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Montag, 27. November 2023

Senhor Sancho: Oooops he did it again!

Vor ein paar Tagen hatte ich es ja schon als +++breaking news+++ angekündigt: Der Senhor kann Türen öffnen. Das erste Mal war es, als ich eine Lieferung bekam und den Ausfahrer wie üblich am Parkplatz beim Intermarché traf. Seine Hoheit war im Wohnzimmer, Madame fing ich kurz vorm Einsteigen ins Auto ab und schaffte sie ins Haus. Nicht jedoch, weil ich's ein wenig eilig hatte, zum Senhor ins Wohnzimmer, sondern nur - schnell schnell - in den Hausflur. 

Die Türe zum Wohnzimmer: geschlossen. Die Haustüre geschlossen. Ich wähnte mich in Sicherheit und ließ deshalb das Tulpen- und das Haupttor offen. Je schneller ich wieder zurück war, umso besser. Und Senhor Sancho und Madame mussten nicht allzu lange allein verharren. Seine Hoheit zeigte außerdem mit völlig unschuldigem Blick - siehe Foto -, dass er gaaaaaanz bestimmt artig auf Frauchen warten würde...

Ich war ca. 10 Minuten weg. Als ich zurückkehre und in unseren Waldweg einbiege, steht da schwanzwedelnd - Senhor Sancho. Begrüßt mich freudig, rennt noch freudiger dem Auto nach und teilweise voraus, bis wir wieder durch beide Tore durch und auf dem königlichen Gelände der Casa Leone angekommen sind. Die Haustüre war wieder zu (da reicht ein leichter Windhauch), Madame war drinnen - die Wohnzimmertüre allerdings stand sperrangelweit auf.
Ich hab des Senhors Fluchtdrang darauf geschoben, dass seine Madame und er nicht - wie sonst - vereint im Wohnzimmer, sondern furchtbar lange 10 Minuten getrennt verbringen mussten.

Nun lernt Frau ja aus solchen Fehlern und so dachte ich mir heute:
Die Wohnzimmertüre schließe ich ab. Dann sind Madame und Seine Hoheit gemeinsam im Wohnbereich, ist eh nur für eine Stunde, weil Perle Fátima dann kommt. Gesagt - getan. Ich merkte allerdings, dass der Schlüssel der Wohntimmertüre sich nicht ganz drehen ließ, doch die Probe durch Klinkendrücken ergab: Die Türe ist zu.

Der Senhor saß wie immer auf seiner Fensterbank und verabschiedete mich mit gar sehnsuchtsvollen Blicken, tat aber keinen Mucks. Madame war eh noch am Pennen.

Das Tulpentor schloß ich, ließ aber, weil Fátima ja käme, das Haupttor (auch Eselstor genannt - wir haben hier gerne mit blumig- tierische Benamsungen) offen stehen. 

Die Eselparade im Haupttor

Erfolgreicher Besuch in Portimão mit lecker Essen beim Inder mit Ilo und Andreas. Um 15.20 kehre ich heim und werde, noch im Auto sitzend, stürmisch von Senhor Sancho begrüßt. Das ist ein bisschen ungewöhnlich, denn Fátima lässt das ungebärdige Tier normalerweise erst raus, wenn ich das Tulpentor geschlossen habe. 

Und dann kam die Story:
Fátima berichtete, Seine Hoheit hätte sie zwei Straßen weiter oben empfangen. Weit weg von der Casa Leone, praktisch auf der Hauptstraße zum Picota bzw. nach Monchique. Als sie zum Haus kam, war das Tulpentor zwar geschlossen, die Haus- und auch die Wohnzimmertüre jedoch standen weit offen. Madame saß hinterm Tulpentor und grüßte Fátima mit freudigem Gebell, der Senhor sprang fröhlich neben ihr aufs Gelände. 

Wie der Senhor aus diesem Gelände ausgebrochen ist - wir konnten es uns nicht vorstellen. Der Zaun ist überall dicht, das Törchen am unteren Garten ist mittlerweile dank Lisa ausbruchssicher.

Als ich kurze Zeit später die Gasflasche wechseln musste, wurde mir allerdings klar, wie Seine Hoheit das Königreich verlässt: Er klettert ins Beet neben dem Tulpentor, pirscht sich nach vorne bis zur Laterne durch, balanciert auf dem Mäuerchen entlang und springt dann über die Laterne in die Freiheit. Beziehungsweise auf die Suche nach Frauchen oder einem anderen Menschen, den er kennt und liebt. Die kleine Absperrung rechts neben der Laterne ist zwar doof, aber - wie Frauen und Fátima jetzt wissen! - leicht zu umgehen.  

 
Fazit: Jetzt, in der kühleren Jahreszeit, darf der Senhor entweder mit. Oder Frauchen schließt nicht die Wohnzimmer-, sondern die Haustüre mit dem Schlüssel ab. Und dreht ihn zweimal im Schloss - ausbruchssicher für Senhor Sancho! 
PS: Bei beiden fraglichen Türen handelt es sich um solche, die nach außen aufgehen. Ich wage mir nicht auszumalen, wie es wäre, wenn Seine Hoheit auf Grund seiner überragenden Intelligenz und impertinenten Schlauheit auch Türen öffnen könnte, die anders konstruiert sind.
Ich müsste beispielsweise am Kühlschrank ein Spezialschloss anbringen...

Mittwoch, 10. Mai 2023

Senhor Sanchos erste und aufregende acht Stunden

Boss-Madame ließ es zu, dass senhor Sancho sich zur Siesta auf MEINEM Bett niederließ. In der Beziehung sind sich die beiden aber sowas von einig: "Bett ist uns!!"

Kommentare? Büdde nicht... Ich werde mir meinen Platz zu schaffen wissen!

Von Bela gab's gegen Abend ein paar Spielversuche, die wurden aber von senhor Sancho scharf abgelehnt, weil "Tennisball in Socke gehört mir!!"

Ich werde also morgen früh in den örtlichen loja de chinês eilen und nen Puschel für Zerrspiele kaufen. Bett und neues Halsband für senhor Sancho müssen außerdem her, heute gab's nur eine Notlösung. 

Sancho ist nach wie vor draußen an der Schleppleine. Auch im Pool, in den er hysterisch gesprungen ist, weil er dachte: "Jetzt hab ich gerade ein neues Zuhause und dann säuft Frauchen ab??!" Ich konnt' ihn beruhigen und ich denk: An heißen Tagen wird er es genießen...



Dienstag, 28. Juli 2015

Heute vor einem Jahr...

... war der Entschluss gefallen: Neuer Zweithund muss her.
Heute vor einem Jahr war ich unten in Portimão im Canil und hab das erste Mal Bela "besichtigt". Gemeinsam mit Jenny, die Hundedamens müssen sich ja verstehen.
Und das ist aus dem schüchternen Mädel geworden:




 Schön, dass sie bei uns ist. Möcht sie nimmer missen!

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Aufräumarbeiten

Wüst sah es gestern Morgen aus, nachdem am Montag die Palme gefällt worden war. Aber Zé Branco war fix und hatte bis zum Abend fast alles weggeräumt.

Morgens um 7: Die Welt noch in Urordnung.
 
 Der Reste der "Rinde" vom Palmenstamm
 Der Stamm wurde in kleinere Stücke zersägt
und dann im Schubkarren an den Weg transportiert.
 Hier ein Blick auf die immer noch großen Holzstücke.
Die hat Zé Branco dann mit seinem Pickup nach unten transportiert
 Reste vom anderen Blickwinkel aus
Am Nachmittag sah es schon fast ordentlich aus:
 Der Hisbiskus hat wieder Luft und vor allem Licht - hier stand mal die Palme.
Die Stumpf des Stammes sieht man noch.
 Gegen Abend: Vorne ist bereits alles "sauber":
 Findet Madame übrigens auch - bei ihrer abendlichen Inspektion:

Dienstag, 2. September 2014

Morgens und abends...

... Spielstunde.
Kaum zu glauben, was die zwei Viechers für eine Energie entwickeln. Aber mittags dann: Siesta.  Laaange Siesta, weil draußen viel heiß.
Abends liegen sie friedlich schlafend rum. Bela hat Jennys Hundekorb (der noch von Gio stammt) okkupiert. Jenny pennt abwechselnd unterm Bett (schön kühle Fliesen) oder auf Bettvorleger (schön nah bei Frauchen).
Zwischendurch: nix als Unsinn im Kopp.
Kiesbeet? Guuut zum Graben.
Kindle in Lederhülle? Schmeckt bestens. Gut dass Frauchen bald Familienbesuch bekommt, da wird der neue Kindle mit eingeflogen.

Und so weiter und so fort...
Wenigstens stubenrein isse schon. Seufz.

Hier die Fotos der vergangenen Tage:
Und da gabs dann noch den Ringelball, der nun keiner mehr ist.
Aber trotzdem von beiden heiß und innig geliebt wird.

Freitag, 22. August 2014

Puschel und das Recht auf Eigentum: 10 hündische Gesetze

Weiterhin Positives zu vermelden:
Die Milben bei Bela haben wir wohl endlich einigermaßen im Griff. Donnerstag vergangene Woche - Spot-on, hat zwei Tage ein bisschen was gebracht.
Dann wieder kratzen-kratzen-kratzen.
Montag dieser Woche: Spritze gegen dieses Ungeziefer, und zusätzlich Antihistamine gegen den Juckreiz.
Hielt 2 Tage vor - dann wars genauso wie vorher.
Mittwochs also wieder zum Doc. Diesmal ein orales Mittel mit der Auflage: Wenns besser wird, kann ichs selbst geben.
Wenns schlechter wird oder unverändert bleibt: noch ne Spritze und dann Stinkebad.
Gestern Abend: eindeutige Besserung. Endlich. Juhu!!

Ich also heute früh beim Doc die Ampullen abgeholt - eine gleich gegeben - und jetzt scheint es wirklich anzuschlagen. Wobei: Fresslust und Spielwille waren ganz und gar nicht eingeschränkt, auch wenn Doc meinte: Die Antihistamine machen den Hund müüüüüüde.
Nix zu merken von.
Im Gegenteil.
Da lag doch noch so ein Puschel im Garten rum...
 
 
 
 
 
Und da fielen mir die zehn hündischen Gebote zum Thema Eigentum wieder ein:
Wenn ich's mag, ist 's meins.
 Wenn ich's im Maul habe, ist's meins.
Wenn ich's dir wegnehmen kann, ist'es meins.
Wenn ich's vor ner Weile schon mal gehabt habe, ist's meins.
Wenn's meins ist, hast du nie wieder eine Chance, dass es mal deins wird.
Wenn ich was zerkaue, sind alle Teile meins.
Wenn's so aussieht, als ob es meins wäre, dann ist's meins.
Wenn ich's zuerst gesehen habe, ist's meins.
Wenn du etwas weglegst, mit dem du gespielt hast, ist's automatisch meins.
Wenn's kaputt ist, ist's deins. 
Jenny und Bela kennen diese Gesetze aber sowas von genau. 
Gilt für den wiederentdeckten Puschel (siehe Fotos) genauso wie für Jennys heißgeliebten Ringelball.

Montag, 18. August 2014

Bela/Bella ist angekommen.


Kann man nicht anders sagen.
Füttern und spielen ohne Leine, und wenn ich draußen im Garten bin, ist sie ebenfalls ohne Leine. Sie klebt Jenny und mir an den Fersen. Schleppleine nur, wenn ich mal was am Rechner tue (was derzeit nicht viel ist, außer Mails und Blog und Forum). Und nachmittags sind die beiden eh fast lieber im Haus, selbst wenn ich mich auf der Terrasse ergehe, weil: sooooo heiß.
Jenny fands Sonntagabend gaaaanz toll, was man mit der Neuen alles machen kann.
Beziehungsweise: Was die mit einem anstellt... Glücklicherweise geht's auch andersrum.
 
 
 
 
 
 
 
So - Madame will auch mal gewinnen und pirscht sich ran:
 
 
 Klar jetzt, wer die Scheffin ist?
 Okay, alles klar.
 
  Darauf erst mal Wasser fassen.
 Madame vornehm im Liegen
Scheee wars - jetzt erst mal eine Runde Schlafen
Aber morgen gerne wieder!!