ja nun wirklich Mengen an Obst und vor allem Gemüse anfallen, ich außerdem Brot einfriere und dies auch gerne mit fleischigen Sonderangeboten täte, kam mir im vergangenen Sommer das Angebot einer Bekannten gelegen: Sie hatte einen kleinen, älteren TK-Schrank, den sie mir für nen Zwanziger überließ und sogar anlieferte. Leider fraß das Ding, wie befürchtet, aber mal so richtig Strom, es ließ sich nach ein paar Wochen auch die Schockfrost-Funktion nimmer abstellen, was den Stromverbrauch nochmals in die Höhe trieb.
Langer Rede kurzer Sinn: Ich erstand ein neues Gerät, für meinen Single-plus-Hund-Haushalt passend mit 63 Litern Inhalt. Nach langem Suchen hatte ich ein Gerät mit niedriger Energieklasse, wenig Verbrauch und vor allem geringem Geräuschpegel gefunden. Die Firma lieferte, so war's per Mail vereinbart! - INS Haus (Erdgeschoss) und nahm das Altgerät mit. Perfekt.
Jedenfalls so lange perfekt, bis ich den Auslieferer wie üblich unten im Dorf, bei der cooperativa, traf, um ihm den Weg zur Casa Leone zu weisen. Schon am Telefon schien der Herr nicht sehr amused, aber das tat ich als "schlecht verstanden, weil schlechtes Mobilnetz" ab.
Er fuhr mit seinem Lieferwagen (kein Riesen-LKW, sondern so Sprinter-Größe) hinter mir her, blieb allerdings vor der Einfahrt zum kleinen und ungeteerten Weg stehen und hupte wild, bis ich ebenfalls stoppte.
Dann stieg er aus und sagte in ziemlich barschem Ton, dass er da jetzt nicht weiterführe.
"Und jetzt?", fragte ich. "Wie kommt das Gerät denn bitte in meine Küche?" Das sei ihm egal, er führe da nicht lang.
Mein Einwand, dass kürzlich erst ein Umzugs-LKW problemlos entlang gefahren wäre, wurde mit den Worten abgetan: Sowas hätte ihm letzthin schon jemand erzählt, und wenn sein Wagen kaputt wäre, müsste das ja jemand bezahlen und das sei ganz gewiss nicht er.
Ich bin einfach weitergefahren, um - das hatte ich zumindest vor - mit der Speditionsfirma Kontakt aufzunehmen. Beim Parken vor der Casa Leone sah ich: Der Herr hatte sich besonnen und kam eben samt Lieferauto den Weg runter. Der freundliche Nachbar wies ihn ein, damit er rückwärts direkt vor meine Einfahrt gelangen konnte. Danke sagte er dafür nicht, sondern grummelte weiter.
Hab's dann mit Scherzle versucht à la "Beim nächsten Mal ziehe ich vorher um, wenn ich was Größeres bestelle!"
Antwort: "Ich komme sowieso nie wieder, zu Ihnen liefere ich nichts mehr!" Und das in einem Ton und mit einer Miene, die einfach nur unverschämt waren.
Mit wütendem Gesicht hat er die Sackkarre abgeladen und mir das TK-Gerät vor die Eingangstüre gestellt. Hab ich erwähnt, dass es zu regnen anfing?
"Ich habe vereinbart, dass ins Erdgeschoß geliefert wird." War ihm egal, er liefere nur von Tür zu Tür. Das wiederholte er mehrmals auf Portugiesisch und Englisch, damit ich's auch gewiss verstehe.
Es handelt sich um ca zehn (!) Meter ebenerdig, um von der Eingangstüre in die Küche zu kommen. War ihm egal.
"Sie müssen doch eh das Altgerät mitnehmen!" War ihm egal. Wenn das mitzunehmende Gerät nicht originalverpackt (häh??) vor der Türe stünde, ginge ihn das nix an und er nähme es nicht mit.
Ich hab die Alterskarte gespielt, ich hab auf meine Gehbehinderung hingewiesen. War ihm egal.
Er lud seine Sackkarre ein, knallte die Wagentür zu und fuhr vom Hof. Glücklicherweise war der liebe Nachbar daheim und hat mir das neue Gerät rein- und das alte rausgetragen...
So sauer auf jemanden, über eine Serviceleistung, war ich schon sehr sehr lange nicht mehr. Das konnte und wollte ich nicht einfach abhaken. Deshalb am nächsten Morgen: 2 Emails. Eine an die Firma, eine an die Spedition.
Beide reagierten innerhalb einer Stunde (ohne dass ich mit dem berühmt-berüchtigten "Livro" gedroht hatte).
Beide entschuldigten sich und jetzt wird der Abholprozess nochmals durchgeführt.

Ich hab allerdings drum gebeten, mir einen anderen Fahrer zu schicken... nicht dass ich Senhor Sancho anweisen muss, neben Gebell sein Gebiss einzusetzen, wenn mir derselbe Typ wieder blöd kommt.

Samstag, 5. April 2025

Regenpause am Picota

Und die wird selbstverständlich bestens genutzt. Fünf Stürme - Jana, Konrad, Laurence, Martinho und Núria - mit Regengüssen und Gewittern haben wir bis jetzt überstanden. 

Morgen droht das nächste Tiefdruckgebiet, aber Gärtner Carlos meinte, er käme trotzdem bzw. gerade deswegen am heutigen Samstag vorbei. Auf der oberen Wiese lag vom Baumschnitt nämlich noch eine Riesenmenge Äste rum, und bei der Gelegenheit wurde auch mein altgedienter Gartentisch den Flammen übergeben. Vor knapp 20 Jahren war er das Überbleibsel eines Umzugs von Jens, das er mir in Azóia vorbeibrachte, und da hatte der Tisch schon etliche Jahre auf dem Buckel. Sagen wir mal so: 30 Jahre Leben für einen Gartentisch sind schon ziemlich gut, und nachdem mir letzthin beim Rumschieben auf der Terrasse zwei Teile der Tischplatte in der Hand geblieben waren...
Ein paar alte Bretter vom Holzzaun, der 2018 (!) ein Opfer der Flammen geworden war, wurden ebenfalls mitverbrannt. Ich hatte die immer noch aufgehoben, so als "Mahnmal" ans große Feuer in Monchique.



Der Senhor überwachte selbstverständlich alles, stellte allerdings mit Entsetzen fest, dass sein "Trinknapf", aka Frauchens Schwimmbecken, geleert war und ebenfalls gereinigt wurde. 

Die lieben Nachbarn haben mir von Lidl drei große Flaschen Lixívia mitgebracht: Das portugiesische Allheilmittel ist nämlich bestens für die Poolreinigung geeignet (und dabei preiswerter als alle "Spezialprodukte").
Extratipp sowohl von Carlos wie meiner Perle Fátima: Lixívia von Lidl ist die beste, weil ein bisschen höher konzentriert als zB die vom Intermarché. Macht also schneller sauber und damit weniger "Schrubbarbeit". Fátima benutzt die auch, um die gefliesten Wege rund ums Haus zu säubern - die werden nämlich durch den Winterregen immer sehr rutschig und damit zu einer Gefahrenquelle. In meinem Alter fällt man nicht mehr so gerne auf harte Steine  - Stichwort: Oberschenkelhalsbruch. 😉

Mario, der Landarbeiter meiner Vermieter, hat vor ein paar Tagen nochmals die Quelle oben im Wald saubergemacht. Der Zufluss zu uns runter verstopft gerne mal, wenn sich um Sommer Wildschweine drin suhlen. Jetzt im Winter verperren durch die zahlreichen Stürme runtergefallene Äste und Zweige oft den Abfluss. Das Wasser läuft so stark nach wie seit vielen Jahren nicht. Optimal zum Auffüllen der Schwimmbecken.

Nachbar Karim hat am vergangenen Sonntag den Pool ebenfalls mit Quellwasser (statt "aus der Leitung" bzw. aus dem Bohrloch) gefüllt. Obwohl unsere Stauseen ja gut gefüllt sind, muss man ja nicht unbedingt Trinkwasser für den Pool verwenden...

Nach ca 70 Minuten hatte Carlos das Schwimmbecken und auf die Umrandung oben sauber. Wesentlich schneller und vor allem gründlicher als mit dem Hochdruckreiniger. Außerdem wurde so auch kein Wasser aus dem Bohrloch verschwendet. 


Beim Einfüllen - empfiehlt Carlos schon seit Jahren - immer ein bis zwei große Flaschen Lixívia mit reingeben. Das macht von vornherein klares und sauberes Wasser.